Eutelsat Aktie: Strategie greift
25.02.2026 - 23:21:57 | boerse-global.deDer Satellitenbetreiber Eutelsat liefert im ersten Halbjahr 2025/26 den Beweis, dass der teure Umbau des Konzerns Früchte trägt. Während der Gesamtumsatz stabil bleibt, explodiert das Geschäft mit bodennahen Satelliten förmlich und die Schuldenlast sinkt rapide. Gelingt dem Unternehmen damit die nachhaltige Wende hin zu profitablem Wachstum?
Die aktuellen Zahlen für das am 31. Dezember 2025 beendete Halbjahr offenbaren eine klare Zweiteilung des Geschäfts. Der Gesamtumsatz stagnierte auf vergleichbarer Basis mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent bei 591,6 Millionen Euro. Doch der Blick unter die Oberfläche zeigt die neue Dynamik: Das LEO-Segment (Low Earth Orbit), basierend auf der OneWeb-Übernahme, wuchs um beeindruckende 59,7 Prozent auf 110,5 Millionen Euro. Diese Sparte steuert mittlerweile 20 Prozent zu den Gesamterlösen bei und kompensiert die Schwäche im klassischen Geschäft.
Massive Zinsentlastung erzielt
Noch entscheidender für die fundamentale Bewertung dürfte jedoch der finanzielle Hausputz sein. Eutelsat hat erfolgreich Refinanzierungen im Volumen von 2,5 Milliarden Euro abgeschlossen, darunter Mittel von Exportkreditagenturen. Das Management nutzt dies clever, um teure Altlasten zu tilgen, darunter eine hochverzinste Anleihe mit einem Kupon von 9,75 Prozent.
Die Rechnung dahinter ist simpel und effektiv: Der Konzern spart künftig jährlich über 60 Millionen Euro an Zinszahlungen ein. Gleichzeitig sank die Nettoverschuldung auf das Zweifache des operativen Ergebnisses (EBITDA), was bereits zu Rating-Upgrades durch Moody's und Fitch führte. Mit einem bereinigten EBITDA von 308 Millionen Euro und einer Marge von über 52 Prozent bleibt die operative Profitabilität zudem auf einem hohen Niveau.
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Investitionen in die Zukunft
Um das Wachstumsziel von zwei Milliarden Euro Umsatz bis 2027 zu erreichen, investiert Eutelsat aggressiv in die Infrastruktur. Erst im Januar vergab der Konzern einen Auftrag an Airbus zur Fertigung von 340 neuen LEO-Satelliten. Zusammen mit bestehenden Orders umfasst die Pipeline nun 440 Satelliten der nächsten Generation, deren Auslieferung Ende dieses Jahres beginnen soll.
Flankenschutz bietet dabei der Staat: Ein im Sommer 2025 geschlossener Zehn-Jahres-Vertrag mit der französischen Regierung über eine Milliarde Euro sichert langfristige Einnahmen und verankert Eutelsat fest in der europäischen Sicherheitsarchitektur. Diese Kombination aus staatlichen Garantien, sinkenden Finanzierungskosten und einem stark wachsenden LEO-Geschäft untermauert die Ambitionen des Managements, sich langfristig als starke Alternative zu Wettbewerbern wie Starlink zu etablieren.
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