Exor Aktie: Milliarden für Neuausrichtung
24.02.2026 - 05:41:38 | boerse-global.deExor stellt die Weichen für die Zukunft. Nach dem lukrativen Teilverkauf seiner Ferrari-Anteile verfügt die Holding der Agnelli-Familie über die nötige Liquidität, um in neue Wachstumsfelder vorzustoßen. Das Ziel ist klar: Eine stärkere Diversifikation durch gezielte Investitionen in globale Marktführer.
Fokus auf neue Sektoren
Die Strategie hinter dem Kapitaltransfer ist präzise. Exor plant, rund zwei Milliarden Euro in eine neue strategische Beteiligung zu investieren. Doch wo genau will die Holding künftig Akzente setzen? Im Visier stehen europäische oder amerikanische Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens 20 Milliarden Euro, bei denen Exor einen Anteil von 10 bis 15 Prozent anstrebt.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Sektoren Gesundheit, Technologie und Luxusgüter. Diese Neuausrichtung soll das bestehende Portfolio, das aktuell unter anderem Anteile an Stellantis, Philips und Christian Louboutin umfasst, ergänzen und das Fundament für künftiges Wertwachstum verbreitern.
Kapitalrückgabe und Portfolio-Pflege
Parallel zur Expansion setzt das Management auf die direkte Pflege der Aktionärsstruktur. Eine Milliarde Euro aus dem Ferrari-Erlös soll in ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm fließen. Trotz der Veräußerung einiger Anteile bleibt die Sportwagenmarke mit einer Beteiligung von 30 Prozent weiterhin ein zentraler Pfeiler des insgesamt 40 Milliarden Euro schweren Portfolios.
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An der Börse notierte die Aktie am Montag zum Handelsschluss bei 72,70 Euro. Während der Titel auf Sicht von zwölf Monaten noch über 22 Prozent im Minus liegt, zeigt die Entwicklung seit Beginn des Monats mit einem leichten Kursanstieg erste Stabilisierungstendenzen.
Am 23. März 2026 wird Exor die detaillierten Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlichen. Nur einen Tag später, am 24. März, folgt eine Konferenz für Analysten und Investoren, auf der weitere Informationen zur konkreten Umsetzung der Investitionsstrategie und zum Zeitplan der Aktienrückkäufe erwartet werden.
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