EVN, Aktie

EVN Aktie: Ergebnis-Plus trotz Flaute

26.02.2026 - 14:16:54 | boerse-global.de

Das Konzernergebnis der EVN stieg im ersten Quartal um knapp 10 %, obwohl die Stromerzeugung wetterbedingt zurückging. Netzerträge und Sondereffekte sorgten für den positiven Abschluss.

EVN Aktie: Ergebnis-Plus trotz Flaute - Foto: über boerse-global.de
EVN Aktie: Ergebnis-Plus trotz Flaute - Foto: über boerse-global.de

Ein deutliches Plus beim Konzernergebnis steht einem leichten Rückgang im operativen Geschäft gegenüber. Während schwache Wind- und Wasserverhältnisse die Stromerzeugung bremsten, sorgten regulatorische Effekte und steuerliche Auflösungen für einen positiven Quartalsabschluss. Kann die Aktie unter diesen Voraussetzungen den Sprung auf ein neues Rekordhoch schaffen?

Netzgeschäft fängt Erzeugungstief auf

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 stieg der Umsatz der EVN um 3,3 % auf 830,7 Millionen Euro. Dieser Zuwachs ist primär auf regulatorisch bedingte Preisanpassungen in den Verteilnetzen in Niederösterreich und Bulgarien zurückzuführen. Diese stabilen Erträge konnten Rückgänge in anderen Segmenten mehr als ausgleichen.

Schwieriger gestaltete sich das operative Geschäft vor Abschreibungen (EBITDA), das geringfügig um 2,2 % auf 247,4 Millionen Euro sank. Hauptursache war die Stromerzeugung, die wetterbedingt unter Druck stand. Da die Wind- und Wasserdarbietung deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt lag, sank die gesamte Erzeugung um etwa 10 %. Zudem belastete das Auslaufen eines Vertrags für das Kraftwerk Theiß die operative Bilanz.

Sondereffekte treiben Konzerngewinn

Trotz der operativen Herausforderungen kletterte das Konzernergebnis um 9,8 % auf 126,9 Millionen Euro. Maßgeblich für diesen Anstieg war ein verbessertes Finanzergebnis sowie die Auflösung von Rückstellungen für Steuerverbindlichkeiten. Das Ergebnis je Aktie belief sich im Berichtsquartal auf 0,71 Euro.

Im Rahmen der „Strategie 2030“ treibt das Unternehmen sein Investitionsprogramm weiter voran. Jährlich ist rund eine Milliarde Euro für den Ausbau der Netzinfrastruktur, erneuerbare Energien und Trinkwasserversorgung vorgesehen. Damit soll die Abhängigkeit von schwankenden Wetterbedingungen langfristig verringert werden.

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Ausblick und strategische Meilensteine

Die Aktie notiert aktuell bei 29,25 Euro und damit nur knapp 1,35 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von Mitte Februar. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von 6,56 %, was den positiven Trend der letzten zwölf Monate unterstreicht.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 bestätigt der Vorstand seine Prognose eines Konzernergebnisses zwischen 430 und 480 Millionen Euro. Ein wichtiger Impuls steht Ende März bevor, wenn der Verkauf des internationalen Projektgeschäfts an Strabag wie geplant abgeschlossen werden soll. Damit würde ein wesentlicher Teil der strategischen Neuausrichtung umgesetzt.

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