Epomaker RT82: Retro-Tastatur mit modernem Kern
08.01.2026 - 12:05:13Die mechanische Tastatur-Szene feiert derzeit ein Retro-Revival – und Epomaker liefert mit der RT82 einen der gelungensten Vertreter. Seit dieser Woche erreicht das Gerät Tester und erste Käufer. Für knapp 86 Euro verbindet es Vintage-Ästhetik der 1990er-Jahre mit zeitgenössischen Enthusiasten-Features, die normalerweise teureren Custom-Keyboards vorbehalten sind.
Design: Mehr als nostalgisches Imitat
Das Auffälligste an der RT82 ist ihre visuelle Identität. Epomaker setzt auf die klassische “9009”-Farbpalette: zartes Grau, gedämpftes Grün und subtile rote Akzente, die an die Designsprache früher Industrie-Terminals erinnern. Doch das ist kein bloßer Anstrich. Laut Reviews der Woche besticht die Tastatur durch solide Verarbeitung – hochwertig verarbeitetes ABS-Kunststoff, das nicht hohl wirkt, sondern bei etwa einem Kilogramm Gewicht überraschend wertig anmutet.
Das Highlight: ein winziges 1,14-Zoll-TFT-Display in der oberen rechten Ecke. Via Pogo-Pins verbunden, zeigt dieses “Mini-TV”-Screen Akku-Status, Verbindungsmodus, Datum und Uhrzeit an – lässt sich aber auch mit eigenen GIFs personalisieren. Ein cleverer Trick, der die Tastatur zur dynamischen Desk-Accessoire macht statt bloßes Werkzeug.
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Sound-Design: Das „Thocky”-Versprechen
Mechanische Tastaturen sind für ihre Akustik berüchtigt – und hier hat Epomaker nicht gespart. Ein fünfschichtiges Dämmungssystem mit Sandwich-Latex, IXPE-Pad, PET-Sound-Enhancer, Bodenpolster und Silikon-Basis soll unerwünschte Gehäuseresonanzen eliminieren. Das Ergebnis: ein “weiches, raffiniertes” Tippgefühl, verstärkt durch die Gasket-Mount-Konstruktion, die während längerer Schreib-Sessions Finger-Ermüdung reduziert.
Die “Creamy Jade”-Schalter sind werkseitig vorgeschmiert – lineare Switches mit 45 Gramm Auslösekraft und 50 Gramm Grund-Out-Kraft. Leicht genug für Gamer, stabil genug für präzise Typisten. Dank Hot-Swap-PCB lassen sich die Schalter gegen andere Varianten austauschen.
Konnektivität: Kabelblos mit Kompromissen
Die RT82 bietet Tri-Mode-Verbindung: USB-C, 2,4-GHz-Funk und Bluetooth 5.0. Im Testwochenende gemessen: konstant 1000 Hz Polling-Rate bei 3 Millisekunden Latenz (Kabel) und 5 Millisekunden (Funk). Gut für kompetitives Gaming.
Doch hier lauert der Haken: Das 4000-mAh-Akkupack ist großzügig, aber Display und RGB-LEDs sind stromhungrig. Mit allen Features aktiviert: 14 bis 17 Stunden Laufzeit. Wer Display und Beleuchtung ausschaltet, quetscht etwa 115 Stunden heraus. Wer auf Wireless-Ausdauer Wert legt, muss also sparsam mit den LED-Features umgehen.
Software: Offenheit statt Herstellerknechtschaft
Ein großer Pluspunkt für Enthusiasten: VIA-Unterstützung. Diese Open-Source-Firmware ermöglicht Tastenumbelegung, Makros und Beleuchtungs-Anpassung direkt im Webbrowser – ohne lästige Hintergrund-Software, unabhängig vom Betriebssystem. Für kreative Profis attraktiv: Mac-kompatible Keycaps und ein Switch für Windows/Mac-Modus.
Die Display-Personalisierung erfordert allerdings Epomakes proprietäre Software – hier geben frühe Nutzer noch Feedback zur Benutzerfreundlichkeit des “Image Custom Tools”.
Marktposition: Ein starker Kandidat
Mit 86 Euro unterbietert die RT82 viele Alu-Tastaturen und bietet Features, die sonst teuren Custom-Keyboards vorbehalten bleiben. Sie ist die kompaktere 75%-Variante des beliebten RT100-Vorgängers – spart Platz, behält Funktionstasten und Pfeiltasten. Im hart umkämpften Sub-100-Euro-Segment positioniert sie sich überzeugend.
Die Verfügbarkeit sollte sich im Laufe des Januar über Amazon und AliExpress stabilisieren. Beobachter rechnen damit, dass die positive Resonanz Epomaker zu weiteren Layouts der “RT”-Serie animiert. Für alle, die ihren Arbeitsplatz mit einer Tastatur aufwerten wollen, die vintage aussieht und modern performen soll: ein reizvolles Angebot.
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