Ernährung schützt vor Demenz – Vortrag in Leipzig zeigt wie
05.02.2026 - 09:30:12Ein einfaches Abendessen kann mehr bewirken als viele Medikamente. Unter dem Motto „Kopf gut. Alles gut.“ rückt heute in Leipzig ein Ernährungskonzept in den Mittelpunkt, das angesichts einer alternden Gesellschaft zunehmend an Brisanz gewinnt: die gezielte Prävention von Demenz durch den Kochlöffel.
Während die Lebenserwartung steigt, wächst die Sorge vor dem geistigen Abbau. Doch die Wissenschaft liefert Hoffnung. Aktuelle Daten zeigen, dass fast die Hälfte aller Demenzfälle theoretisch vermeidbar wäre. Im Zentrum dieser Präventionsstrategie steht eine spezielle Ernährungsweise, die heute Abend im The Westin Leipzig von Ernährungswissenschaftler Marco Spielau vorgestellt wird.
Lange galt Demenz als unvermeidbares Schicksal. Diese Sichtweise hat sich grundlegend gewandelt. Den wissenschaftlichen Rahmen lieferte die renommierte Lancet Commission mit ihrem Bericht von 2024.
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Den Experten zufolge sind rund 45 Prozent aller weltweiten Demenzfälle auf modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen. Dazu zählen Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes, aber auch unbehandelter Sehverlust. Ein Großteil dieser Risiken lässt sich durch die tägliche Nahrungsauswahl beeinflussen.
So funktioniert die MIND-Diät
Das in Leipzig diskutierte Konzept stützt sich auf die sogenannte MIND-Diät. Diese kombiniert die bewährte Mittelmeer-Küche mit Ansätzen zur Blutdrucksenkung.
Aktuelle Studien untermauern die Wirksamkeit. Selbst ein später Einstieg kann das Risiko für kognitiven Abbau signifikant senken. Die Schlüsselelemente sind spezifisch:
- Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl und Salate liefern Vitamin K und Lutein.
- Beeren: Blaubeeren und Erdbeeren werden aufgrund ihrer hohen Flavonoid-Dichte hervorgehoben.
- Nüsse und Olivenöl: Diese liefern essentielle Fettsäuren für die Nervenzellen.
- Reduktion: Rotes Fleisch, Butter und Süßwaren werden stark begrenzt.
Experten betonen: Es geht nicht um Verzicht, sondern um die gezielte „Befeuerung“ des Gehirns.
Der unterschätzte Einfluss des Darms
Ein Aspekt, der zunehmend Beachtung findet, ist die Verbindung zwischen Verdauungstrakt und Gehirn – die Darm-Hirn-Achse. Die Forschung deutet darauf hin, dass das Mikrobiom im Darm direkten Einfluss auf Entzündungsprozesse im Gehirn haben kann.
Eine pflanzenbetonte Ernährung fördert die Diversität der Darmbakterien. Ballaststoffe aus Vollkorn und Hülsenfrüchten dienen als Futter für nützliche Bakterien, die wiederum entzündungshemmende Stoffe produzieren.
Warum Pillen nicht die Lösung sind
Verbraucherschützer warnen regelmäßig vor teuren Nahrungsergänzungsmitteln, die „Gehirn-Doping“ versprechen. Die Position ist klar: Die Wirkung isolierter Vitamine ist oft nicht belegt. Der Nutzen komplexer Lebensmittel – wie in der MIND-Diät – ist dagegen wissenschaftlich fundiert.
Der Schlüssel liegt im täglichen Einkaufskorb, nicht in der Pillendose. Es ist nie zu spät, das Gehirn richtig zu füttern.
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