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Aktien New York: KI-Aktien belasten Nasdaq-Börse - Dow stabil

28.04.2026 - 19:54:08 | dpa.de

Fallende Kurse von Aktien aus dem Umfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) haben am Dienstag die technologielastige Börse Nasdaq belastet.

Für den Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 ging es zuletzt um gut ein Prozent auf 26.996 Punkte nach unten. Auslöser der Verluste war ein kritischer Zeitungsbericht über das KI-Forschungsunternehmen OpenAI.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 gewann 0,1 Prozent auf 49.197 Zähler. Hier sorgte die Quartalsbilanz von Coca-Cola US1912161007 für bessere Stimmung. Der S&P 500 US78378X1072 gab um gut ein halbes Prozent auf 7.132 Punkte nach. In dem marktbreiten Index sind die schwachen KI-Aktien schwer gewichtet.

Grundsätzlich üben sich Investoren weiterhin in Zurückhaltung. Zum einen schüren die erneut deutlich steigenden Ölpreise wegen fehlender Fortschritte im Iran-Krieg die Konjunktur- und Inflationsängste. Zum anderen steht der Zinsentscheid der US-Notenbank bevor. Experten rechnen nicht mit Änderungen.

Ein kritischer Bericht des "Wall Street Journal" über OpenAI drückte auf die Kurse der großen Tech-Partner des Unternehmens. Der Zeitung zufolge hat der KI-Entwickler geschäftliche Ziele zuletzt nicht realisieren können. Daraufhin fielen Oracle US68389X1054 um mehr als drei Prozent und die Papiere des Cloud-Computing-Anbieters Coreweave US21873S1087 um gut vier Prozent.

Auch die Papiere von Halbleiterherstellern, die große Daten- und Rechenzentren mit ihren Hightech-Komponenten ausstatten, wurden von dem Bericht in Mitleidenschaft gezogen. So verloren die am Vortag noch auf ein Rekordhoch gestiegenen Nvidia US67066G1040-Aktien 2,4 Prozent und AMD US0079031078 3,2 Prozent.

An die Spitze des Dow Jones Industrial setzten sich die Papiere von Coca-Cola mit einem Aufschlag von 5,6 Prozent. Der Getränkekonzern hat sich nach dem ersten Quartal höhere Ziele für das Gesamtjahr gesteckt, das kam am Markt gut an.

UPS US9113121068 büßten hingegen fast drei Prozent ein. Die Bank JPMorgan wies auf schwache Geschäfte des Logistikriesen auf dem Heimatmarkt hin, auf das Anleger negativ reagieren dürften.

General Motors US37045V1008 fielen zunächst um vier Prozent, holten anschließend die Verluste aber wieder auf. Der Autobauer rechnet in diesem Jahr mit Gegenwind von Ausgaben für Rohstoffe und Halbleiter sowie Wechselkursen.

Aktien von Spotify LU1778762911 brachen um über 14 Prozent ein. Der Streamingdienst legte einen durchwachsenen Quartalsbericht vor und blieb auch mit den Zielen für das laufende Quartal teilweise hinter den Erwartungen zurück.

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