FedEx, Aktie

FedEx Aktie: Erste Milliardenklage gegen Trump-Zölle

24.02.2026 - 13:42:47 | boerse-global.de

Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs fordert FedEx als erstes Großunternehmen die Rückerstattung unrechtmäßiger Importgebühren. Dies könnte Klagen im Volumen von über 175 Milliarden Dollar auslösen.

Der Logistikgigant FedEx prescht vor: Als erstes S&P-500-Unternehmen verklagt der Konzern die US-Regierung auf vollständige Rückerstattung bereits gezahlter Notfallzölle. Das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom Freitag, das Trumps Zollpolitik für rechtswidrig erklärte, könnte eine Lawine von Klagen auslösen – mit einem Gesamtvolumen von über 175 Milliarden Dollar.

FedEx reichte die Klage am Montag beim US-Gericht für internationalen Handel ein. Im Fokus stehen die von Präsident Donald Trump verhängten Importgebühren, die nun als unrechtmäßig gelten. Die Höhe der Forderung von FedEx bleibt bislang unbekannt, dürfte aber angesichts des enormen Importvolumens des Konzerns im Milliardenbereich liegen.

Weitreichende Folgen für Unternehmen und Verbraucher

Ökonomen des Penn-Wharton-Budgetmodells schätzen, dass insgesamt mehr als 175 Milliarden Dollar an US-Zöllen zur Disposition stehen. Diese Summe entspricht den gesamten Einnahmen, die der US-Bundeshaushalt seit Einführung der Trump-Zölle verbuchen konnte. Der Rückforderungsprozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen und wird von untergeordneten Gerichten weiter bearbeitet.

FedEx könnte damit einen Präzedenzfall schaffen. Die Klage dürfte zahlreiche weitere Unternehmen ermutigen, ebenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Der Logistikkonzern reiht sich damit in eine wachsende Liste von Firmen ein, die Trumps Zollpolitik juristisch anfechten – ist aber der erste, der konkret Rückerstattungen fordert.

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Ungewissheit über Zolleinnahmen

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs lässt offen, was mit den bereits eingenommenen Zollgeldern geschehen soll. Diese Unsicherheit belastet die US-Märkte zusätzlich. Während Trump am Wochenende neue globale Zölle von 15 Prozent ankündigte, trat am Dienstag zunächst nur ein Satz von 10 Prozent in Kraft. Das Weiße Haus arbeitet Bloomberg zufolge an einer formellen Anordnung zur Erhöhung auf 15 Prozent.

Die FedEx-Klage fällt in eine Phase extremer Handelsunsicherheit. Trump warnte Handelspartner in den sozialen Medien davor, "Spielchen zu spielen" – offenbar reagierte er damit auf Berichte, wonach einige Länder ihre vereinbarten Handelsabkommen überdenken.

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