Ferrero, Group

Ferrero Group: Strategischer Konzernumbau

03.03.2026 - 23:52:30 | boerse-global.de

Ferrero strukturiert seine Führung neu und teilt das Portfolio in spezialisierte Bereiche auf, um das Wachstum nach jüngsten Übernahmen zu managen und das Kerngeschäft zu stärken.

Ferrero Group: Strategischer Konzernumbau - Foto: über boerse-global.de
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Die Ferrero-Gruppe ordnet ihre Führungsriege grundlegend neu und bereitet sich damit auf die nächste globale Wachstumsphase vor. Ab dem 1. September 2026 wird die Verantwortung für das breit gefächerte Portfolio auf spezialisierte Geschäftsbereiche verteilt. Doch warum erfolgt dieser organisatorische Umbau ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt?

Fokus auf das Kerngeschäft

Grundlage der Neuausrichtung ist ein Vorstandsbeschluss von Mitte Februar. Alessandro Nervegna wird künftig als CEO die neu geschaffene Sparte „Ferrero Core“ leiten. Dieser Bereich umfasst die traditionellen Kernkategorien wie Süßwaren, Kekse und Backwaren. Nervegna war zuvor als Chief Strategy & Innovation Officer für die Gruppe tätig und soll nun die operative Unabhängigkeit der etablierten Marken sicherstellen.

Lapo Civiletti, der seit 2017 als erster familienfremder CEO an der Spitze stand, wechselt in neue strategische Rollen innerhalb der Holding. Er wird Vizepräsident von Ferrero International S.A. und übernimmt zusätzlich die Präsidentschaft für die Segmente Ferrero Ice Cream sowie WK Kellogg Co. Beide Führungskräfte berichten direkt an Giovanni Ferrero, der weiterhin als Präsident der Holding fungiert.

Antwort auf die Portfolio-Expansion

Die strukturelle Reorganisation ist eine direkte Reaktion auf die jüngste Expansionsstrategie im Snacking-Sektor. Im Geschäftsjahr bis Ende August 2025 erwirtschaftete die Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 19,3 Milliarden Euro. Durch die Integration des Getreidegeschäfts von WK Kellogg im Jahr 2025 sowie frühere Übernahmen wie das US-Süßwarengeschäft von Nestlé ist das Portfolio deutlich komplexer geworden.

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Mit der spezialisierten Leitung der neuen Divisionen folgt Ferrero einem Branchentrend hin zu fokussierten Geschäftsstrukturen. Der Wettbewerber Mondel?z International, der im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von rund 38,5 Milliarden US-Dollar erzielte, verfolgt eine ähnliche Strategie der Spezialisierung. Mit rund 50.000 Mitarbeitern in über 170 Ländern schafft Ferrero durch den Umbau die notwendige Flexibilität, um das klassische Gebäckgeschäft unabhängig von den neueren Kategorien wie Speiseeis zu steuern.

Die neue Governance-Struktur tritt offiziell am 1. September 2026 in Kraft. Damit stellt das Unternehmen die Weichen, um die jüngsten Zukäufe operativ vollständig zu integrieren und gleichzeitig die Marktführerschaft im traditionellen Süßwarensektor zu verteidigen.

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