European Lithium Aktie: 24 Millionen Lücke vor Abstimmung
10.05.2026 - 09:54:03 | boerse-global.deHohe Kurse, große Pläne und ein prominenter Abgang. Bei European Lithium überschlagen sich derzeit die Ereignisse. Morgan Stanley hat sich als Großaktionär komplett zurückgezogen. Parallel dazu ringt das Management um den Zusammenschluss mit Critical Metals.
Ende April verkaufte Morgan Stanley im großen Stil Aktien. Inzwischen rutschte die Investmentbank unter die Meldeschwelle und stieg komplett aus. Die Börse reagierte gelassen. Die Aktie notierte zuletzt bei 0,48 Australischen Dollar. Das ist nah am 52-Wochen-Hoch. Seit das Management die Fusion erstmals ankündigte, hat sich das Papier massiv verteuert.
Fristverlängerung für den Zusammenschluss
Der Ausstieg fällt in eine entscheidende Phase. European Lithium will mit der an der Nasdaq gelisteten Critical Metals verschmelzen. Beide Seiten haben ihre Bücher bereits gegenseitig geprüft. Nun verlängerten sie die Exklusivitätsfrist. Das Management braucht mehr Zeit für den bindenden Vertrag.
Die geplanten Konditionen bleiben unverändert. Critical Metals strebt eine Übernahme in reinen Aktien an. Aktionäre von European Lithium sollen 0,035 neue Papiere je gehaltener Aktie erhalten. Der Deal hat ein Volumen von rund 835 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wandelten Investoren kürzlich Wandelanleihen in neue Aktien um. Das erhöht die Liquidität im Handel leicht.
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Komplexe Struktur und eine Hürde
Die geplante Fusion entwirrt ein komplexes Geflecht. European Lithium hält bereits 34 Prozent an Critical Metals. Letztere kontrollieren wiederum das Tanbreez-Projekt in Grönland. Nach dem Zusammenschluss würden die bisherigen Aktionäre etwa 45 Prozent des neuen Unternehmens besitzen.
Ein zentrales Hindernis bleibt. Der Deal verlangt von European Lithium eine Nettoliquidität von 330 Millionen Australischen Dollar. Ende März lagen aber nur 306 Millionen in der Kasse. Es fehlen rund 24 Millionen.
Die Krux: Eine vertragliche Klausel verschärft die Lage. Während der Exklusivitätsphase darf das Unternehmen kein frisches Kapital aufnehmen. Weder neue Schulden noch Aktienemissionen sind erlaubt, um die Lücke zu schließen.
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Blick nach Grönland
Neben den Finanzthemen rückt das operative Geschäft in den Fokus. Ein externer Dienstleister hat die Pilotanlage im grönländischen Qaqortoq fertiggestellt. Die Anlage soll im Mai anlaufen. Allerdings fehlen noch letzte behördliche Genehmigungen aus Nuuk.
Die Aktionäre sollen im dritten Quartal über die Fusion abstimmen. Bis dahin muss das Management die Finanzierungslücke lösen. Scheitert diese Bedingung, gerät der Zeitplan für die zweite Jahreshälfte ins Wanken.
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