Ethereum: Bitmine kauft weiter – doch US-Nachfrage fehlt
25.03.2026 - 21:47:56 | boerse-global.deBitmine Immersion Technologies hat seine Ethereum-Akkumulation erneut ausgebaut: 67.111 ETH für rund 145 Millionen Dollar, abgewickelt über Kraken. Das Kauftempo steigt die dritte Woche in Folge. Das Bild, das der breitere Markt zeichnet, ist allerdings weniger eindeutig.
Größter ETH-Unternehmenshalter der Welt
Mit dem jüngsten Kauf hält Bitmine nun 4,66 Millionen ETH – rund 3,86 Prozent des gesamten Umlaufangebots. Damit ist das Unternehmen unter Chairman Thomas Lee der größte bekannte Ether-Treasury-Halter weltweit, vor SharpLink Gaming (863.021 ETH) und The Ether Machine (496.712 ETH).
Rund 67 Prozent der Bestände sind gestakt. Die daraus resultierenden annualisierten Staking-Einnahmen beziffert Bitmine auf rund 184 Millionen Dollar – bei vollständiger Auslastung über alle Partnerprogramme könnten es bis zu 272 Millionen Dollar werden. Gleichzeitig weisen Schätzungen von DropsTab auf unrealisierte Verluste von rund 7 Milliarden Dollar auf die gesamten ETH-Käufe hin.
Lee begründet das anhaltende Kauftempo mit seiner Einschätzung, Ethereum befinde sich in den letzten Phasen eines „Mini-Kryptowinters". Er verweist zudem auf eine Outperformance gegenüber dem S&P 500 um 2.450 Basispunkte seit Beginn des Iran-Krieges.
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Coinbase Premium und ETF-Abflüsse als Gegengewicht
Trotz der aggressiven Käufe durch Bitmine zeigen Onchain-Daten eine schwache Nachfrage auf US-Seite. Der Ethereum Coinbase Premium Index – er misst die Preisdifferenz zwischen Coinbase und Binance – liegt seit Mitte März im negativen Bereich. Das deutet darauf hin, dass amerikanische Großinvestoren, die Coinbase bevorzugen, bislang nicht in die Erholung eingestiegen sind.
Passend dazu verzeichneten Ethereum-ETFs am 20. und 24. März Nettoabflüsse. BlackRock, Fidelity und Grayscale reduzierten ihre ETH-Positionen und stockten gleichzeitig Bitcoin auf. Die regulierten US-Produkte fließen damit klar in Richtung Bitcoin.
Netzwerk-Upgrade mit offenem Zeitplan
Auf Protokollebene steht das Upgrade „Glamsterdam" an, das für das erste Halbjahr 2026 geplant ist. Im Mittelpunkt stehen EIP-7732 (Enshrined Proposer-Builder Separation) und EIP-7928 (Block-Level Access Lists) – Maßnahmen, die Ethereums Zensurresistenz stärken und die Netzwerkgeschwindigkeit erhöhen sollen. Das Base-Engineering-Team hat jedoch öffentlich gewarnt, dass die Aufnahme zusätzlicher Komponenten wie FOCIL das Upgrade über 2026 hinaus verzögern könnte. Ein Slip in Q3 oder Q4 gilt als realistisches Szenario.
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Ethereum notiert aktuell rund 55 Prozent unter seinem Hoch vom August 2025 – Bitmines Kaufserie allein reicht offenbar nicht aus, um die fehlende Nachfrage aus dem US-Markt zu kompensieren.
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