Exergaming, Bewegungsspiele

Exergaming: So löst Bewegungsspiele das klassische Gehirnjogging ab

04.01.2026 - 06:00:12

Exergaming verbindet körperliche Bewegung mit Denksport und wird zum neuen Standard für mentale Fitness. Das zeigen aktuelle Studien und Meta-Analysen. Die Ära des passiven Rätselratens auf dem Sofa ist damit vorbei.

Die Forschung rückt von der Idee ab, das Gehirn isoliert wie einen Muskel trainieren zu können. Stattdessen fördert die gleichzeitige Belastung von Körper und Geist – das sogenannte Dual-Tasking – die Neuroplastizität am effektivsten.

Aktuelle Untersuchungen, unter anderem im Journal Alzheimer’s Research & Therapy, belegen: Unter körperlicher Belastung ist das Gehirn empfänglicher für neue Verknüpfungen.

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  • Beim Exergaming muss das Gehirn motorische Abläufe wie Balancieren steuern und gleichzeitig kognitive Aufgaben lösen.
  • Diese Doppelbelastung steigert die Ausschüttung des Botenstoffs BDNF massiv. Er wirkt wie Dünger für das Gehirn und fördert das Wachstum neuer Synapsen.
  • Im Vergleich zu reinen Sitzübungen zeigen Probanden so signifikant bessere Werte in Gedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

So holt die Technik das Training ins Wohnzimmer

Moderne Technologie macht das neuro-motorische Training alltagstauglich. Aus Unterhaltungsgeräten werden validierte Gesundheitswerkzeuge.

Virtual Reality zwingt Nutzer dazu, in virtuellen Welten physisch Hindernissen auszuweichen, während sie Denkaufgaben lösen. Diese immersive räumliche Orientierung gilt als starker Reiz für das Gehirn.

Künstliche Intelligenz passt den Schwierigkeitsgrad in Echtzeit an. Erkennt das System, dass die körperliche oder geistige Belastung zu hoch wird, justiert es das Training millisekundengenau. Diese Personalisierung soll die hohe Abbruchrate herkömmlicher Programme senken.

Strukturierte Programme schlagen gute Vorsätze

Die Lehre aus großen Präventionsstudien wie FINGER und U.S. POINTER ist klar: Lose Vorsätze bringen wenig. Wirkung zeigen nur strukturierte, multimodale Pläne.

Diese kombinieren:
* Körperliches Training
* Kognitive Aufgaben
* Gesunde Ernährung
* Soziale Interaktion

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) übersetzen diese klinischen Protokolle in handhabbare Tagesaufgaben. In Deutschland und Österreich übernehmen Krankenkassen zunehmend die Kosten für solche evidenzbasierten Apps.

Markt wendet sich von passiven Apps ab

Der Mental-Wellness-Markt korrigiert sich drastisch. Der Fokus verschiebt sich von Meditations-Apps hin zu aktiver, messbarer “Active Mental Fitness”.

Experten sehen Parallelen zum Fitnessmarkt der 2000er: Weg von Wundermitteln, hin zum Training. Die Wellness-Branche reagiert mit einer Verschmelzung von Fitnessstudios und Denksport-Zentren.

Gleichzeitig warnen Verbraucherschützer vor der “Gadgetisierung”. Nicht jedes teure VR-Headset hat einen medizinischen Nutzen. Sie raten, auf Zertifizierungen und klinische Studiennachweise zu achten, da der Begriff “Gehirntraining” nicht geschützt ist.

Wohin geht die Reise?

Die Zukunft liegt in der Präzision. Forschungsprojekte arbeiten an Blut-Biomarkern, die kognitive Risiken Jahre im Voraus anzeigen sollen.

Das Szenario: Ein Bluttest ermittelt das individuelle Risikoprofil. Eine KI erstellt daraufhin ein maßgeschneidertes Exergaming-Rezept, das gezielt gefährdete Hirnareale stimuliert. Bis es soweit ist, lautet die klare Empfehlung: Wer den Kopf fit hält, muss den Körper bewegen – am besten gleichzeitig.

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