Eni, Aktie

Eni Aktie: 3 Milliarden Dollar Forderungen gegen PDVSA

01.05.2026 - 05:15:51 | boerse-global.de

Eni expandiert in Venezuela, entdeckt neue Ölreserven und erhöht Aktienrückkäufe deutlich. Der operative Gewinn steigt im ersten Quartal 2026.

Eni Aktie: 3 Milliarden Dollar Forderungen gegen PDVSA - Foto: über boerse-global.de
Eni Aktie: 3 Milliarden Dollar Forderungen gegen PDVSA - Foto: über boerse-global.de

Eni wagt den nächsten Schritt in Venezuela. Der italienische Energiekonzern weitet seine Aktivitäten im Ölfeld Junin-5 massiv aus. Das Ziel ist klar: Die Förderung in einer der ölreichsten Regionen der Welt stabilisieren.

Das Projekt läuft in Partnerschaft mit dem Staatskonzern PDVSA. Eni hält einen Anteil von 40 Prozent an dem Feld. Schätzungen zufolge lagern dort rund 35 Milliarden Barrel Rohöl.

Rohstoff-Funde und finanzielle Stabilität

Die Expansion erfolgt in einem komplexen Umfeld. Eine US-Delegation reiste kürzlich nach Caracas für Gespräche über Energieabkommen. Bisher verhindern US-Sanktionen weitreichende Exporte, doch Einzelgenehmigungen lockern das Korsett.

Das Engagement ist nicht ohne Risiko. Eni hat offene Forderungen gegenüber PDVSA in Höhe von etwa drei Milliarden Dollar. Parallel dazu verlief der Start in das Jahr 2026 operativ erfolgreich.

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In den ersten drei Monaten entdeckte der Konzern neue Ressourcen. Diese umfassen rund eine Milliarde Barrel Öläquivalent. Die Funde verteilen sich auf sieben Länder, darunter Angola und Libyen.

Das bereinigte EBIT stieg im ersten Quartal auf 3,5 Milliarden Euro. Die Produktion legte im Jahresvergleich um neun Prozent zu. Für das Gesamtjahr rechnet das Management mit einem Cashflow von 13,8 Milliarden Euro.

Höhere Rückkäufe und neue Dividende

Aktionäre profitieren direkt von der starken Bilanz. Eni hob das Aktienrückkaufprogramm um 90 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro an. Der Konzern plant obendrein eine neue, variable Dividendenpolitik für 2026.

Die Höhe dieser Ausschüttung hängt von Marktindikatoren ab. Maßgeblich sind der Brent-Ölpreis, die Gaspreise und die Raffineriemargen. Der formale Vorschlag steht im Mai zur Abstimmung.

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An der Börse kommt die Strategie gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 23,91 Euro. Seit Jahresbeginn verbuchte das Papier ein Plus von fast 45 Prozent.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit 78,9 Punkten in einem hohen Bereich. Anleger blicken nun auf die Hauptversammlung im Mai. Dort entscheidet sich die finale Ausgestaltung der neuen Gewinnbeteiligung.

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