Fannie Mae: April-Prognose hebt Q2-Zins auf 6,3%
27.04.2026 - 06:04:08 | boerse-global.deHohe Zinsen drücken normalerweise die Immobilienpreise. Auf dem US-Markt klaffen Theorie und Realität aktuell weit auseinander. Fannie Mae reagiert nun auf diese hartnäckige Entwicklung. Der Baufinanzierer streicht seine Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen.
Zinsen bleiben länger hoch
Ende April 2026 liegt der durchschnittliche Zins für 30-jährige US-Hypotheken bei 6,23 Prozent. Zuvor erlebte der Markt ab Februar heftige Schwankungen. Die Raten sanken zwar leicht von ihrem Frühlingshoch bei 6,5 Prozent. Sie orientieren sich aber eng an der zehnjährigen US-Staatsanleihe. Deren Rendite fiel kürzlich auf 4,306 Prozent.
Das zwingt Fannie Mae zum Umdenken. Im März rechnete das Unternehmen noch mit einem Zinsrückgang auf 5,7 Prozent bis Jahresende. Geopolitische Spannungen trieben die Raten danach wochenlang nach oben. Die neue Prognose für das zweite Quartal 2026 lautet nun 6,3 Prozent.
Für den Rest des Jahres und bis in 2027 erwartet der Finanzierer ein Niveau von rund 6,1 Prozent. Ein Abrutschen unter die psychologisch wichtige Fünf-Prozent-Marke verschiebt sich damit weit in die Zukunft. Investoren preisen längst einen langsamen Abstieg der Zinsen ein.
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Angebot stützt die Preise
Trotz der teuren Kredite zeigt sich der Immobilienmarkt robust. Der nationale Preisindex von Fannie Mae stieg im ersten Quartal um 2,8 Prozent zum Vorjahr. Das übertraf die bisherigen Schätzungen. Ein massiver Mangel an verfügbaren Häusern treibt diese Entwicklung an.
Der Neubau bietet kaum Entlastung. Die Folge: Fannie Mae rechnet in den ersten drei Quartalen mit einem Rückgang der Baubeginne um gut sechs Prozent. Das knappe Angebot neutralisiert die leichte Zinsentspannung für Käufer komplett. Entsprechend hebt der Konzern seine Wachstumserwartungen für die Hauspreise an:
- Zweites Quartal: 3,4 Prozent
- Drittes Quartal: 3,8 Prozent
- Viertes Quartal: 3,2 Prozent
Im März kostete ein US-Haus im Median 385.000 US-Dollar. Ein Crash gilt unter Experten als unwahrscheinlich. Strenge Kreditregeln und ein hohes Eigenkapital der Eigentümer sichern den Markt ab. Im Schnitt halten US-Haushalte fast 300.000 Dollar an Eigenkapital in ihren Immobilien.
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In den kommenden Wochen legt Fannie Mae seine Zahlen für das erste Quartal vor. Der Fokus der Investoren richtet sich dabei auf das Eigenkapital des Konzerns. Ende 2025 lag dieses bei 105,5 Milliarden Dollar. Das Management muss beweisen, dass die Gebühreneinnahmen auch bei schwachem Neugeschäft stabil bleiben.
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