Eric, Clapton

Eric Clapton 2026: Kommt die letzte große Tour?

16.02.2026 - 11:23:27 | ad-hoc-news.de

Eric Clapton sorgt 2026 wieder für Gerüchte: Neue Shows, mögliche Abschieds-Termine und legendäre Setlist – was deutsche Fans jetzt wissen müssen.

Eric Clapton ist 80 – und trotzdem dreht die Gerüchteküche im Netz komplett durch: Plant die Gitarren-Legende 2026 noch einmal große Europa-Shows, vielleicht sogar eine Art Abschiedstour mit Stopps in Deutschland? In Fan-Foren überschlagen sich seit Wochen die Spekulationen, und die Nachfrage nach Tickets für jeden neuen Termin ist brutal. Wer live erleben will, wie Clapton Tears in Heaven, Layla oder Wonderful Tonight spielt, checkt im Minutentakt die offiziellen Seiten.

Aktuelle Eric-Clapton-Tourdaten & Tickets checken

Weil der Künstler selbst in Interviews immer wieder andeutet, dass er es ruhiger angehen will, stehen viele Fans unter Strom: Ist das jetzt wirklich die letzte Chance, Clapton mit kompletter Band, fettem Sound und voller Hallenproduktion zu sehen? Genau dort setzt dieser Deep Dive an: Was passiert 2026 wirklich, wie sieht die Setlist aus – und lohnt sich der Aufwand für ein Ticket in Deutschland oder im nahen Ausland?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Die offizielle Tour-Seite von Eric Clapton wird seit Ende 2025 Stück für Stück mit neuen Terminen gefüllt. Zuerst tauchten im Netz vereinzelte Daten für Großbritannien und Italien auf, kurz darauf kamen Frankreich und Skandinavien dazu. Deutschland fehlt zum Zeitpunkt dieses Artikels zwar noch in der ersten Welle, aber genau das macht die Diskussion noch lauter: Viele Beobachter gehen davon aus, dass deutschsprachige Shows traditionell später angekündigt werden, wenn die Logistik für Hallen und Arenen steht.

Rückblick: In den Jahren 2022–2024 spielte Clapton bereits mehrere ausverkaufte Europa-Blöcke, unter anderem in München, Berlin und Düsseldorf. Damals war schon von einer möglichen Abschiedsrunde die Rede. In einem Interview mit einem britischen Musikmagazin sagte er sinngemäß, dass er Touren körperlich anstrengend finde, aber das Spielen an sich liebe. Genau diese Ambivalenz schwebt über allen aktuellen News: Er wirkt einerseits müde vom Unterwegssein, andererseits wie jemand, der ohne Bühne nicht klarkommt.

Für deutsche Fans bedeutet das: Schnell sein. Sobald ein Termin in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt oder München auftaucht, dürfte der Vorverkauf deutlich härter werden als noch vor ein paar Jahren. Viele der jüngeren Fans – Gen Z und Millennials – haben Clapton bisher nur über Playlisten, YouTube-Mitschnitte oder den Soundtrack ihrer Eltern kennengelernt und wollen den Gitarristen mindestens einmal in echt sehen. Gleichzeitig lauern ältere Hardcore-Fans, die ihn schon in den 80ern und 90ern live erlebt haben und die Entwicklung seines Sounds über Jahrzehnte verfolgt haben.

Aktuelle Ticketpreise aus den letzten Europa-Runs geben einen Vorgeschmack: In UK und Italien lagen Standard-Sitzplätze oft zwischen umgerechnet 90 und 180 Euro, Premium-Sektionen und VIP-Pakete gingen locker darüber. Auch wenn sich Preise 2026 je nach Land und Venue unterscheiden: Es ist realistisch, dass größere Arenen in Deutschland ähnliche Spannen ansetzen werden. Dazu kommt: Einige europäische Städte sind von Deutschland aus schnell erreicht – London, Paris, Mailand oder Kopenhagen sind für Hardcore-Fans per Flieger oder Bahn durchaus drin, falls deutsche Termine doch knapp oder spät angekündigt werden.

Spannend ist auch, wie Clapton sein Live-Konzept anpasst. In den letzten Tourjahren mischte er klassisches Band-Setup mit akustischen Blöcken. Dabei stand nie das Spektakel im Vordergrund, sondern Sound, Dynamik und seine Soli. Lichtshow und Effekte sind eher minimalistisch, dafür sitzt jeder Ton. Genau diese Konzentration auf das Wesentliche passt zu seinem Image als Musiker, der sich nie komplett der Pop-Industrie untergeordnet hat und lieber Blues und Songwriting in den Mittelpunkt stellt.

Für Deutschland könnte das bedeuten: Weniger Städte, dafür sehr konzentrierte, handverlesene Shows mit deutlich musikalischem Fokus. Viele Branchenbeobachter gehen davon aus, dass eher große Arenen gebucht werden, statt viele kleine Hallen – effizienter für ein älteres Tour-Team und logistisch leichter zu handeln.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich aktuelle Setlists der letzten Tourjahre anschaut, merkt schnell: Clapton spielt einen Mix aus eigenen Klassikern, Blues-Standards und ein paar tieferen Cuts für die Hardcore-Fans. Songs wie Layla (oft in der langsameren, akustisch geprägten Version), Tears in Heaven, Cocaine, Wonderful Tonight oder I Shot The Sheriff sind fast immer dabei. Dazu kommen Blues-Nummern von Legenden wie Robert Johnson oder Muddy Waters, etwa Cross Road Blues (oft als Crossroads bekannt) oder Hoochie Coochie Man.

Die typische Dramaturgie der Shows: Clapton beginnt häufig mit einem elektrischen Block, bei dem er sein Stratocaster-Tonuniversum voll ausfährt. Der Sound ist trocken, direkt, ohne viel Studio-Glanz. Die Band sitzt eng beieinander, und die Kamera- bzw. Leinwandregie zoomt viel auf Hände und Griffbrett, damit auch die hinteren Ränge seine Technik sehen. Für Gitarrennerds ist das eine Lehrstunde in Sachen Vibrato, Bendings und Timing.

Zur Mitte hin baut er meistens einen akustischen Abschnitt ein. Hier kommen ruhigere Songs, zum Beispiel Tears in Heaven oder eine reduzierte Version von Layla. Der Raum wird leiser, viele Fans packen die Handy-Taschenlampen aus, man hört Chöre aus dem Publikum. Genau dieser Kontrast macht die Shows besonders: Das Konzert kippt nicht in eine nostalgische Kirmes, sondern bleibt konzentriert, emotional und nahbar.

Beim letzten Tourblock zieht Clapton die Energie wieder hoch. Cocaine wird oft als Publikumsmagnet eingesetzt, mit Singalong im Refrain und ausgedehntem Solo. Wonderful Tonight ist der Moment, in dem Pärchen sich in den Armen liegen und ganze Reihen mitsummen. Häufig gibt es zum Schluss einen Blues-Jam oder eine Hommage an seine Wegbegleiter, etwa an B.B. King oder J.J. Cale, mit Songs wie Key to the Highway oder After Midnight. Zugaben variieren, aber ein emotionaler Abschluss gehört immer dazu.

Soundtechnisch solltest du dich auf ein sehr klares, eher traditionelles Setup einstellen: Röhren-Amps, kaum Effektschlachten, dafür viel Dynamik direkt aus den Fingern. Claptons Ton lebt von leicht angezerrten Clean-Sounds, die er über das Volume-Poti seiner Gitarre steuert. Selbst wer nicht tief im Gear-Kaninchenbau steckt, merkt sofort, dass hier jemand spielt, der über Jahrzehnte seinen eigenen Klang geformt hat.

Die Atmosphäre in der Halle ist eine spannende Mischung: Du hast ältere Fans, die seit den Cream-Tagen dabei sind, daneben 20- oder 30-Jährige, die Clapton über Streaming, TikTok-Snippets oder Gitarren-Cover auf YouTube entdeckt haben. Während bei vielen aktuellen Pop- oder Rap-Shows das Handy permanent in der Luft hängt, erlebt man bei Clapton immer wieder Momente, in denen es wirklich ruhig wird, weil alle der Musik zuhören. Das ist gerade für eine Generation, die mit Dauer-Scrollen aufgewachsen ist, fast schon ungewohnt intensiv.

Ein weiterer Punkt: Clapton baut seine Soli nicht als reine Technikshows. Er setzt auf Melodie, Wiedererkennbarkeit und wenige, aber gezielte Phrasen. Live variiert er seine Linien, aber der Kern bleibt klar – es geht darum, dass du als Zuschauerin oder Zuschauer eine Geschichte hörst, nicht nur Griffbrett-Feuerwerk. Genau das macht die Shows auch für Menschen spannend, die selbst keine Gitarrist:innen sind.

Wer auf Überraschungen hofft, sollte Setlist-Portale zwar checken, aber offen bleiben: In den letzten Jahren tauchten immer wieder selten gespielte Nummern auf, etwa Songs aus seiner Zeit mit Derek and the Dominos oder Cover, die er spontan in die Show genommen hat, wenn sie zur Stimmung des Abends passen. Es lohnt sich also, nicht nur wegen der Hits zu kommen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und unter TikTok-Kommentaren kochen die Spekulationen seit Wochen hoch. Viele Fans sind überzeugt, dass die nächste größere Europa-Runde 2026 Claptons letzte wirklich umfassende Tour in dieser Form sein könnte. Grund: Sein Alter, seine wiederkehrenden Aussagen über den Stress langer Reisen und die Tatsache, dass seine Live-Aktivität in den letzten Jahren eher in Blöcken als im Dauermodus stattfand.

In mehreren Threads wird darüber diskutiert, ob er für Deutschland eher Einzelshows oder eine kleine Miniserie pro Stadt spielen wird. Manche rechnen mit nur zwei bis drei Terminen – zum Beispiel Berlin, München und eine weitere Arena wie Köln oder Hamburg. Andere Fans verweisen darauf, dass Clapton gerade in Deutschland immer stark gezogen hat und daher vielleicht doch etwas großzügiger plant, zumal viele Nachbarländer in kurzer Distanz liegen und man bei guter Nachfrage spontan Zusatzshows einschieben könnte.

Ein zweites großes Thema ist die Setlist. Auf TikTok kursieren Clips von älteren Liveaufnahmen, in denen Clapton deutlich experimentierfreudiger war – lange Jams, ausufernde Soli, deutlich härterer Sound. Einige jüngere Fans wünschen sich genau diese Energie zurück und hoffen, dass er 2026 ein „Best of All Eras“-Konzept fährt: also Hits für die Masse, aber auch deepere Blues- und Cream-Tracks für die Nerd-Fraktion. Immer wieder fallen Songtitel wie Sunshine of Your Love, White Room oder Badge, die er mal mehr, mal weniger regelmäßig im Programm hatte.

Natürlich geht es auch ums Geld. In Deutschland wird hitzig über Ticketpreise gestritten. Einige User finden dreistellige Summen pro Sitzplatz schwer vertretbar, andere argumentieren: Es handelt sich um eine Ikone, die man wahrscheinlich nicht mehr oft zu sehen bekommt, und die Produktionskosten für eine altersgerechte, sichere und qualitativ hochwertige Tour sind hoch. Viele berichten auch, dass sie lieber einmal einen legendären Künstler sehen, als fünf Mittelklasse-Acts im Jahr, die sie kaum langfristig prägen.

Eine weitere Diskussion dreht sich um Claptons teils kontroverse Positionen in der Vergangenheit, etwa während der Pandemie oder ältere Skandal-Zitate. Gerade jüngere Fans tun sich manchmal schwer, Künstler und Person zu trennen. In den Kommentarspalten liest man häufig die Frage: Kann ich seine Musik feiern, obwohl ich nicht alles unterschreibe, was er je gesagt hat? Die meisten trennen letztlich klar: Sie gehen für die Songs, den Einfluss auf Gitarrenkultur und die Live-Erfahrung – und nutzen das Thema eher als Anlass für Debatten über Kunst und Verantwortung.

Auf Social Media gibt es zudem Spekulationen über mögliche Special Guests. Der Wunschzettel ist lang: Von Wegbegleitern wie Doyle Bramhall II bis hin zu jüngeren Gitarrenheld:innen, die von Clapton geprägt wurden. In den letzten Jahren tauchten bei einzelnen Shows immer wieder Gäste auf – etwa andere Blues- oder Rockmusiker, die mit ihm Classics jammten. Für Deutschland hoffen viele Fans auf mindestens eine Überraschung pro Tourblock, sei es ein lokaler Opening-Act aus dem Blues/Rock-Bereich oder ein musikalischer Gast auf der Bühne.

Fazit aus der Netz-Stimmung: Trotz aller Kontroversen über Preise und persönliche Ansichten ist die Vorfreude riesig. Viele planen schon jetzt, für einen Termin in ein anderes Land zu fahren, falls in Deutschland zu wenig Daten landen oder der Kalender ungünstig liegt. Die Angst, es später zu bereuen, überwiegt gerade deutlich vor der Sorge um ein teures Ticket – typisch Fankultur, wenn es um Künstler mit Legendenstatus geht.

Alle Daten auf einen Blick

Die exakten Deutschland-Daten können sich noch verschieben, daher lohnt sich der regelmäßige Check der offiziellen Seite. Zur Orientierung hier ein fiktives, aber realistisches Beispiel, wie ein Europa-Block 2026 aussehen könnte und welche Infos für dich wichtig sind:

DatumStadtLocationLandGeschätzte Preisspanne*
15.05.2026LondonThe O2UK100–220 €
20.05.2026ParisAccor ArenaFrankreich95–200 €
25.05.2026MailandMediolanum ForumItalien90–190 €
30.05.2026BerlinMercedes-Benz ArenaDeutschland95–210 €
02.06.2026KölnLANXESS arenaDeutschland95–210 €
06.06.2026MünchenOlympiahalleDeutschland95–210 €
10.06.2026KopenhagenRoyal ArenaDänemark100–220 €
15.06.2026AmsterdamZiggo DomeNiederlande95–205 €

*Richtwerte basierend auf früheren Tourneen; echte Preise unbedingt auf der offiziellen Tourseite prüfen.

Neben den Live-Daten solltest du auch Veröffentlichungen im Blick behalten. Clapton nutzt Tourphasen gern, um Live-Alben oder spezielle Editionen zu droppen. In den letzten Jahren gab es vermehrt Mitschnitte einzelner legendärer Konzerte und Deluxe-Versionen älterer Alben. Gerade Vinyl-Fans werden bei solchen Releases regelmäßig schwach.

Häufige Fragen zu Eric Clapton

Um dir die Planung leichter zu machen und ein bisschen Kontext für die nächste große Clapton-Runde zu liefern, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die in deutschen Foren, Kommentarspalten und auf Social Media immer wieder auftauchen.

1. Wird Eric Clapton 2026 wirklich in Deutschland spielen?

Zum Zeitpunkt dieses Artikels sind mögliche Deutschland-Termine noch nicht offiziell für jede Stadt bestätigt, aber die Chancen stehen gut. In den vergangenen Europa-Runs hat Clapton Deutschland fast nie ausgelassen – das Land ist ein wichtiger Markt für ihn, und die Hallen füllen sich zuverlässig. Realistisch sind ein bis drei große Arenen, zum Beispiel Berlin, Köln und München. Klarheit bekommst du nur über die offizielle Tourseite – dort tauchen neue Termine in der Regel zuerst auf, bevor sie über Medien oder Veranstalter breit gespielt werden.

2. Wie früh muss ich Tickets kaufen, um noch gute Plätze zu bekommen?

Bei einem Namen wie Eric Clapton gilt: je früher, desto besser. In den letzten Jahren waren viele Europa-Termine innerhalb weniger Stunden oder Tage in den besten Kategorien ausverkauft. Besonders in Deutschland, wo viele Fans bereit sind, für einen Abend in eine andere Stadt zu fahren, kann der Run auf Tickets heftig ausfallen. Wenn du einen halbwegs nahen Blick auf die Bühne willst – oder einen guten Platz mit vernünftigem Sound in der Arena – solltest du spätestens am ersten regulären Verkaufstag zuschlagen. Setz dir am besten einen Reminder für den Vorverkaufsstart und registriere dich, falls es einen Pre-Sale gibt.

3. Lohnt sich ein Eric-Clapton-Konzert, wenn ich „nur“ die Hits kenne?

Definitiv. Clapton-Shows sind so gebaut, dass auch Leute, die ihn vor allem über Layla, Tears in Heaven, Wonderful Tonight oder Cocaine kennen, komplett abgeholt werden. Die großen Nummern fehlen so gut wie nie, und dazwischen bekommst du eine Einführung in Blues- und Gitarrengeschichte auf höchstem Niveau – ohne Musikstudium. Viele Fans berichten, dass sie nach einem Konzert tiefer in sein Werk eingestiegen sind, neue Lieblingssongs entdeckt haben und danach sogar Bock auf ältere Blues-Originale hatten. Das Konzert funktioniert also als Einstieg genauso gut wie als Pilgerfahrt für langjährige Fans.

4. Wie lange dauert ein Clapton-Konzert und wie ist die Stimmung?

Die Showlänge lag in den letzten Jahren meist bei rund zwei Stunden, manchmal etwas mehr, selten deutlich weniger. Es gibt in der Regel keinen wilden Marathon mit drei Stunden Zugaben, aber eine konzentrierte, dichte Setlist ohne viel Leerlauf. Die Stimmung ist eine Mischung aus Zuhören und Mitsingen: In den ruhigeren Passagen ist es erstaunlich still – du hörst wirklich jede Nuance –, bei den Klassikern wird es laut, und du merkst, wie viel diese Songs den Leuten bedeuten. Es ist kein hyperaktives Smartphone-Festival, eher ein intensiver Abend, an den du dich lange erinnerst.

5. Wie gehe ich mit den kontroversen Seiten von Eric Clapton um?

Clapton hat in seiner Karriere nicht nur musikalische Highlights gesetzt, sondern auch Aussagen gemacht, die viele Menschen verstört oder verärgert haben – sowohl in den 70ern als auch in jüngerer Zeit. In der deutschen Fan-Community wird das nicht ausgeblendet. Viele diskutieren sehr offen darüber, ob und wie man Werk und Person trennt. Am Ende ist es eine individuelle Entscheidung: Einige sagen, sie können die Musik genießen und gleichzeitig kritisch auf die Person schauen. Andere entscheiden sich bewusst dagegen, Geld für ein Ticket auszugeben. Wichtig ist, dass du dir deine eigene Meinung bildest, statt nur Schlagzeilen zu übernehmen. Die Musik, die Live-Erfahrung und die historische Bedeutung kannst du trotzdem einordnen – gerade, wenn du sie mit den gesellschaftlichen Debatten drumherum betrachtest.

6. Was sollte ich vor meinem ersten Eric-Clapton-Konzert hören?

Wenn du dich vorbereiten willst, ist eine Mischung aus Klassikern und Live-Alben ideal. Starte mit Studio-Meilensteinen wie 461 Ocean Boulevard, Slowhand und den Derek-and-the-Dominos-Songs rund um Layla. Ergänze das mit Live-Releases wie Just One Night, Unplugged und moderneren Aufnahmen, in denen sein aktueller Gitarrenton und seine Band zu hören sind. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Songs er gerne umarrangiert und wie seine Soli live funktionieren. Auch ein Blick auf Setlist-Portale der letzten Tourneen hilft dir, die wahrscheinlichen Evergreens zu erkennen.

7. Ist Eric Clapton für Gen Z und Millennials überhaupt noch relevant?

Wenn du nur den Streaming-Mainstream anschaust, landen junge Hörer:innen oft eher bei aktuellen Pop- und Rap-Acts. Trotzdem hat Clapton gerade in der Gitarren- und Produzenten-Community weiterhin massiven Einfluss. Viele deiner Lieblingskünstler:innen sind von seinem Stil geprägt – oft ohne, dass du es direkt weißt. Auf TikTok und YouTube tauchen regelmäßig Guitar-Covern, Tutorials und Reaction-Videos zu seinen Soli auf, die Millionen Views holen. Für viele Gen-Z- und Millennial-Fans ist ein Clapton-Konzert so etwas wie ein Real-Life-Upgrade zu all den Clips, die sie seit Jahren im Feed sehen: Du stehst plötzlich wirklich in der Halle, hörst jeden Slide, jedes Vibrato, und merkst, warum so viele heutige Musiker:innen ihn bis heute als Referenz nennen.

Wenn du dich also fragst, ob ein Abend mit einem 80-jährigen Gitarristen zu deiner Generation passt: Ja, wenn du Bock auf echte Live-Musik, Geschichte und Emotion ohne viel Filter hast. Und genau das scheint gerade wieder viele junge Leute anzuziehen – abseits jeder Nostalgie deiner Eltern.


Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden

Anzeige

Wenn du diese Nachrichten liest, haben die Profis längst gehandelt. Du auch?

An der Börse entscheidet das Timing über Rendite. Wer sich nur auf allgemeine News verlässt, kauft oft dann, wenn die größten Gewinne bereits gemacht sind. Sichere dir jetzt den entscheidenden Vorsprung: Der Börsenbrief 'trading-notes' liefert dir dreimal wöchentlich datengestützte Trading-Empfehlungen direkt ins Postfach. Agiere fundiert bereits vor der breiten Masse.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.