Enovix Aktie: 130 Millionen Pipeline für Drohnen
18.05.2026 - 02:36:32 | boerse-global.deDer Batteriespezialist Enovix kommt in mehreren Märkten voran – doch die Aktie zeigt keine Erholung. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 22 Prozent, in den letzten sieben Tagen weitere 14 Prozent. Operativ aber tut sich einiges jenseits des angestammten Smartphone-Geschäfts.
Neue Märkte, erste Lieferungen
Enovix hat die kommerzielle Produktion von Silizium-Anoden-Batterien für intelligente Brillen gestartet. Erste Auslieferungen laufen. Für 2026 rechnet der Konzern mit rund 50.000 Einheiten in diesem Segment. Das klingt überschaubar, ist aber ein wichtiger Schritt, um die Abhängigkeit von Smartphones zu verringern.
Im Drohnen- und Verteidigungsbereich bringt Enovix die MX-1-Plattform an den Start. Die Nachfrage nach Hochleistungsbatterien für diese Anwendungen wachse. Die Pipeline für Produkte aus koreanischer Fertigung liege bei über 130 Millionen Dollar – getrieben vor allem von Drohnenprojekten.
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Parallel arbeitet Enovix an der nächsten Generation. Muster der AI-2-Serie für Smart Eyewear sollen eine um 20 Prozent höhere Energiedichte bieten als die aktuelle AI-1. Die Musterauslieferung an Kunden ist für das zweite Quartal geplant – auch mit Blick auf künftige Smartphone-Generationen.
Smartphone-Qualifikation mit neuem Framework
Im Kerngeschäft Smartphone gibt es Bewegung. Enovix hat sich mit einem Leitkunden auf ein neues, anwendungsnäheres Testprotokoll verständigt. Statt eines veralteten 0,7C-Tests gilt nun ein Realwelt-Szenario bei 0,2C Entladerate. Die Prüfungen laufen, die Ergebnisse tendieren in Richtung Qualifikationsschwelle. Ein systemseitiger Einsatz in der zweiten Jahreshälfte 2026 bleibt das Ziel.
Die Analysten zeigen sich gespalten. Benchmark bestätigte zwar sein "Buy"-Rating, senkte aber das Kursziel mit Verweis auf Bewertungsbedenken. Cantor Fitzgerald bleibt bei "Overweight" und einem Ziel von 25 Dollar und verweist auf den Batteriefortschritt. Der Konsens reflektiert weiterhin die anhaltenden Verluste – auch wenn das Umsatzwachstum über dem Branchenschnitt liegen dürfte.
Ob die neue Teststrategie und die breitere Aufstellung reichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen. Derzeit notiert die Aktie mit einem Abschlag von über 60 Prozent zum 52-Wochen-Hoch.
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