Ferrexpo: 100 Millionen Dollar Kapitalerhöhung geplant
22.04.2026 - 13:55:17 | boerse-global.deDer ukrainische Eisenerzproduzent Ferrexpo kämpft ums nackte Überleben. Der anhaltende Krieg zwingt das Unternehmen zu einer drastischen Maßnahme: Ohne frisches Kapital droht in wenigen Monaten die Zahlungsunfähigkeit. Das Management zieht nun die Notbremse.
Mindestens 100 Millionen US-Dollar soll eine geplante Kapitalerhöhung in die Kassen spülen. Die finanziellen Reserven schmelzen rasant. Mitte April verfügte der Konzern lediglich über 17 Millionen Dollar an frei verfügbaren Barmitteln.
Hinzu kommen Erlöse aus dem jüngsten Verkauf des Transportschiffs "Iron Destiny". Diese kombinierten Mittel reichen laut Vorstand aus, um den Betrieb bis Ende August aufrechtzuerhalten. Gelingt die anvisierte Finanzierungsrunde nicht, warnt die Führungsebene vor einem akuten Insolvenzrisiko.
Produktion bricht massiv ein
Ein Blick auf die operativen Daten zeigt das Ausmaß der Krise. Im ersten Quartal förderte Ferrexpo rund 593.000 Tonnen Eisenerzpellets. Das entspricht einem Rückgang von 72 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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Die Anlagen laufen damit auf einem Viertel der Vorkriegskapazität. Wiederholte Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur erzwingen ständige Betriebspausen. Parallel dazu legen zerstörte Logistikketten den Abtransport lahm.
Großaktionär prüft Einstieg
Die anstehende Kapitalmaßnahme hängt maßgeblich von den Ankerinvestoren ab. Die Beteiligungsgesellschaft Fevamotinico hält knapp 49 Prozent der Anteile. Aktuell prüft der Großaktionär eine Teilnahme an der Finanzierungsrunde.
An der Börse reagierten Investoren mit massiven Verkäufen. Die Aktie rutschte in den Bereich von 33,51 Pence (GBX) ab. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Einige Analysten halten zwar an Kurszielen um 0,60 Dollar fest, der Fokus des Marktes liegt aber voll auf der Brückenfinanzierung.
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Der Zeitplan ist extrem eng gestrickt. Bis Ende April muss die Transaktion abgeschlossen sein. Scheitert die Platzierung der neuen Aktien, droht laut Unternehmensangaben bereits Anfang Mai die Aussetzung vom Handel. Für die bestehenden Aktionäre würde dieses Szenario den Totalverlust bedeuten.
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