Ethereum, Fahrplan

Ethereum: Fahrplan 2026

21.02.2026 - 04:57:02 | boerse-global.de

Ethereum CRYPTO000ETH

Ethereum will 2026 nicht mit Marketing, sondern mit Technik überzeugen. Die Ethereum Foundation hat ihre Protokoll-Prioritäten für das kommende Jahr klar abgesteckt: mehr Skalierung, bessere Bedienbarkeit und ein robusteres Fundament. Doch wie konkret sind die Schritte – und was soll sich dadurch am Netzwerk spürbar verändern?

Drei Schwerpunkte: Skalieren, vereinfachen, absichern

Im Zentrum des Plans stehen drei Entwicklungsstränge: „Scale“, „Improve UX“ und „Harden the L1“. Damit bündelt die Foundation ihre bisherigen Initiativen und zeichnet einen klareren Pfad für 2026.

Beim Thema Skalierung ist das Ziel ambitioniert: Das Gas-Limit soll „in Richtung und über“ 100 Millionen steigen – von derzeit 60 Millionen. Höhere Kapazität auf der Basisschicht soll mehr Transaktionen ermöglichen und Gebühren tendenziell senken. Zusätzlich geht es um Bausteine für das Upgrade Glamsterdam sowie um mehr Datenverfügbarkeit für Layer-2-Rollups durch weiteres Blob-Scaling.

Der zweite Strang, „Improve UX“, zielt auf die Nutzerseite. Ein Kernpunkt ist native Account Abstraction. Dahinter steckt die Idee, Wallets und Konten flexibler und alltagstauglicher zu machen – etwa mit einfacheren Abläufen und Sicherheitsfunktionen wie Social Recovery. Unterm Strich soll die Nutzung weniger „Krypto-typisch kompliziert“ wirken.

Neu bzw. stärker betont ist „Harden the L1“: Ethereum soll langfristig widerstandsfähiger werden. Dazu zählt Forschung und Umsetzung von Post-Quantum-Kryptografie, um das Protokoll perspektivisch gegen Risiken durch Quantencomputer abzusichern. Außerdem will man die Zensurresistenz stärken und die Test-Infrastruktur verbessern.

Zwei große Upgrades: Glamsterdam und Hegotá

Umgesetzt werden soll die Roadmap über zwei zentrale Netzwerk-Upgrades in 2026.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ethereum?

  • Glamsterdam ist für die erste Jahreshälfte geplant. Es soll bis zu 22 Ethereum Improvement Proposals (EIPs) bündeln – mit Schwerpunkt auf Layer-1-Skalierung.

  • Hegotá soll später 2026 folgen. Hier ist ein besonders diskutierter Vorschlag fest eingeplant: FOCIL (Fork-Choice Enforced Inclusion Lists). Ziel ist, die Zensurresistenz auf Validator-Ebene zu erhöhen. Zusätzlich soll Hegotá ebenfalls auf höhere Gas-Limits einzahlen und weitere Schritte bei der nativen Account Abstraction bringen.

Marktumfeld: Technik als Langfrist-Hebel

Der technische Vorstoß kommt in einer Phase, in der Ethereum am Markt Gegenwind spürt. Der Kurs liegt seit Jahresbeginn rund 34% im Minus. Die Foundation selbst positioniert die Vorhaben klar als langfristigen Treiber: mehr Skalierung, mehr Sicherheit, bessere Nutzbarkeit.

Eine unmittelbare Kursreaktion ist aus dieser Art Protokollarbeit typischerweise nicht abzuleiten – kurzfristige „Preis-Katalysatoren“ verspricht der Plan auch nicht. Konkreter ist der mögliche Effekt über Zeit: Wenn Skalierung, Bedienbarkeit und Sicherheits-Architektur glaubwürdig vorankommen, könnte das die Basis für breitere Nutzung und stabileres Vertrauen in das Ökosystem stärken – mit den beiden Upgrade-Fenstern in der ersten und späteren Jahreshälfte 2026 als klaren Meilensteinen.

Anzeige

Ethereum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ethereum-Analyse vom 21. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Ethereum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ethereum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ethereum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

CRYPTO000ETH | ETHEREUM