Engie Aktie: BESS Kallpa mit 57 Megawatt in Chile
19.05.2026 - 06:27:17 | boerse-global.deEngie treibt den Ausbau von Batteriespeichern in Chile voran. Für den Konzern ist das mehr als ein technisches Detail. Die Projekte zeigen, wie Wind- und Solarstrom enger mit flexibler Netzsteuerung verzahnt werden.
Erstes Speichersystem am Windpark
In Taltal hat Engie Chile das Speichersystem BESS Kallpa in Betrieb genommen. Es ist das erste Batteriesystem des Unternehmens, das direkt an einen bestehenden Windpark angeschlossen ist. Die Anlage kommt auf 57 Megawatt Leistung und 285 Megawattstunden Speicherkapazität.
Der Standort ist eng mit dem 344-Megawatt-Windpark Kallpa verknüpft, der seit Anfang 2025 läuft. Strom wird in Zeiten niedriger Nachfrage zwischengespeichert und später bei höherem Bedarf ins Netz eingespeist. Rund 69 Millionen US-Dollar flossen in das Projekt.
Mit diesem Schritt rückt auch das Ausbauziel in Chile in Reichweite. Bis 2027 will Engie dort 2,5 Gigawatt an erneuerbarer Erzeugungskapazität installiert haben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Engie?
Nächster Speicher fast fertig
Parallel dazu nähert sich in der Atacama-Region das Projekt BESS Los Loros der Fertigstellung. Die Anlage umfasst 63 Lithium-Ionen-Container und bietet 46 Megawatt sowie 230 Megawattstunden Speicherkapazität. Sie ist dafür ausgelegt, Solarstrom aus dem benachbarten Photovoltaikpark Los Loros zwischenzuspeichern.
Gerade in Chile ist das strategisch wichtig. Das Land verfügt über hohe Solarerträge, kämpft aber immer wieder mit der Frage, wie Erzeugung und Netzauslastung besser zusammengebracht werden. Speicher wie diese sind genau dafür gedacht.
Nicht nur Wachstum, auch Prüfbedarf
Der Ausbau bleibt allerdings nicht ohne Begleiterscheinungen. In Australien prüft Engie bei einem Batteriespeicherprojekt in Goorambat Maßnahmen zur Lärmminderung, nachdem Anwohner Bedenken zur Belastung durch die Infrastruktur geäußert hatten.
Engie vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Für große Versorger wird genau dieser Balanceakt immer wichtiger. Neue Wind- und Solarparks schaffen Wachstum, aber sie lösen auch lokale Fragen nach Umwelt, Akzeptanz und Netzanbindung aus. Engie setzt in Lateinamerika klar auf den nächsten Schritt der Energiewende: nicht nur mehr grüne Erzeugung, sondern auch mehr Speicher.
An der Börse spiegelt sich das Bild bislang in einer soliden, aber nicht überhitzten Entwicklung. Die Aktie schloss am Montag bei 26,78 Euro, liegt seit Jahresbeginn aber mit 16,49 Prozent im Plus und damit klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 23,24 Euro. Unter dem 50-Tage-Schnitt notiert sie jedoch noch leicht.
Engie-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Engie-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Engie-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Engie-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Engie: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Engie Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
