Ferrexpo Aktie: Produktion läuft
10.03.2026 - 12:53:32 | boerse-global.deFerrexpo meldet den Neustart einer Pelletlinie im ukrainischen Werk Poltava Mining, nachdem der Betrieb seit Januar wegen Stromausfällen ruhte. Doch während die Produktion anläuft, sorgt das Aus einer Schweizer Partnerbank für neue finanzielle Hürden. Gelingt es dem Unternehmen, den operativen Aufschwung trotz logistischer Blockaden bei Auslandszahlungen zu sichern?
Betrieb im Poltava-Werk aufgenommen
Gestern gab der Bergbaukonzern offiziell bekannt, dass eine Produktionslinie am Standort Poltava Mining wieder in Betrieb ist. Seit dem 20. Januar standen die Bänder dort still, da das regionale Stromnetz massiv gestört war.
Verbesserungen bei der Verfügbarkeit und den Preisen für in- und exportierten Strom erlauben nun wieder einen geregelten Ausstoß. Ferrexpo nutzt derzeit die eigene Waggonflotte, um die Exportlieferungen an Kunden in Mittel- und Osteuropa abzuwickeln.
Schweizer Banklizenz entzogen
Trotz der operativen Entspannung droht neues Ungemach auf der Finanzseite. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht hat der MBaer Merchant Bank AG die Lizenz entzogen und die Liquidation angeordnet. Ferrexpo nutzte dieses Institut gezielt für kommerzielle Zahlungen außerhalb der Ukraine.
Die Schweizer Tochtergesellschaft Ferrexpo AG hält dort derzeit Einlagen in Höhe von rund 3 Millionen US-Dollar fest. Bei einer gesamten Nettoliquidität des Konzerns von 30 Millionen US-Dollar (Stand Ende Februar) ist dieser Betrag zwar signifikant, gefährdet die Liquidität aber nicht unmittelbar.
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Suche nach neuen Zahlungskanälen
Die bestellten Liquidatoren gehen davon aus, dass die Bank über ausreichend Vermögenswerte verfügt, um alle Forderungen zu decken. Ferrexpo rechnet daher mit einer vollständigen Rückzahlung der eingefrorenen Gelder, wobei der genaue Zeitplan noch unklar ist.
Das Management unter dem Interims-Vorsitzenden Lucio Genovese sucht nun nach alternativen Bankverbindungen für die Schweizer Tochtergesellschaft. Während die Einheiten in der Ukraine nicht betroffen sind, bleibt die Abwicklung internationaler Zahlungen vorerst eingeschränkt. Ohne neue Partnerbanken außerhalb der Ukraine drohen dem Konzern laut Unternehmensangaben materielle Nachteile für das internationale Geschäft.
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