Fatigue, Müdigkeit

Fatigue: Wenn Müdigkeit zum Warnsignal wird

13.02.2026 - 16:49:12

Anhaltende Müdigkeit kann auf ernsthafte Erkrankungen wie Herzschwäche, Krebs oder Eisenmangel hinweisen. Experten raten zur ärztlichen Abklärung bei länger andauernden Beschwerden.

Anhaltende Müdigkeit kann auf ernste Krankheiten hindeuten. Das Symptom Fatigue rückt durch Debatten um Long-COVID verstärkt in den medizinischen Fokus. Experten raten, bei langanhaltender Erschöpfung die Ursachen abklären zu lassen.

Von der Schilddrüse bis zum Eisenmangel

Häufig stecken körperliche Ursachen hinter der bleiernen Müdigkeit. Eine der Hauptverdächtigen ist die Schilddrüsenunterfunktion. Der gedrosselte Stoffwechsel führt zu Antriebslosigkeit und Konzentrationsproblemen.

Ebenfalls weit verbreitet ist Eisenmangel. Fehlt der Baustein für den Sauerstofftransport, werden die Zellen nicht mehr ausreichend versorgt. Die Folge: starke Erschöpfung, Blässe und Kurzatmigkeit.

Auch Diabetes kann sich durch permanente Müdigkeit bemerkbar machen. Obwohl der Blutzucker erhöht ist, gelangt die Energie nicht in die Zellen – ein klassisches Energiedefizit entsteht.

Das Herz, Krebs und postvirale Syndrome

Fatigue ist ein zentrales Warnsignal für eine Herzschwäche. Pumpt das Herz nicht mehr richtig, wird der gesamte Körper unterversorgt. Die körperliche Belastbarkeit sinkt dramatisch.

Besonders alarmierend: Extreme Erschöpfung kann ein Symptom einer Krebserkrankung sein. Die tumorbedingte Fatigue ist oft lähmend und bessert sich durch Ruhe nicht. Auch die Therapien selbst können sie auslösen.

Aktuell im Fokus steht die postvirale Fatigue, etwa bei Long-COVID. Betroffene leiden monatelang unter Erschöpfung und „Brain Fog“. Forscher vermuten fehlgeleitete Immunreaktionen als Ursache.

Psyche, Diagnose und der Weg zum Arzt

Die Seele leert den Akku mit: Chronischer Stress, Depressionen und Ängste sind häufige Auslöser für ein Gefühl ständiger Erschöpfung. Die psychische Belastung kostet immense Energie.

Die Diagnose ist komplex. Ärzte orientieren sich an der aktualisierten deutschen S3-Leitlinie „Müdigkeit“, die nun auch ME/CFS berücksichtigt. Wann sollten Betroffene handeln?

  • Bei Müdigkeit, die länger als einige Wochen anhält.
  • Wenn der Alltag stark beeinträchtigt wird.
  • Bei zusätzlichen Symptomen wie Fieber, Nachtschweiß oder ungewolltem Gewichtsverlust.
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Initiativen wie die geplante „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ sollen die Forschung vorantreiben. Das Ziel: bessere Therapien für ein Symptom, das oft übersehen wird.

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