Eni, Junín-5

Eni: Junín-5 mit 35 Milliarden Barrel reaktiviert

30.04.2026 - 03:54:57 | boerse-global.de

Eni erhält volle Kontrolle über das Schwerölprojekt Junín-5 in Venezuela und hebt zugleich die Jahresprognose für 2026 an.

Eni: Junín-5 mit 35 Milliarden Barrel reaktiviert - Foto: über boerse-global.de
Eni: Junín-5 mit 35 Milliarden Barrel reaktiviert - Foto: über boerse-global.de

Eni sichert sich weitreichende Befugnisse in Venezuela. Der italienische Energiekonzern übernimmt die volle operative und finanzielle Kontrolle über das Schwerölprojekt Junín-5 im Orinoco-Gürtel. Damit setzt das Management auf ein Gebiet, das Schätzungen zufolge 35 Milliarden Barrel Öläquivalent beherbergt.

Die Vereinbarung mit dem staatlichen Ölkonzern PDVSA markiert eine Zäsur für das Engagement in Südamerika. Während PDVSA weiterhin 60 Prozent der Anteile hält, führt Eni künftig die Geschäfte des Projekts eigenständig. Aktuell fließen dort täglich rund 12.000 Barrel Öl.

Fokus auf Rohstoffreserven

Eine Gesetzesreform in Venezuela ermöglicht diesen strategischen Schritt. Parallel dazu baut Eni das Gasgeschäft im Land aus. Am Perla-Feld soll die Förderung zeitnah auf 645 Millionen Kubikfuß pro Tag steigen.

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Die Expansion trifft auf eine solide finanzielle Basis. Im ersten Quartal 2026 erzielte Eni einen operativen Gewinn (EBIT) von 3,5 Milliarden Euro. Der operative Cashflow erreichte im gleichen Zeitraum 2,9 Milliarden Euro.

Höhere Ziele für 2026

Infolge der stabilen Zahlen hob der Vorstand die Prognose für das laufende Jahr an. Der erwartete Cashflow liegt nun bei 13,8 Milliarden Euro. Das geplante Aktienrückkaufprogramm wächst um fast 90 Prozent auf ein Zielvolumen von 2,8 Milliarden Euro.

An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus wider. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um knapp 43 Prozent zu und notierte zuletzt bei 23,56 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von fast 77 deutet die technische Lage jedoch auf eine kurzfristige Überhitzung hin.

Mit einer Verschuldungsquote von 15 Prozent verfügt Eni über den nötigen Spielraum für die Erschließung in Südamerika. Der Erfolg hängt nun maßgeblich davon ab, wie effizient der Konzern die Förderung in den technisch anspruchsvollen Schwerölfeldern unter der neuen Gesetzgebung hochfahren kann.

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