EQT Aktie: Prognose überzeugt
25.02.2026 - 09:31:18 | boerse-global.deEQT untermauert mit starken Quartalsergebnissen und einem ambitionierten Ausblick für 2026 seinen Wachstumskurs. Während Analysten ihre Kursziele nach oben schrauben, sorgen neue Klagen gegen Pipeline-Projekte für regulatorischen Gegenwind. Wie stark belastet der juristische Streit die langfristige Expansion?
Starke Zahlen und Analystenlob
Gestern erhöhte Capital One das Kursziel für EQT von 55 auf 58 US-Dollar und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Die Bank reagiert damit auf das vierte Quartal 2025, in dem das Unternehmen die Erwartungen übertraf. Mit einem Gewinn je Aktie von 0,90 US-Dollar lag das Ergebnis deutlich über der Konsensschätzung von 0,76 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 25 Prozent auf 2,09 Milliarden US-Dollar.
Am Montag veröffentlichte der Analyseanbieter Zyberno hingegen eine vorsichtigere Einschätzung. Ein Diskontierungsmodell berechnete den fairen Wert der Aktie bei lediglich 36,43 US-Dollar, was auf eine strukturelle Überbewertung hindeutet. Der breite Marktkonsens bleibt jedoch optimistisch und sieht das durchschnittliche Kursziel bei rund 65 US-Dollar.
Infrastruktur im Visier
Das Management treibt den Ausbau der Infrastruktur voran, um die künftige Gasnachfrage in Ohio zu sichern. Die Kapazität der geplanten Clarington-Connector-Pipeline soll um ein Drittel auf 400 Millionen Kubikfuß pro Tag steigen. Gleichzeitig erhöht EQT für 115 Millionen US-Dollar seinen Anteil an der Mountain Valley Pipeline (MVP) auf rund 53 Prozent. Der Abschluss dieser Transaktion wird für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet.
Parallel dazu wächst der juristische Druck auf den Sektor. Gestern reichten Umweltgruppen Klage gegen eine Wasser-Genehmigung für das Southgate-Projekt ein, eine 31 Meilen lange Erweiterung des MVP-Systems. Das Verfahren vor dem zuständigen Berufungsgericht stellt ein potenzielles Hindernis für die geplante Netzerweiterung dar.
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Ziele für 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt EQT einen freien Cashflow von rund 3,5 Milliarden US-Dollar an. Die Produktion soll ein Volumen von bis zu 2.375 Milliarden Kubikfuß-Äquivalent erreichen. Um dieses Niveau zu halten, sind Investitionen in die Instandhaltung von bis zu 2,21 Milliarden US-Dollar eingeplant.
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Stärkung der Bilanz. Bis zum Ende des Jahres 2026 soll die Nettoverschuldung durch die generierten Mittel auf etwa 4,7 Milliarden US-Dollar reduziert werden.
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