Ferguson Aktie: Rekordgewinn trifft Vorsicht
27.02.2026 - 15:36:09 | boerse-global.deFerguson blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, doch der Ausblick auf die kommenden Monate sorgt für ein gemischtes Echo am Markt. Während der Gewinn deutlich anzog, rechnet das Management für 2026 mit einem moderateren Wachstum. Kann das starke Geschäft mit Gewerbekunden die anhaltende Flaute im privaten Wohnungsbau auch künftig kompensieren?
Gewinn springt zweistellig nach oben
Das vergangene Kalenderjahr verlief für den Baustoffhändler operativ stark. Der Nettoumsatz stieg um 5,0 Prozent auf 31,3 Milliarden US-Dollar. Besonders beim Ergebnis lieferte das Unternehmen ab: Der verwässerte Gewinn pro Aktie kletterte um 24,2 Prozent auf 10,16 US-Dollar. Ein wesentlicher Treiber war die Bruttomarge, die sich um 70 Basispunkte auf 31,0 Prozent verbesserte.
Diese positive Entwicklung stützte sich vor allem auf den Bereich Nicht-Wohnungsbau. Große Infrastrukturprojekte und Aufträge von Wasserwerken im vierten Quartal glichen die Schwäche im privaten Sektor aus. Dort belasteten rückläufige Baugenehmigungen und eine geringere Anzahl an Baubeginnen die Bilanz.
Analysten heben Kursziele an
Trotz der starken Zahlen für 2025 reagierten Anleger zunächst verhalten auf die neue Prognose. Für 2026 erwartet Ferguson lediglich ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Die bereinigte operative Marge soll zwischen 9,4 und 9,8 Prozent liegen. Diese Vorsicht drückte den Kurs am Dienstag unmittelbar nach der Bekanntgabe vorbörslich ins Minus.
Finanzexperten zeigten sich in den vergangenen Tagen jedoch zunehmend optimistisch. Truist Securities hob das Kursziel auf 300 US-Dollar an und empfiehlt den Titel weiterhin zum Kauf. Wells Fargo sieht den fairen Wert nun bei 285 US-Dollar. Auch RBC Capital und Barclays passten ihre Erwartungen nach oben an, was das Vertrauen der Analysten in die Marktposition des Unternehmens unterstreicht.
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Zukäufe und Kapitalrückzahlungen
Neben dem organischen Wachstum setzte Ferguson im letzten Jahr verstärkt auf Expansion. Insgesamt 276 Millionen US-Dollar flossen in acht Übernahmen, die künftig einen jährlichen Umsatzbeitrag von über 300 Millionen US-Dollar leisten sollen.
Gleichzeitig setzt das Management auf eine konsequente Kapitalrückführung. Im Jahr 2025 kaufte das Unternehmen eigene Aktien im Wert von 0,9 Milliarden US-Dollar zurück. Zudem wurde eine Quartalsdividende von 0,89 US-Dollar pro Aktie angekündigt. Die Auszahlung an die Aktionäre erfolgt im April 2026.
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