Equinor: FEED-Verträge für Bay du Nord vergeben
01.05.2026 - 10:53:36 | boerse-global.deKanadas erstes Tiefwasser-Ölprojekt nimmt konkrete Formen an. Equinor hat am 30. April 2026 die zentralen Ingenieurverträge für das Bay-du-Nord-Projekt vergeben — ein Meilenstein für ein Vorhaben, das nach einer Pause 2023 erst Anfang 2025 wieder aufgenommen wurde.
Zwei Auftragnehmer, ein komplexes System
Die sogenannten FEED-Verträge (Front-End Engineering and Design) gehen an zwei Gruppen. BW Offshore übernimmt die Planung der schwimmenden Produktions-, Speicher- und Verladeeinheit (FPSO). Die Subsea Integration Alliance — ein Gemeinschaftsunternehmen von Subsea7 und SLB OneSubsea — zeichnet für die Unterwasserarchitektur verantwortlich.
Die Entwurfsphase läuft bis Ende 2026. BW Offshore hat sich verpflichtet, bis Juni 2026 ein lokales Projektbüro in St. John's, Neufundland, zu eröffnen.
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Milliardenprojekt mit langer Geschichte
Das Feld liegt rund 500 Kilometer nordöstlich von St. John's im Flemish-Pass-Becken und wurde 2013 entdeckt. Die geschätzten Reserven belaufen sich auf über 400 Millionen Barrel Öl. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 14 Milliarden CAD — umgerechnet etwa 10 Milliarden USD.
Equinor führt das Projekt als Operator, bp hält einen Anteil von 40 Prozent. Die endgültige Investitionsentscheidung (FID) ist für 2027 geplant, die erste Ölproduktion für 2031.
Equinor baut internationales Portfolio aus
Bay du Nord ist Teil einer breiteren Expansionsstrategie. In Europa sicherte sich Equinor zuletzt einen fünfjährigen Gasliefervertrag mit dem niederländischen Versorger Eneco, der seit Februar 2026 läuft und bis zu 0,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich in die Niederlande liefert.
Die Hauptversammlung des Unternehmens findet am 12. Mai 2026 in Stavanger statt — dort dürfte Bay du Nord angesichts des Investitionsvolumens und des langen Zeithorizonts bis zur Produktion ein zentrales Thema sein.
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