Eversource, Energie-Betrugswellen

Eversource warnt vor neuen Energie-Betrugswellen

22.01.2026 - 21:27:12

Betrüger geben sich als Mitarbeiter von Eversource Energy aus und fordern unter Drohung einer sofortigen Stromabschaltung Zahlungen über nicht nachvollziehbare Methoden.

Betrüger geben sich als Mitarbeiter des Energieversorgers aus und drohen mit sofortiger Stromsperre, um an Geld und Daten zu kommen. Die Warnung von Eversource Energy in Connecticut wird von der Verbraucherschutzbehörde des Bundesstaates unterstützt. Die Methoden der Kriminellen werden immer raffinierter.

Das perfide Spiel mit der Angst

Im Zentrum des Betrugs steht ein unerwarteter Anruf. Der Anrufer behauptet, ein Konto sei überfällig, und droht mit einer sofortigen Stromabschaltung, sollte nicht sofort gezahlt werden. Diese Masche nutzt die Abhängigkeit der Menschen von lebenswichtigen Dienstleistungen und erzeugt künstlichen Druck. Die Betrüger fordern die Zahlung über nicht nachvollziehbare Methoden wie Geschenkkarten, Prepaid-Karten, Online-Apps oder Kryptowährungen wie Bitcoin. Eversource betont: Das Unternehmen verlangt niemals Zahlungen auf diese Weise.

Ein weiteres Alarmzeichen ist die Androhung einer sofortigen Sperre. Eversource weist darauf hin, dass bei echten Zahlungsrückständen ein mehrstufiges Verfahren mit schriftlichen Benachrichtigungen per Post erfolgt. Ein unerwarteter Anruf, der diesen Prozess umgeht, ist fast immer betrügerisch. Auch eine als “Eversource” angezeigte Rufnummer ist kein Sicherheitsmerkmal – diese Daten können gefälscht (“gespooft”) werden.

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So schützen Sie sich vor dem Anruf

Die beste Verteidigung ist Skepsis und Wachsamkeit. Die Empfehlung von Eversource und der Verbraucherschutzbehörde ist eindeutig: Legen Sie sofort auf, wenn ein Anruf verdächtig wirkt. Geben Sie niemals persönliche, finanzielle oder Kontodaten preis.

Bei Unsicherheiten sollten Kunden den Kontakt selbst aktiv herstellen – und zwar über die Nummer auf der eigenen Rechnung (800-286-2000) oder der offiziellen Website. Vorsicht ist geboten bei Nummern, die der Anrufer bereitstellt oder die eine Onlinesuche ausspuckt: Betrüger manipulieren auch Suchergebnisse.

Echte Eversource-Mitarbeiter können sich stets mit einem Dienstausweis identifizieren und genaue Kontodaten wie Namen, Adresse und fälligen Betrag bestätigen. Weigert sich ein Anrufer, diese Informationen zu geben, ist das ein klares Betrugssignal.

Eine sich ständig wandelnde Gefahr

Betrug durch falsche Versorgungsunternehmen ist eine anhaltende Bedrohung. Frühere Varianten boten gefälschte Rabatte, vor allem für Senioren, um an Identitätsdaten zu gelangen. Andere behaupteten Überzahlungen, für die Bankdaten zur “Rückerstattung” nötig seien, oder verlangten Gebühren für den angeblichen Austausch abgelaufener Stromzähler – was frei erfunden ist, da Zähler nicht verfallen.

Das Ziel ist immer gleich: Geld und Daten zu stehlen. Der Vorfall sollte bei der örtlichen Polizei und direkt bei Eversource gemeldet werden. Die Aufklärung der Öffentlichkeit bleibt die wichtigste Waffe gegen diese kriminellen Machenschaften.

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