KI-gesteuerte, Lösung

eScan zeigt KI-gesteuerte Lösung gegen Datenlecks durch KI-Tools

19.01.2026 - 07:53:12

Der indische Anbieter eScan stellt eine Plattform vor, die Unternehmen eine sichere Nutzung von ChatGPT & Co. ermöglicht, ohne Compliance-Vorgaben zu verletzen.

Ein indischer Cybersicherheitsanbieter stellt auf Fachmessen eine neue Generation von Datenschutz vor, die den sicheren Umgang mit Tools wie ChatGPT ermöglichen soll. Die Lösung reagiert auf ein zentrales Dilemma deutscher Unternehmen: Wie nutzt man produktivitätssteigernde KI, ohne Firmengeheimnisse zu gefährden?

Die Firma eScan präsentierte ihre erweiterte Enterprise Data Loss Prevention (DLP)-Plattform kürzlich auf zwei großen Technologiemessen in Indien. Im Fokus stand die wachsende Gefahr, dass Mitarbeiter unbeabsichtigt vertrauliche Daten in generative KI-Dienste hochladen. Für deutsche CISOs und IT-Verantwortliche ist das ein hochaktuelles Thema, da der Druck, KI-Tools einzusetzen, steigt – die Sorge um Datenschutz und Compliance jedoch ebenfalls.

Der massive Zuspruch zu KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Claude schafft ein neues Einfallstor für Datenlecks. Mitarbeiter nutzen diese Tools, um Dokumente zusammenzufassen, E-Mails zu entwerfen oder Daten zu analysieren. Dabei können sie leicht interne Unterlagen mit proprietärem Quellcode, Kundendaten oder geistigem Eigentum in die öffentlichen Cloud-Dienste der KI-Anbieter uploaden.

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Die Konsequenz? Sensible Firmendaten landen möglicherweise in globalen Rechenzentren und werden für das Training von KI-Modellen verwendet. Das kollidiert oft mit strengen Compliance-Vorgaben wie der EU-DSGVO. Viele Unternehmen reagieren mit einer pauschalen Blockade – und verbauen sich so Innovationschancen. eScan verfolgt einen anderen Ansatz: Statt zu verbieten, will die Plattform die kontrollierte und sichere Nutzung ermöglichen.

Intelligente Kontrolle für KI-Chats und Messaging-Dienste

Die KI-gesteuerte DLP-Lösung von eScan setzt auf kontextbewusste Richtlinien in Echtzeit. Das System analysiert den Inhalt, den ein Mitarbeiter in ein KI-Tool eingibt oder von dort erhält. Administratoren können präzise Regeln festlegen: Allgemeine Anfragen sind erlaubt, der Upload eines Dokuments mit Finanzdaten oder Quellcode wird jedoch automatisch blockiert.

Ein weiteres Modul, das Ende 2025 vorgestellt wurde, bietet bi-direktionale Kontrollen für Messenger wie WhatsApp und Viber. Dies adressiert die in vielen Betrieben übliche Praxis, private Apps für die Kundenkommunikation zu nutzen. Die Lösung kann den Empfang von Nachrichten erlauben, gleichzeitig aber das Versenden interner Firmendaten unterbinden. Zusammen mit Endpunkt-Schutz und Cloud-Sicherheit entsteht so ein umfassendes Schutzkonzept für den modernen, hybriden Arbeitsplatz.

Compliance-Druck treibt Nachfrage nach automatisierten Lösungen

Der Zeitpunkt der Präsentation ist strategisch. Für die Mehrheit der Unternehmen sind Datensicherheit und Privatsphäre die größten Hürden bei der KI-Einführung. Gleichzeitig verschärfen sich weltweit die Datenschutzgesetze. Automatische Policy-Durchsetzung und lückenlose Audit-Trails sind vor allem in regulierten Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen oder Technologie unverzichtbar geworden.

eScan positioniert seine Plattform als Enabler für sichere Innovation. Sie soll helfen, die Balance zu finden: die Wettbewerbsfähigkeit durch KI-Nutzung zu steigern, ohne die hohen europäischen Datenschutzstandards zu verletzen. Die Integration in die größere Vision Core XDR-Plattform (Extended Detection and Response) unterstreicht den Trend zu intelligenten, automatisierten Sicherheitsarchitekturen, die Bedrohungen proaktiv erkennen und darauf reagieren können.

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