Eni: Indonesien-FID mit 10 Billionen Kubikfuß
03.05.2026 - 03:30:04 | boerse-global.deEni setzt massiv auf Erdgas. Der italienische Energiekonzern treibt Großprojekte in Indonesien voran und meldet einen neuen Fund in Ägypten. Parallel dazu fließen Milliarden an die Aktionäre zurück.
In Indonesien hat das Management die finale Investitionsentscheidung für mehrere Tiefsee-Gasfelder getroffen. Die Projekte Gendalo, Gandang, Geng North und Gehem sollen ab 2028 fördern. Das Ziel: eine tägliche Produktion von zwei Milliarden Kubikfuß Gas bis zum Jahr 2029.
Das Potenzial ist gewaltig. Die beteiligten Felder halten schätzungsweise fast zehn Billionen Kubikfuß Gas bereit. Hinzu kommen hunderte Millionen Barrel an Begleitkondensat.
Ein neuer Fund im ägyptischen Nil-Delta ergänzt diese Strategie. Die Bohrung Nidoco N-2 soll täglich etwa 50 Millionen Kubikfuß Gas liefern. Dank der Nähe zu bestehenden Anlagen plant Eni den Anschluss an das Netz innerhalb weniger Wochen.
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Milliarden für die Aktionäre
Die starken Cashflows spiegeln sich in der Aktionärspolitik wider. Eni plant, das Aktienrückkaufprogramm für 2026 um 90 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro auszuweiten.
Die Dividende soll im gleichen Schritt steigen. Geplant ist eine Anhebung um fünf Prozent auf 1,10 Euro je Aktie.
Umbau im Chemiegeschäft
Im Chemiegeschäft trennt sich der Konzern von Altlasten. Eni verkauft eine Cracking-Anlage im italienischen Brindisi. Ein internationaler Berater sucht nun nach einem Käufer für den Standort der Tochtergesellschaft Versalis.
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An der Börse kommt der Kurs gut an. Seit Jahresbeginn legte die Aktie um fast 45 Prozent zu und notierte zuletzt bei 23,91 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index von fast 79 nähert sich das Papier jedoch dem technisch überkauften Bereich.
Das Marktumfeld stützt die Strategie. Experten erwarten für das zweite Quartal 2026 einen Ölpreis-Spitzenwert von 115 US-Dollar pro Barrel Brent.
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