Ethereum, Bitmine

Ethereum: Bitmine erreicht 5,078 Millionen ETH

30.04.2026 - 11:56:26 | boerse-global.de

Ein Unternehmen hält über 4% aller Ether und entzieht dem Markt Liquidität. Staking-Debatte und neue ETFs prägen die Entwicklung.

Ethereum: Bitmine erreicht 5,078 Millionen ETH - Foto: über boerse-global.de
Ethereum: Bitmine erreicht 5,078 Millionen ETH - Foto: über boerse-global.de

Ein einziges Unternehmen saugt systematisch Ethereum aus dem Markt. Während der Ether-Kurs seit Jahresbeginn rund 25 Prozent eingebüßt hat und aktuell bei gut 2.253 US-Dollar notiert, läuft im Hintergrund eine beispiellose Akkumulation. Bitmine Immersion Technologies kontrolliert inzwischen mehr als fünf Millionen Token. Das verknappt das ohnehin schrumpfende Angebot weiter.

Der Weg zur Fünf-Prozent-Marke

Die Krypto-Schatzkammer der Firma umfasst mittlerweile 4,21 Prozent aller zirkulierenden Ether. Kürzlich kaufte das Unternehmen weitere 10.000 Token direkt von der Ethereum Foundation. Der außerbörsliche Deal kostete knapp 24 Millionen US-Dollar. Das Management hat ein klares Ziel ausgerufen: die Kontrolle über fünf Prozent des Gesamtangebots.

Anders als reine Bitcoin-Halter lässt Bitmine das Kapital arbeiten. Rund 73 Prozent der Bestände sind im Staking gebunden. Diese werfen aktuell eine annualisierte Prämie von 264 Millionen US-Dollar ab. Sobald die restlichen Token aktiviert sind, rechnet das Unternehmen mit Erträgen von über 330 Millionen US-Dollar.

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Angebot schrumpft, Debatte eskaliert

Bitmine ist nicht der einzige Akteur, der Liquidität entzieht. Inzwischen sind rund 39 Millionen Ether in Staking-Verträgen gesperrt. Das entspricht fast einem Drittel des gesamten Angebots. Weitere drei Millionen Token warten derzeit in der Warteschlange auf ihre Aktivierung.

Parallel dazu entbrennt in der Community ein Streit über die Belohnungsstruktur. Prominente Stimmen wie Fundstrat-Analyst Tom Lee fordern, die Ausschüttungsrate an die tatsächlichen Staking-Kosten anzupassen. Ein marktbasierter Mechanismus könnte die Renditen senken. Kritiker warnen indes, dass ein solcher Schnitt dezentrale Finanzanwendungen abwürgen würde. Ein Eingriff soll verhindern, dass langfristig zu viel Kapital unproduktiv im Netzwerk gebunden bleibt und unnötigen Inflationsdruck erzeugt.

Wall Street drängt in den Markt

Der institutionelle Hunger nach Rendite zeigt sich auch bei börsengehandelten Fonds. Bislang sind in den USA zwei Staking-ETFs von Grayscale und BlackRock handelbar. Fünf weitere Emittenten – darunter Fidelity, VanEck und Franklin Templeton – warten auf grünes Licht.

Die Entscheidungen der US-Börsenaufsicht über diese neuen Produkte werden im zweiten Quartal 2026 erwartet. Bis dahin verknappt sich der liquide Markt weiter. Die Netto-Ausschüttungen der Fonds nach Gebühren liegen aktuell bei bis zu 2,6 Prozent – ein stetiger Anreiz für Großinvestoren, weitere Token aus dem Handel zu ziehen.

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