Fannie Mae Aktie: Ackmans Quartalsfinale
31.03.2026 - 10:00:33 | boerse-global.deEin einziger Social-Media-Post hat Fannie Mae am Montag um bis zu 41 Prozent in die Höhe katapultiert — der größte Tagesgewinn seit über 15 Jahren. Auslöser war Hedgefonds-Milliardär Bill Ackman, der am Sonntagabend auf X Fannie Mae und Freddie Mac als „beschämend billig" bezeichnete und einen möglichen Kursvervielfacher in Aussicht stellte.
Ackman mit eigenem Interesse
Ackman ist alles andere als ein neutraler Beobachter. Seine Firma Pershing Square Capital Management hält mehr als 210 Millionen Aktien beider Unternehmen zusammen und ist damit größter Einzelaktionär. Seit über einem Jahrzehnt setzt er auf die Privatisierung der beiden staatlich kontrollierten Hypothekenfinanzierer.
Der Zeitpunkt seines Posts verdient besondere Aufmerksamkeit: Montag war der letzte Handelstag des ersten Quartals 2026. Für Hedgefonds gilt der Schlusskurs dieses Tages als Bewertungsgrundlage für die Quartalsberichte an ihre Investoren. Ein Kurssprung von 40 Prozent in der größten Portfolioposition genau an diesem Tag ist zumindest bemerkenswert.
Unterstützung erhält Ackman von Michael Burry, bekannt durch seine Wette gegen den US-Immobilienmarkt vor 2008. Auch Burry hat zuletzt eine signifikante Position in den staatlich gestützten Unternehmen aufgebaut.
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Tief im Minus trotz Rally
Die Kursreaktion relativiert sich beim Blick auf die längerfristige Entwicklung. Fannie Mae hatte im September 2025 noch bei rund 15,30 Dollar notiert, angetrieben von Privatisierungsoptimismus. Selbst nach dem Kurssprung auf 7,20 Dollar liegt die Aktie noch rund 60 Prozent unter diesem Hoch.
Freddie Mac legte am Montag ebenfalls um bis zu 34 Prozent zu — beide Titel hatten zuvor mehr als 60 Prozent in sechs Monaten verloren und zuletzt 52-Wochen-Tiefs markiert.
Privatisierung: Versprechen ohne Termin
Die eigentliche Investitionsthese — eine Privatisierung per Börsengang unter der Trump-Regierung — besteht seit der Verstaatlichung im Jahr 2008 und ist bis heute nicht eingetreten. Im November hatte Weißes-Haus-Wohnungsdirektor Bill Pulte noch angekündigt, eine Entscheidung zum Börsengang werde bis Ende des ersten Quartals oder Anfang 2026 fallen. Diese Ankündigung blieb ohne Ergebnis.
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Die Trump-Regierung signalisiert nun, eine Reprivatisierung könne ab dem zweiten Quartal 2026 beginnen. Kritiker warnen jedoch, der aktuelle Ansatz mangele an Transparenz und gefährde wichtige Schutzmaßnahmen, die nach der Finanzkrise 2008 eingeführt wurden. Ob Ackmans Post eine nachhaltige Trendwende einleitet oder nur ein kurzfristiges Strohfeuer war, hängt letztlich davon ab, ob die Privatisierung diesmal tatsächlich konkrete Formen annimmt.
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