Evergrande, Property

Evergrande Property Aktie: Verkauf

24.02.2026 - 10:00:55 | boerse-global.de

Die Liquidatoren des insolventen China Evergrande prüfen konkrete Gebote für die Tochtergesellschaft. Die finanzielle Lage von Evergrande Property Services bleibt angespannt.

Die Zerschlagung des insolventen Immobilienriesen China Evergrande erreicht die nächste Stufe. Im Fokus stehen nun die aktualisierten Gebote für die Mehrheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft Evergrande Property Services. Können die Liquidatoren durch diesen Verkauf die dringend benötigten Werte für die Gläubiger realisieren?

Bieterverfahren tritt in die finale Phase

Die Liquidatoren sieben das Feld der Interessenten aus. Aktuell werden nur noch konkretisierte Angebotsvorschläge einer ausgewählten Bietergruppe geprüft. Neue, unverbindliche Interessenbekundungen nehmen die Verantwortlichen nicht mehr entgegen. Damit konzentriert sich der Prozess auf den Kern potenzieller Käufer für die Mehrheitsbeteiligung.

Trotz der Fortschritte bei der Auswahl bleibt die Lage für Investoren vorerst unverbindlich. Bislang wurde weder eine bindende Vereinbarung erzielt, noch steht ein endgültiger Zeitplan für den Abschluss der Transaktion fest. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Garantie, dass der Prozess tatsächlich in einem Verkauf mündet.

Operative Zahlen unter Druck

Der Blick in die Bilanz des ersten Halbjahres 2025 zeigt eine belastete Ertragslage. Zwar steigerte Evergrande Property Services den operativen Umsatz um 6,9 % auf rund 6.646,6 Millionen RMB, doch die Profitabilität schrumpft. Die Bruttomarge fiel auf 18,0 %, während der Nettogewinn auf rund 491,2 Millionen RMB nachgab.

Besonders die Liquiditätskrise der Muttergesellschaft bremst das operative Geschäft. Dies führte zuletzt zu einem Stillstand bei der Umwandlung von bereits kontrahierten Projekten. Mit Netto-Kurzfristverbindlichkeiten von rund 518,5 Millionen RMB zum Stichtag 30. Juni 2025 bleibt die finanzielle Situation der Tochtergesellschaft angespannt.

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Strategische Trennung als Chance

Marktbeobachter werten eine erfolgreiche Veräußerung als notwendigen Schritt, um das Dienstleistungsgeschäft von der insolventen Muttergesellschaft zu isolieren. Da die Verwaltung bestehender Immobilienportfolios als resilienter gilt als der reine Bausektor, könnte ein Eigentümerwechsel neue operative Spielräume schaffen und die Blockade bei Projekten lösen.

Klarheit über den Fortgang der Verhandlungen wird erst mit einer bindenden Vereinbarung erwartet. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, bis zum Abschluss oder Abbruch des Verfahrens monatliche Status-Updates zu veröffentlichen. Das nächste Update wird zeigen, ob die Verhandlungen mit den ausgewählten Bietern in eine konkrete Vertragsphase übergehen.

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