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FACC: Neues Werk St. Martin kostet 120 Millionen

05.05.2026 - 03:30:35 | boerse-global.de

FACC startet mit vollen Auftragsbüchern ins Jahr, doch Analysten hinterfragen die Margen. Das Effizienzprogramm CORE soll die Rentabilität steigern.

FACC: Neues Werk St. Martin kostet 120 Millionen - Foto: über boerse-global.de
FACC: Neues Werk St. Martin kostet 120 Millionen - Foto: über boerse-global.de

FACC verzeichnet prall gefüllte Auftragsbücher. Rund sechs Milliarden US-Dollar schwer ist der Bestand des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers. Parallel dazu treibt das Management ein massives Investitionsprogramm voran. Im Mai stehen nun die Zahlen für das erste Quartal an. Marktbeobachter achten dabei auf ein ganz bestimmtes Detail.

Margen im Fokus

Für das laufende Jahr plant der Vorstand ein Umsatzplus zwischen fünf und 15 Prozent. Die hohe Nachfrage von Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing treibt das Geschäft. Analysten bemängeln jedoch die jüngste Rentabilität. Zuletzt lagen Umsatz und operatives Ergebnis knapp unter den Markterwartungen.

Die Lösung soll das interne Effizienzprogramm namens „CORE“ bringen. FACC will damit steigende Personal- und Energiekosten abfedern. Das Ziel: spürbar höhere Margen. Das aktuelle Marktumfeld hilft dem Zulieferer. Weltweit stehen über 17.700 Verkehrsflugzeuge in den Auftragsbüchern der großen Hersteller.

Neues Werk in Oberösterreich

Um die wachsende Nachfrage zu bedienen, nimmt das Unternehmen viel Geld in die Hand. Bis 2030 fließen rund 350 Millionen Euro in den Ausbau. Ein Kernprojekt ist das neue Hightech-Werk in St. Martin im Innkreis.

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Der Konzern investiert etwa 120 Millionen Euro in diesen Standort. Das Management plant den Baubeginn für Ende 2026. Bis zum Ende des Jahrzehnts entstehen dort rund 300 neue Arbeitsplätze. FACC verdoppelt damit die Produktionskapazitäten für strukturelle Leichtbauteile.

Starke Kursentwicklung

An der Börse kommt der Expansionskurs gut an. Auf Sicht von zwölf Monaten verbucht die Aktie ein sattes Plus von über 84 Prozent. Am Montag ging das Papier bei 13,24 Euro aus dem Handel. Damit notiert der Titel in Schlagdistanz zum Jahreshoch.

Neben dem klassischen Geschäft mit Kabinen und Flugzeugstrukturen baut FACC ein weiteres Standbein auf. Der Bereich Advanced Air Mobility wächst stetig. Hier entwickelt das Unternehmen Komponenten für Logistik- und Passagierdrohnen.

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Im Mai entscheidet sich die kurzfristige Richtung. Dann präsentiert FACC den Bericht für das erste Quartal. Auf der anstehenden Hauptversammlung stimmen Aktionäre indes über die Verwendung des Bilanzgewinns ab. Liefert das Effizienzprogramm erste sichtbare Erfolge, rückt das Konsens-Kursziel der Analysten von 15,55 Euro näher.

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