Ferrexpo Aktie: Schwere Belastungsprobe
24.02.2026 - 03:45:40 | boerse-global.deDie gezielten Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur haben den Eisenerz-Produzenten Ferrexpo in eine schwierige Lage manövriert. Da eine stabile Stromversorgung derzeit nicht gewährleistet ist, sah sich das Unternehmen gezwungen, den Betrieb vorübergehend einzustellen. Während die Nachfrage nach den hochwertigen Pellets des Konzerns auf dem Weltmarkt ungebrochen ist, bestimmen nun externe Faktoren den Handlungsspielraum des Managements.
Energieversorgung als kritischer Faktor
Der operative Stillstand, den Ferrexpo im Januar 2026 verkünden musste, ist die direkte Folge massiver Schäden am regionalen Stromnetz. Zwar blieben die werkseigenen Anlagen des Bergbauunternehmens nach eigenen Angaben unbeschädigt, doch ohne eine nachhaltige Energiezufuhr ist ein wirtschaftlicher Betrieb der Förderanlagen nicht möglich. Ein Großteil der Belegschaft befindet sich derzeit in Kurzarbeit.
Marktbeobachter richten ihren Blick daher primär auf die Stabilität des ukrainischen Energienetzes. Für Ferrexpo ist die Wiederaufnahme der Produktion untrennbar mit der Reparatur der Infrastruktur verbunden. Solange die Stromversorgung unzuverlässig bleibt, kann das Unternehmen keine verlässlichen Prognosen zur zukünftigen Auslastung abgeben.
Logistik und Produktionsziele
Bereits das vierte Quartal 2025 war von erheblichen operativen Hürden geprägt. Die Produktion blieb hinter den ursprünglichen Plänen zurück, was das Management vor allem auf Unterbrechungen in den Logistik- und Exportkanälen zurückführte. Trotz dieser Widrigkeiten konnte Ferrexpo im Gesamtjahr 2025 das zweite Jahr in Folge eine Gesamtproduktion von über sechs Millionen Tonnen Eisenerz vorweisen.
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Anleger honorieren zwar die erfolgreiche Umstellung des Produktmixes auf besonders hochwertiges Konzentrat, doch die Aktie geriet zuletzt unter Druck. Mit einem aktuellen Kurs von 0,82 Euro verzeichnete das Papier innerhalb der letzten 30 Tage ein Minus von fast elf Prozent, hält sich aber weiterhin über dem 200-Tage-Durchschnitt.
Ausblick auf die Exportfähigkeit
Neben der Energiefrage bleibt die Zuverlässigkeit der Transportwege die zweite große Unbekannte. Die Fähigkeit des Unternehmens, seine Produkte zu den internationalen Absatzmärkten zu bringen, hängt direkt von der Sicherheit der Schienen- und Hafenverbindungen ab. Nur wenn sowohl die Energieversorgung als auch die Logistikketten dauerhaft stabilisiert werden können, ist eine Rückkehr zum regulären Schichtbetrieb realistisch. Das Erreichen der Produktionsziele für das laufende Jahr hängt somit fast ausschließlich von der Widerstandsfähigkeit der nationalen Infrastruktur ab.
- Schlusskurs Gestern (Montag): 0,82 €
- Change 7 Tage: -2,37%
- Change 30 Tage: -10,81%
- Seit Jahresanfang (YTD): -4,07%
- Change 12 Monate: -11,76%
- 52-Wochen-Hoch: 1,01 € (18.03.2025)
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -18,32%
- 52-Wochen-Tief: 0,52 € (30.07.2025)
- Abstand zum 52-Wochen-Tief: 58,65%
- 50-Tage-Durchschnitt: 0,85 €
- Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt: -3,18%
- 100-Tage-Durchschnitt: 0,77 €
- 200-Tage-Durchschnitt: 0,69 €
- Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt: 19,61%
- RSI (14 Tage): 71,2
- Volatilität (30 Tage, annualisiert): 70,76%
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