Fannie Mae Aktie: Starke Jahresbilanz, geteilte Meinungen
02.04.2026 - 05:20:38 | boerse-global.deFannie Mae hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettogewinn von 14,4 Milliarden Dollar ausgewiesen – ein solides Ergebnis, das die Aktie trotzdem nicht vor einem Kursrückgang am gestrigen Handelstag bewahren konnte. Die Papiere schlossen bei 7,08 Dollar, ein Minus von rund 2,5 Prozent. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von über 31 Prozent.
Was die Zahlen erzählen
Das operative Geschäft läuft stabil. Allein im vierten Quartal 2025 erzielte Fannie Mae einen Nettogewinn von 3,5 Milliarden Dollar. Das Mehrfamilienhausgeschäft erreichte ein Kreditvolumen von knapp 74 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr. Das Unternehmen baut seine Kapitalreserven weiter aus – ein Prozess, der durch die laufende Konservatorschaft der Federal Housing Finance Agency (FHFA) strukturell vorgegeben ist.
Ende März kam eine ungewöhnliche Entscheidung hinzu: Fannie Mae akzeptiert künftig kryptobesicherte Hypotheken. Der Schritt spiegelt den Versuch wider, die Basis hypothekenbesicherter Wertpapiere zu verbreitern.
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Ackman, Burry – und ein großes Kursziel-Gap
Trotz der soliden Fundamentaldaten bleibt die Bewertungsfrage offen. Die Aktie wird aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 3 gehandelt – bei einer Marktkapitalisierung von rund 8,2 Milliarden Dollar. Das Analysten-Konsenskursziel liegt bei 14,30 Dollar, was einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 100 Prozent entspricht. Allerdings haben Wedbush und B. Riley ihre Kursziele zuletzt auf 8,00 beziehungsweise 8,50 Dollar gesenkt – deutlich konservativer als der Konsens.
Bill Ackman von Pershing Square bezeichnete die Aktie Ende März als „dümmlich billig" und sprach von einem möglichen Zehnfach-Return. Michael Burry von Scion Asset Management stimmte öffentlich zu und kommentierte, dass solche Bewertungslücken selten seien – „Shorts sind nicht für immer", schrieb er in sozialen Medien. Diese ungewöhnliche Übereinstimmung zweier bekannter Contrarian-Investoren hat die Aufmerksamkeit auf den Titel gelenkt und dürfte den Kursanstieg der vergangenen 30 Tage von knapp 9,5 Prozent mitgetragen haben.
Die Leerverkaufsquote liegt mit 1,61 Prozent des Streubesitzes auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das Analyst-Konsens-Rating lautet „Hold" – bei einer Spanne von zwei „Sell"- bis hin zu einem „Strong Buy"-Rating. Wie schnell sich die Bewertungslücke schließt, hängt maßgeblich davon ab, wann und wie die FHFA-Konservatorschaft endet.
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