Evonik, Aktie

Evonik Aktie: Volatile Erholung

22.02.2026 - 09:36:30 | boerse-global.de

Das Wertpapier zeigt nach einem deutlichen Aufwärtstrend weiterhin hohe Volatilität. Analysten halten sich zurück, bevor die entscheidenden Quartalszahlen Anfang März veröffentlicht werden.

Die Aktie schloss am Freitag bei 15,32 € und legte damit 0,59 % zu — nach einer Erholungsphase der letzten 30 Tage von rund 16 %. Gleichzeitig liegt das Papier auf Jahressicht noch deutlich tiefer (–18 %), und der Kurs bewegt sich knapp unter dem 200‑Tage‑Durchschnitt.

Kurs unter Druck: Was steckt dahinter?

Die jüngste Aufwärtsbewegung wirkt fragil: Zwar hat das Papier seit dem 52‑Wochen‑Tief vom 20. Januar deutlich Boden gutgemacht, doch Indikatoren signalisieren weiterhin Vorsicht. Der RSI liegt bei nur 15,8 und deutet auf überverkaufte Verhältnisse hin — kurzfristig könnte das zu schwankungsanfälligen Reaktionen führen.

Analystenseitig dominiert weiterhin Zurückhaltung. Der mittlere Konsens lautet „HOLD“ bei 14 Analysten; das durchschnittliche Kursziel von 15,07 € liegt leicht unter dem Schlusskurs. Anfang dieser Woche bestätigte eine größere Bank ihre neutrale Einschätzung, während ein Ranking‑Update den Titel in einem bekannten Anlageuniversum nach unten setzte — beides dämpft die Stimmung.

Dies spiegelt sich im Kurs wider: Die Volatilität der vergangenen 30 Tage liegt annualisiert bei 34,25 %, und der Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch beträgt noch rund –31 %. Der Markt bewertet das Papier somit weiterhin mit vorsichtigem Blick auf die künftige Ergebnislage.

Kurz & knapp
– Schlusskurs (Freitag): 15,32 €
– 30 Tage: +16,06 % | 12 Monate: –18,23 %
– Marktkapitalisierung: 7,18 Mrd. €; RSI (14): 15,8

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Welche Rolle spielen Bewertung und bevorstehende Termine?
Fundamental erscheinen einige Kennzahlen moderat: KUV bei etwa 0,47, Kurs‑Cashflow‑Verhältnis rund 4,17 und ein für 2026 ausgewiesenes KGV von 13,17 — Werte, die auf Bewertungsseite keinen Überhang anzeigen. Entscheidend dürfte jedoch der Ausblick des Unternehmens sein: In knapp zwei Wochen (am 4. März) steht die Veröffentlichung der Q4/2025‑Zahlen an. Konkrete Profitabilitäts‑ oder Prognosehinweise dort könnten die laufende Erholung entweder bekräftigen oder ins Gegenteil verkehren.

Bleibt dieser Trend bestehen? Kurzfristig dürften Analystenreaktionen und die Quartalszahlen die Richtung vorgeben. Für Anleger bedeutet das: erhöhte Nachrichtenabhängigkeit und weiterhin volatile Kursausschläge.

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