Eni: 1 Milliarde BOE in Q1 entdeckt
28.04.2026 - 04:13:55 | boerse-global.deEni blickt deutlich optimistischer auf das Geschäftsjahr 2026. Während das operative Ergebnis im ersten Quartal unter Währungseffekten litt, treiben massive Rohstofffunde die langfristigen Erwartungen an. Das Management reagiert mit einer drastischen Ausweitung der Aktienrückkäufe.
Der italienische Energiekonzern hob das Ziel für den operativen Cashflow auf 13,8 Milliarden Euro an. Die neue Zielmarke liegt damit ein Fünftel über den bisherigen Erwartungen vom März. Indes kletterte die Produktion im Bereich Exploration und Produktion im Jahresvergleich um neun Prozent.
Funde in Milliardenhöhe sichern Zukunft
Sieben Länder lieferten im ersten Quartal neue Ressourcen von rund einer Milliarde Barrel Öläquivalent. Besonders in Angola, Ägypten, Indonesien und der Elfenbeinküste identifizierte Eni bedeutende Vorkommen. Diese Erfolge bilden das Fundament für die angehobene Prognose.
Die Anteilseigner partizipieren direkt an der positiven Entwicklung. Das Volumen für Aktienrückkäufe steigt um rund 90 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Dividende bleibt mit 1,10 Euro je Aktie stabil auf dem angekündigten Niveau.
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Schwache Margen bremsen Quartalsgewinn
Im Tagesgeschäft lief es zuletzt weniger rund. Der Nettogewinn sank im ersten Quartal um neun Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Belastend wirkten vor allem ungünstige Wechselkurse und schwächere Margen im Chemiegeschäft.
An der Börse spiegelt sich die Zuversicht wider. Seit Jahresanfang legte die Aktie um fast 39 Prozent zu. Mit 22,89 Euro notiert das Papier nur rund acht Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Strategischer Umbau schreitet voran
Eni treibt derweil den Umbau des Portfolios voran. In Indonesien fielen wichtige Investitionsentscheidungen für die Projekte Geng North und Gehem. An der Elfenbeinküste veräußert der Konzern einen Anteil von zehn Prozent am Baleine-Projekt an SOCAR.
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Die Verschuldungsquote soll nach der geplanten Abspaltung der Tochter Plenitude auf zwölf Prozent sinken. Die neuen Ziele basieren auf einem Ölpreis von 83 US-Dollar pro Barrel Brent. Der Gaspreis wird mit 50 Euro pro Megawattstunde kalkuliert.
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