Eurythmics-Comeback, Eurythmics

Eurythmics-Comeback? Warum jetzt alle ausrasten

11.02.2026 - 01:19:13

Eurythmics sorgen 2026 wieder für Buzz. Was an Tour-Gerüchten, Reunion-Spekulationen und neuen Songs für Deutschland dran ist.

Plötzlich sind die Eurythmics wieder überall in deinem Feed: TikTok-Edits mit "Sweet Dreams", nostalgische Insta-Reels und dazu frische Gerüchte um eine mögliche Reunion-Tour – inklusive Dates in Deutschland. Für viele Fans fühlt sich 2026 an, als würde jemand den Pause-Button der 80er lösen. Mittendrin: Annie Lennox mit ihrer ikonischen Stimme und Dave Stewart als Sound-Architekt im Hintergrund. Wer tiefer einsteigen will, findet auf der offiziellen Seite jede Menge Material und Archiv-Schätze:

Offizielle Eurythmics?Seite mit News, Archiv & mehr

Aber was passiert 2026 wirklich bei den Eurythmics? Sind die Tour-Gerüchte echt, kommt neue Musik – oder erleben wir "nur" ein riesiges Nostalgie-Revival? Lass uns sortieren, was Fakt ist, was Wunschdenken und was für dich als Fan in Deutschland wirklich spannend wird.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell sind die Eurythmics aktuell kein voll reaktiviertes Touring-Projekt, sondern ein ikonisches Duo, das immer wieder punktuell zurück auf die große Bühne kommt. 2022 standen Annie Lennox und Dave Stewart zusammen bei der Rock and Roll Hall of Fame auf der Bühne, ein starkes Signal: Die Chemie stimmt immer noch, die Songs funktionieren live und das Publikum – von Boomer bis Gen Z – dreht völlig durch.

Seitdem reißen die Gerüchte nicht ab. In diversen britischen Medien wurde in den letzten Jahren immer wieder zitiert, dass Dave Stewart sich eine Reihe ausgewählter Shows vorstellen kann, wenn "die Rahmenbedingungen stimmen". Annie Lennox selbst betonte in Interviews, dass sie sehr bewusst auswählt, wann sie auftritt, weil sie nichts Halbgares liefern will. Dabei fällt immer wieder das Wort "legacy" – ihr musikalisches Erbe. Genau dieses Erbe könnte ein Motor für besondere Jubiläumsprojekte sein.

2023 und 2024 tauchten mehrfach Mutmaßungen über eine Anniversary-Tour oder spezielle Festival-Sets auf, vor allem im Umfeld von britischen Open-Air-Events und US-Festivals. Konkrete, offiziell bestätigte Deutschland-Daten gibt es Stand Februar 2026 zwar nicht, aber Booking-Gerüchte kursieren vor allem für große europäische Städte wie London, Paris, Amsterdam – und auch Berlin fällt in Fan-Diskussionen konstant.

Parallel dazu erleben die Songs der Eurythmics ein massives Streaming-Update. "Sweet Dreams (Are Made of This)" knackt regelmäßig neue Streaming-Marken, aber auch Tracks wie "Here Comes the Rain Again", "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)" oder "Who’s That Girl?" bekommen neue Aufmerksamkeit durch Serien, Filme und vor allem TikTok-Sounds. Das führt zu einem typischen Dominoeffekt: Jüngere User entdecken die Band über 10?Sekunden-Clips, landen bei den Original-Videos auf YouTube, teilen Reactions – und plötzlich interessiert sich auch die Industrie wieder verstärkt für das Duo.

Für deutsche Fans hat das einige spannende Konsequenzen:

  • Labels und Veranstalter registrieren die Streaming-Zahlen und das Social-Media-Buzz-Level. Das macht Sonder-Shows in Europa deutlich wahrscheinlicher.
  • Je stärker die Nachfrage, desto besser die Chancen auf exklusive Projekte – etwa ein einmaliges Berlin-Konzert, ein Headliner-Slot auf einem traditionsreichen Festival oder eine spezielle "Greatest Hits"-Tour durch ausgewählte Arenen.
  • Auch Reissues, Deluxe-Vinyls und hochwertige Remaster alter Alben stehen im Raum. Der Backkatalog der Eurythmics ist riesig und eignet sich perfekt für Sammler-Editionen.

Dazu kommt: Seit der Pandemie hat sich der Live-Sektor krass verändert. Viele etablierte Acts fokussieren sich auf kurze, aber extrem hochwertige Tour-Blöcke statt auf ewig lange Welttourneen. Für Annie Lennox – die sich ohnehin rar macht – wäre ein kompaktes Tourfenster durch Schlüsselmärkte wie UK, Deutschland, Frankreich und die USA deutlich realistischer als ein volles Jahresprogramm. Genau in diesem Modell sehen viele Beobachter die Eurythmics 2026/27: eine Reihe ausgewählter, großer Shows, die eher als Ereignis wahrgenommen werden als als Standard-Tour.

Offizielle Bestätigungen fehlen noch, aber Agentur-Insider, Fan-Foren und Social Posts ehemaliger Crew-Mitglieder deuten zumindest an, dass hinter den Kulissen geprüft wird, was logistisch machbar ist. Sobald Verträge unterschrieben sind, geht so etwas erfahrungsgemäß sehr schnell an die Öffentlichkeit – also lohnt sich ein wachsames Auge auf die offiziellen Kanäle.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn es aktuell keine komplette, offizielle Tour-Setlist gibt, liefern die jüngeren Auftritte von Annie Lennox und die sporadischen Eurythmics-Reunions ein ziemlich klares Bild, welche Songs Fans in einer möglichen 2026?Show erwarten dürften.

Die unvermeidliche Nummer eins: "Sweet Dreams (Are Made of This)". Der Song ist längst mehr als ein 80er-Hit, er ist ein globales Pop-Mem. Bei Live-Auftritten wird er oft als Höhepunkt oder Zugabe platziert. Der Moment, in dem der charakteristische Synth-Bass einsetzt, ist meist der Punkt, an dem in der Halle einfach alles ausrastet – von Alt-Fans, die den Song in den 80ern auf Kassette hatten, bis hin zu TikTok-Kids, die ihn aus Edits kennen.

Fast ebenso gesetzt sind "Here Comes the Rain Again" und "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)". Ersterer steht für die melancholischere, cineastische Seite der Eurythmics: ein Song, der live oft mit großen Streicher-Arrangements verstärkt wird und sich perfekt für dunkle Bühnenbilder mit Lichtblitzen eignet. "There Must Be an Angel" wiederum ist so etwas wie der optimistische Gegenpol – ein Song, der die Crowd mitsingen lässt, gerne mit extended Outro und Publikums-Chor.

Dazu kommen Fan-Favoriten wie:

  • "Love Is a Stranger" – roh, kühl, elektronisch, oft ziemlich direkt am Original-Sound orientiert.
  • "Who’s That Girl?" – live ein unterschätzter Banger, der sich hervorragend zum Spannungsaufbau in der Mitte der Show eignet.
  • "Missionary Man" – mit rockigem Druck, der besonders dann wirkt, wenn Dave Stewart und Band die Gitarren richtig aufdrehen.
  • "Would I Lie to You?" – einer der Songs, bei denen man spürt, wie viel Soul tatsächlich in Lennox’ Stimme steckt.

Annie Lennox ist außerdem bekannt dafür, ihre Solo-Karriere nicht komplett von den Eurythmics zu trennen. In ihren eigenen Shows tauchen regelmäßig Eurythmics-Songs auf, und umgekehrt ist es durchaus denkbar, dass in einem möglichen Eurythmics-Set auch Solo-Hits wie "Why" oder "Walking on Broken Glass" auftauchen. Das wäre vor allem für jüngere Fans spannend, die Lennox eher als Solo-Ikone kennen und erst danach den Band-Katalog entdecken.

Atmosphärisch darfst du dir eine moderne, aber nicht überladen inszenierte Show vorstellen. Die Eurythmics waren nie eine Band, die sich hinter Pyro und Effekten versteckt hat. Entscheidend sind die Mischung aus elektronischen Beats, live gespielten Instrumenten und der Bühnenpräsenz von Annie Lennox. Sie nutzt Gestik, Blicke und ein extrem bewusstes Stage-Acting. Auch in aktuellen Clips sieht man, dass sie lieber mit einem starken Outfit, klaren Farbwelten und gezielten Lichtakzenten arbeitet als mit visueller Überwältigung.

Ein denkbares Show-Design 2026 könnte etwa so aussehen:

  • Eröffnung mit einem dunklen, minimalistischen Intro, vielleicht ein Remix-Snippet von "Sweet Dreams", bevor der erste eigentliche Song einsetzt – zum Beispiel "Love Is a Stranger".
  • Ein Mittelteil mit emotionalen Songs wie "Here Comes the Rain Again" und "Who’s That Girl?", begleitet von großformatigen Visuals, die eher Kunst-Filme als klassischer Konzert-Screen sind.
  • Zum Ende hin eine dichte Abfolge von Hits: "Would I Lie to You?", "Missionary Man", "There Must Be an Angel" und schließlich "Sweet Dreams" als finaler Abriss.

Spannend wäre auch, wie die Band mit modernen Sounds umgeht. Schon früher waren die Eurythmics experimentierfreudig, haben Synth-Pop mit Rock, Soul und New Wave verbunden. 2026 könnte das bedeuten, dass sie vereinzelte Songs in dezent aktualisierten Versionen spielen – mit etwas fetterem Low-End, modernerem Drum-Sound oder zeitgemäßer Lightshow-Synchronisation. Gleichzeitig ist klar: Niemand will einen EDM-Remix live. Der Kern der Songs muss erkennbar bleiben, damit der emotionale Kern funktioniert.

Support-Acts sind bislang reine Spekulation, aber logisch wären Acts, die sich offen auf die Eurythmics beziehen. Denkbar wären etwa junge Synth-Pop- oder Electro-Pop-Künstler:innen aus UK oder Skandinavien, die den Sound modern weiterdenken – eine Mischung aus Nostalgie und frischem, tanzbarem Pop könnte für einen richtig runden Abend sorgen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In Fan-Foren, auf Reddit und TikTok läuft seit Monaten eine ziemlich laute Diskussion: Kommt die große Eurythmics-Reunion-Tour – oder bleibt alles bei einzelnen Spezialauftritten?

Auf Reddit-Threads tauchen immer wieder dieselben Punkte auf. Ein Lager ist überzeugt, dass vor allem Dave Stewart Bock auf eine umfangreichere Live-Runde hat. Als Argument werden seine Social-Posts genannt, in denen er regelmäßig alte Fotos, Backstage-Momente und Studio-Anekdoten teilt. Viele Fans lesen das als Signal: Er hat Lust, das Kapitel Eurythmics aktiv am Leben zu halten.

Auf der anderen Seite verweisen User auf Annie Lennox’ eher zurückhaltenden Umgang mit dem Thema Tour-Leben. Sie hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie sich stark auf wohltätige Projekte, Aktivismus und ausgewählte musikalische Statements fokussiert – etwa Auftritte bei Preisverleihungen, Tribute-Events oder politischen Veranstaltungen. Aus dieser Perspektive wirkt eine jahrelange Mega-Tour eher unwahrscheinlich, wohl aber eine limitierte Anzahl sorgfältig ausgewählter Shows.

Besonders heiß diskutiert werden mögliche Städte. Auf TikTok kursieren Edits, in denen Fan-Accounts fiktive Eurythmics-Tourposter basteln – mit Dates in London, Berlin, Paris, New York und Los Angeles. Unter diesen Posts liest man Kommentare wie: "Wenn Annie wirklich nach Berlin kommt, verkaufe ich meine PS5" oder "Ich nehme jeden Preis, solange sie Sweet Dreams live spielt". Genau da kommt ein anderer, kritischer Punkt ins Spiel: Ticketpreise.

Viele junge Fans haben miterlebt, wie bei anderen Legacy-Acts (von Elton John bis zu aktuellen Popgrößen) Ticketpreise teilweise in schwindelerregende Höhen gingen. Auf Social Media tauchen deshalb schon jetzt Spekulationen auf, in welchem Rahmen sich Eurythmics-Tickets bewegen könnten. Einige tippen auf klassische Arena-Preise um die 80–150 Euro, andere sehen durch Dynamic Pricing und VIP-Pakete die Gefahr deutlich höherer Summen. Die Diskussion ist emotional, weil Eurythmics für viele Menschen ein emotionaler Anker sind – und niemand ausgeschlossen werden möchte, nur weil die Preise überdrehen.

Ein weiteres Fandom-Thema: neue Musik. Wirklich harte Gerüchte gibt es dazu nicht, aber der Wunsch ist gewaltig. Manche Fans träumen von einer EP mit 3–4 neuen Songs, die stilistisch zwischen klassischem Eurythmics-Sound und moderner Produktion liegen. Andere würden sich schon mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial zufriedengeben – etwa Demo-Versionen, alternative Mixes oder Live-Aufnahmen aus den 80ern und 90ern.

Auf TikTok tauchen zudem trendige Edits und AI-Experimente auf, bei denen Creator die Stimme von Annie Lennox auf moderne Beats legen oder Eurythmics-Songs in verschiedenen Genres nachbauen. Das sorgt gleichzeitig für Begeisterung und Kontroversen: Einige feiern die kreative Hommage, andere warnen vor einer Verwässerung der Originale. Klar ist: Die Eurythmics sind in der Gen Z-Kultur angekommen, und je mehr Edits, Remixe und Reworks kursieren, desto größer wird die Nachfrage nach echten, offiziellen Signalen der Band.

Spannend ist auch ein Sub-Trend: Viele junge Produzent:innen und Bedroom-Artists sprechen offen darüber, wie sehr sie der Mix aus Minimal-Synths und starken Pop-Hooks beeinflusst hat. In Diskussionen liest man Vermutungen, dass ein Teil des gegenwärtigen Retro-Synth-Hypes ohne die Eurythmics überhaupt nicht existieren würde. Diese Sichtweise sorgt dafür, dass die Band in Social-Media-Debatten eher wie ein "Proto-Indie-Electro"-Act behandelt wird als wie eine reine Nostalgie-Band.

Unterm Strich herrscht ein Mix aus Hoffnung, vorsichtigem Realismus und einer ordentlichen Portion FOMO: Alle wollen vorbereitet sein, falls plötzlich eine Ankündigung droppt – egal ob Tour, einmaliges Berlin-Konzert oder neues Special-Release.

Alle Daten auf einen Blick

Konkrete, offiziell bestätigte Tourdaten für Deutschland liegen Stand Februar 2026 nicht vor. Um dir trotzdem einen schnellen Überblick über relevante Zeitachsen und Milestones zu geben, findest du hier eine kompakte Daten-Übersicht zu Eurythmics?Highlights, die für mögliche neue Projekte wichtig sind.

Jahr/DatumEreignisOrt/RegionRelevanz für 2026
1983Release von "Sweet Dreams (Are Made of This)"UK / weltweitDurchbruch-Hit, bis heute Streaming-Motor und Live-Pflichtsong
1984Album "Touch" mit Hits wie "Here Comes the Rain Again"UK / weltweitStärkt den Backkatalog für mögliche Greatest-Hits-Shows
1985"There Must Be an Angel (Playing with My Heart)" erreicht Nr. 1 in UKUKEiner der größten Singalong-Momente jeder Eurythmics-Show
späte 1980erMehrere Europa-Tourneen inkl. Gigs in Deutschlandu. a. DeutschlandAufbau einer massiven deutschen Fanbase über Generationen
1990erFokus auf Solo-Projekte, besonders Annie LennoxinternationalSchafft zusätzlichen Song-Pool für mögliche Setlists
2005Best-of-Aktivitäten und vereinzelte AuftritteinternationalFrühe Nostalgie-Welle, zeigt Potenzial für Anniversary-Formate
2022Auftritt bei der Rock and Roll Hall of FameUSABeweist: Die Chemie stimmt, Eurythmics funktionieren live weiterhin stark
2023–2025Streaming- und Social-Media-Revival (v. a. "Sweet Dreams")weltweitTreibt Interesse an Touren, Reissues und Doku-Projekten an
Februar 2026Gerüchte um mögliche Europa-Shows, aber keine offiziellen DatenEuropa, inkl. DeutschlandHohe Erwartungshaltung, Fans warten auf Bestätigungen

Häufige Fragen zu Eurythmics

Um die wichtigsten Punkte für dich als Fan zu bündeln, hier ein ausführlicher FAQ?Block rund um Eurythmics, Tour-Chancen, Musik und Geschichte.

Wer sind Eurythmics überhaupt – und warum sind sie so wichtig?

Eurythmics bestehen aus Annie Lennox (Gesang, Keys) und Dave Stewart (Gitarre, Produktion). Sie starteten Anfang der 80er und mischten damals eine Szene auf, die gerade zwischen New Wave, Synth-Pop und Post-Punk hin und her schwankte. Ihr Ding: extrem eingängige Melodien, aber mit einem kühlen, teilweise düsteren elektronischen Unterbau. Gleichzeitig brachten sie ein starkes visuelles Konzept mit – allen voran Annie Lennox mit Kurzhaarschnitt, androgyner Ausstrahlung und ikonischen Outfits. Für viele heutige Künstler:innen sind Eurythmics ein Vorbild, wenn es darum geht, klassische Pop-Strukturen mit experimentellen Sounds und markanter Bildsprache zu verbinden.

Kommen Eurythmics 2026 wirklich auf Tour nach Deutschland?

Stand Februar 2026 gibt es keine offiziell bestätigten Tourdaten für Deutschland. Das heißt: Kein Veranstalter, keine Ticketplattform und auch nicht die Band selbst haben bislang konkrete Städte, Venues oder Termine genannt. Aber: Die Zeichen stehen besser als noch vor ein paar Jahren. Die Reunion-Auftritte seit 2022 zeigen, dass die Tür nicht zu ist. Zudem verzeichnen die Songs in Streamingdiensten und auf Social Media einen massiven Push – ein wichtiger Faktor für Promoter, wenn es um die Planung von Arenashows geht. Realistisch ist aus heutiger Sicht eine begrenzte Anzahl großer Europa-Shows, bei denen Deutschland sehr gute Chancen hätte, dabei zu sein.

Wie könnte die Ticket-Situation aussehen, wenn eine Tour angekündigt wird?

Alles, was aktuell zum Thema Tickets gesagt wird, ist zwangsläufig spekulativ. Erfahrungen mit anderen großen Acts legen jedoch Folgendes nahe: Arena-Touren bewegen sich preislich oft im Bereich von 70–150 Euro für Standard-Tickets, VIP-Pakete können deutlich darüber liegen. Beim Thema Dynamic Pricing besteht das Risiko, dass besonders gefragte Shows preislich nach oben ziehen. Für viele Fans ist deshalb wichtig, offizielle Kanäle im Blick zu behalten und früh einzugreifen, bevor Reseller-Plattformen den Markt dominieren. Falls eine Tour angekündigt wird, ist außerdem damit zu rechnen, dass Presales (z. B. über Fanclubs, bestimmte Kreditkarten oder Partnerplattformen) eine große Rolle spielen.

Gibt es Pläne für neue Musik von Eurythmics?

Konkrete Ankündigungen für ein neues Eurythmics-Album gibt es derzeit nicht. In Interviews klangen sowohl Annie Lennox als auch Dave Stewart eher vorsichtig, was neue Studio-Projekte angeht. Gleichzeitig betonen beide immer wieder die Bedeutung ihrer gemeinsamen Arbeit und zeigen, dass sie musikalisch nach wie vor aktiv sind – wenn auch in unterschiedlichen Kontexten. Vorstellbar wären eher kleinere Projekte als ein klassisches Full-Length-Album: etwa eine EP mit neuen Songs, ein Special-Track für einen Soundtrack oder eine Compilation mit neu überarbeiteten Versionen bekannter Hits. Ebenfalls im Bereich des Möglichen: Archiv-Veröffentlichungen mit bisher unveröffentlichtem Material, was besonders für Hardcore-Fans und Vinyl-Sammler:innen spannend wäre.

Welche Songs muss man als neuer Fan unbedingt kennen?

Wenn du frisch in die Welt der Eurythmics startest, kommst du an diesen Songs nicht vorbei:

  • "Sweet Dreams (Are Made of This)" – der Signature-Track, bei dem alles zusammenläuft: Synth-Riff, Hook, Attitüde.
  • "Here Comes the Rain Again" – perfekt für melancholische Tage und Kopfhörer-Sessions.
  • "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)" – die optimistische, hymnische Seite des Duos.
  • "Love Is a Stranger" – kühl, direkt, mit starkem 80er-Vibe.
  • "Missionary Man" – für alle, die es etwas rockiger mögen.
  • "Would I Lie to You?" – zeigt, wie viel Soul in Annie Lennox steckt.

Als Bonus lohnt sich der Sprung in Annie Lennox’ Solo-Werke, etwa "Why" und "Walking on Broken Glass". Die Solo-Sachen werfen ein anderes Licht auf sie als Künstlerin, aber der emotionale Kern ist derselbe – und man versteht besser, warum die Kombination mit Dave Stewart so gut funktioniert.

Warum sind Eurythmics für Gen Z und Millennials gerade wieder so präsent?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen funktioniert der Sound erstaunlich zeitlos. Die Mischung aus klaren Melodien und synthetischen Beats passt perfekt in heutige Playlists, die gerne alte und neue Songs nebeneinanderstellen. Zum anderen sind visuelle Plattformen wie TikTok und Instagram ideale Orte für ikonische Bilder – und genau die liefern die alten Eurythmics-Videos zuhauf. Von den knalligen Haarfarben bis zu den expressiven Gesten von Annie Lennox: Das Material schreit förmlich nach Remixen, Re-Edits und Memes. Hinzu kommt ein genereller 80er- und 90er-Revival-Trend, der Mode, Musik und Ästhetik umfasst. Eurythmics stehen dabei für eine etwas dunklere, coolere Seite des Pop, die vielen User:innen als Gegenpol zu überproduzierten, polierten Mainstream-Acts gefällt.

Wie kann ich am besten up to date bleiben, ohne in Gerüchten zu versinken?

Die Mischung macht’s. Wenn du dich nicht ständig von Fake-Leaks und aufgeblasenen Gerüchten triggern lassen willst, fokussiere dich auf:

  • Offizielle Kanäle der Band und der Mitglieder (Website, verifizierte Social-Accounts).
  • Seriöse Musikmedien, die Meldungen gegenchecken, bevor sie sie posten.
  • Lokale Veranstalter und Venues in Deutschland, die Tourdaten in der Regel erst dann veröffentlichen, wenn die Verträge wirklich fix sind.

Fan-Communities auf Reddit, Discord und TikTok können super sein, um Stimmungen und Wünsche aufzusaugen – aber nimm alles als das, was es ist: Fan-Perspektive, nicht offizielles Statement. Sobald ein echter Announcement-Drop kommt, geht er sowieso in Sekunden durch alle seriösen Kanäle.


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