Fannie Mae Aktie: Deutlicher Wachstumsschub
05.02.2026 - 20:27:32Der US-Hypothekenfinanzierer meldet sich mit beeindruckenden Zahlen zurück und steigerte sein Finanzierungsvolumen im Mehrfamilienhaus-Segment im vergangenen Jahr massiv. Gleichzeitig befeuern Aussagen aus dem Finanzministerium neue Spekulationen über ein mögliches Ende der staatlichen Zwangsverwaltung. Steht der Immobilien-Riese vor einer fundamentalen Neubewertung?
Mit einem Volumen von rund 74 Milliarden Dollar für die Finanzierung von Mehrfamilienhäusern übertraf Fannie Mae im Jahr 2025 das Vorjahresniveau um satte 34 Prozent. Dies markiert das höchste Volumen seit dem Jahr 2020. Besonders bemerkenswert ist dieser Anstieg vor dem Hintergrund eines weiterhin angespannten US-Immobilienmarktes, der vielerorts von hohen Preisen und Erschwinglichkeitsproblemen geprägt ist.
Das Wachstum verteilte sich dabei auf mehrere strategisch wichtige Bereiche:
* Bezahlbarer Wohnraum: Hier stieg das Volumen um 31 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar.
* Fertighäuser (Manufactured Housing): Ein Zuwachs von 49,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar.
* Kleinkredite: Diese legten um 26 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar zu.
Politische Fantasie kehrt zurück
Neben dem operativen Geschäft treibt vor allem die politische Gemengelage den Kurs. Jüngste Äußerungen von Beamten des Finanzministeriums, die ein mögliches Ende der langjährigen staatlichen Zwangsverwaltung („Conservatorship“) andeuteten, sorgten gestern für Kursgewinne. Marktbeobachter interpretieren diese Signale als potenziellen ersten Schritt zurück in die unternehmerische Eigenständigkeit. Parallel dazu hat die Regierung Fannie Mae und Freddie Mac angewiesen, hypothekenbesicherte Wertpapiere zu kaufen, um die Zinsentwicklung am Hypothekenmarkt gezielt zu beeinflussen.
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Ausblick und regulatorischer Rahmen
Für das laufende Jahr 2026 hat die Aufsichtsbehörde FHFA die Obergrenze für den Ankauf von Mehrfamilienhaus-Krediten auf 88 Milliarden Dollar festgesetzt, was dem Unternehmen weiteren Spielraum für Wachstum bietet. Zudem wurde die Basisgrenze für konforme Hypotheken bei Einfamilienhäusern auf 832.750 Dollar taxiert. Operativ passt sich der Konzern an die neuen Gegebenheiten an und aktualisierte erst gestern seinen Verkaufsleitfaden, um Anforderungen für bestimmte Fertighaustypen zu harmonisieren.
Die Kombination aus steigendem Finanzierungsvolumen und der neu entfachten Diskussion über die Privatisierung rückt die Aktie wieder stärker in den Fokus. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird nun sein, ob die angekündigten regulatorischen Lockerungen konkretisiert werden und ob Fannie Mae das von der FHFA erhöhte Kreditvolumen im laufenden Jahr vollständig ausschöpfen kann.
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