Ferrari Aktie: Fokus Elektrifizierung
24.02.2026 - 11:12:42 | boerse-global.deFerrari hält an seinem milliardenschweren Aktienrückkauf fest – und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Luxusauto-Branche beim Thema Elektroantrieb neu sortiert. Denn während Lamborghini seine reinen E-Auto-Pläne kassiert, rückt Ferraris eigener EV-Start noch stärker ins Rampenlicht. Was bedeutet dieser Kontrast für die Strategie in Maranello?
Rückkauf läuft weiter
Laut dem am Montag veröffentlichten Periodenbericht hat Ferrari zwischen dem 16. und 20. Februar weitere 31.000 Stammaktien über die Börse in Mailand zurückgekauft. Seit Beginn der ersten Tranche am 5. Januar summieren sich die Käufe damit auf 307.643 eigene Aktien – mit einem Gesamtvolumen von rund 91,7 Millionen Euro.
Diese erste Tranche ist auf bis zu 250 Millionen Euro ausgelegt und Teil eines mehrjährigen Programms, das bis 2030 insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro erreichen soll. Zum 20. Februar hielt Ferrari laut Unternehmensangaben 16.952.249 eigene Stammaktien im Bestand.
Fundamentaldaten stabil, Aktie dennoch wacklig
Operativ kommt Ferrari mit Rückenwind aus 2025: Das Unternehmen übertraf mit den Jahreszahlen die Erwartungen, das bereinigte EBITDA stieg um 8% auf 2,77 Milliarden Euro. Besonders auffällig: Der freie Cashflow aus den Industrieaktivitäten legte im Jahresvergleich um 50% auf über 1,5 Milliarden Euro zu.
Auch der Ausblick klingt konstruktiv. Für 2026 stellte Ferrari ein EBITDA von über 2,93 Milliarden Euro in Aussicht – das würde mindestens 6% Wachstum bedeuten. An der Börse spiegelt sich diese Stabilität aber nicht automatisch wider: Der Titel notiert heute bei 310,60 Euro (+2,17%), liegt auf 12-Monats-Sicht jedoch deutlich im Minus.
Dividende rauf, EV-Strategie im Schaufenster
Neben dem Rückkauf setzt Ferrari auch bei der Ausschüttung ein Zeichen: Der Verwaltungsrat schlug eine Dividende von 3,615 Euro je Aktie vor – rund 21% mehr als im Vorjahr. Darüber entscheidet die Hauptversammlung am 15. April; als Ex-Tag ist für Mailand der 20. April vorgesehen.
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Strategisch wird es diese Woche zusätzlich spannend, weil Lamborghini am Dienstag bestätigte, das geplante elektrische Lanzador-SUV zu streichen. Begründung: Die Nachfrage nach reinen E-Autos im Luxussegment sei aktuell „nahe null“. Ferrari geht den anderen Weg – wenn auch mit angepasstem Tempo: Für 2030 zielt der Konzern nun auf 20% reine E-Autos (statt zuvor 40%) und setzt stärker auf Hybride.
Konkreter Prüfstein ist der erste vollelektrische Sportwagen „Ferrari Luce“. Die Weltpremiere ist für den 25. Mai in Rom geplant, Vorbestellungen sollen im März starten. Der Zeitplan macht klar: Ferrari will das Thema nicht vertagen, sondern kontrolliert ausrollen.
Im Kalender stehen damit drei greifbare Meilensteine: Vorbestellungen für den „Luce“ im März, die Hauptversammlung am 15. April und die Weltpremiere am 25. Mai – flankiert von laufenden Rückkäufen, die das angekündigte Kapitalrückgabeprogramm Schritt für Schritt vorantreiben.
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