EU-Führerschein: Tausende drohen ab heute Bußgeld
19.01.2026 - 01:54:12Ab heute sind Millionen EU-Führerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 nicht mehr gültig. Wer seinen alten Kartenführerschein jetzt nicht umgetauscht hat, riskiert ein Bußgeld und Probleme im EU-Ausland. Es ist die zweite große Stichtagswelle der europaweiten Austauschaktion.
Wer muss jetzt handeln?
Betroffen sind alle Fahrer, deren Kartenführerschein zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 31. Dezember 2001 ausgestellt wurde. Der Stichtag bezieht sich auf das Ausstellungsdatum, nicht auf das Alter des Besitzers. Eine wichtige Ausnahme gibt es für Senioren: Wer vor 1953 geboren ist, hat bis zum 19. Januar 2033 Zeit. Für alle anderen ist heute der letzte Tag.
Die Behörden melden einen Ansturm auf die Ämter in den letzten Wochen. Viele Termine waren wochenlang ausgebucht. „Die typische Aufschieberitis ist voll eingeschlagen“, kommentiert ein Verwaltungsmitarbeiter. Der Austausch kostet rund 25 Euro und erfordert Personalausweis, biometrisches Foto und das alte Dokument.
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Was droht bei Nichtbeachtung?
Der alte Führerschein ist ab heute ein ungültiges Dokument. Wer damit in Deutschland kontrolliert wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarngeld von zehn Euro rechnen. Die Fahrerlaubnis an sich erlischt nicht, doch das Führen ohne gültigen Nachweis ist strafbar.
Die größeren Probleme könnten im EU-Ausland warten. Der neue, fälschungssichere EU-Führerschein soll gerade die grenzüberschreitende Anerkennung vereinfachen. Ein abgelaufenes Dokument könnte bei Verkehrskontrollen in anderen Mitgliedsstaaten oder bei der Autovermietung zu erheblichen Schwierigkeiten führen. Die Behörden raten dringend zum sofortigen Austausch.
Hintergrund: Der Weg zum digitalen EU-Führerschein
Die aktuelle Aktion ist ein Meilenstein der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie. Bis 2033 sollen alle alten Papiere und frühen Karten durch einen einheitlichen, kreditkartengroßen und sichereren Führerschein ersetzt werden. Die stufenweise Umstellung nach Ausstellungsjahren soll Verwaltungschaos verhindern.
Doch das langfristige Ziel geht weiter: Die EU arbeitet an einem digitalen Führerschein fürs Smartphone. Er soll europaweit gültig sein und Mobilität weiter vereinfachen. Die alten Formate gelten als zu unsicher und anfällig für Fälschungen.
Nächste Schritte und Ausblick
Nach dem heutigen Stichtag folgen weitere Phasen. Als nächstes sind Führerscheine aus den Folgejahren dran, in Zwei- bis Drei-Jahres-Schritten. Alle Dokumente, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen bis zum Endstichtag 2033 getauscht sein.
Verkehrsclubs kritisieren, dass das komplexe, gestaffelte System viele Fahrer überfordert. Trotz intensiver Aufklärung kommt es vor jedem Deadline zu Hektik. Die nächste Generation der Fahrer muss sich also schon jetzt darauf einstellen: Der Führerschein in der Brieftasche wird zum Auslaufmodell – die Zukunft liegt in der digitalen Cloud.
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