Energieeffizienz entscheidet 2026 über Immobilienwert
08.02.2026 - 18:09:12Der energetische Zustand einer Immobilie wird 2026 zum entscheidenden Preisfaktor. Gesetze, steigende Energiekosten und ein verändertes Käuferverhalten treiben diesen Wandel voran. Wer in veraltete Technik investiert, riskiert deutliche Wertverluste.
Gesetze und Kosten erhöhen Sanierungsdruck
Die politischen Weichenstellungen entfalten nun ihre volle Wirkung. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die kommende EU-Gebäuderichtlinie verschärfen die Anforderungen. Ab Mai 2026 muss die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt sein.
Gleichzeitig treibt der steigende CO₂-Preis die Betriebskosten in die Höhe. Ab 2026 soll er bei 55 bis 65 Euro pro Tonne liegen. Für Eigentümer bedeutet das eine doppelte Belastung: sinkende Immobilienwerte bei steigenden Heizkosten.
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Die Preisschere geht weiter auf
Die Auswirkungen sind auf dem Markt bereits sichtbar. Eine Analyse von ImmoScout24 zeigt: Energieeffiziente Eigentumswohnungen der Klasse A legten seit 2021 im Wert zu. Unsanierte Wohnungen der Klassen G und H verloren dagegen an Wert.
Experten beobachten eine klare Differenzierung. Der Energieausweis entwickelt sich vom Pflichtdokument zum entscheidenden Qualitätsindikator. Besonders bei Eigentumswohnungen schlägt sich ein besserer Standard im Preis nieder, da Sanierungen hier komplexer sind.
Käufer fragen gezielt nach Energiewerten
Das Bewusstsein der Käufer hat sich gewandelt. Die Energieeffizienz ist zum zentralen Entscheidungskriterium geworden. Kaufinteressenten prüfen die langfristigen Betriebskosten und die Zukunftssicherheit immer genauer.
Studien belegen: Die Nachfrage nach modernisierten Objekten steigt, während Immobilien mit hohem Sanierungsbedarf unter Druck geraten. Mehr als die Hälfte der Käufer wäre zwar zu einer Komplettsanierung bereit – doch das unterstreicht nur das Potenzial bereits sanierter Bestände.
Förderprogramme sollen Eigentümer unterstützen
Die Politik flankiert den Wandel mit umfassenden Förderungen. Programme von KfW und BAFA bieten Zuschüsse von bis zu 70 Prozent für den Heizungstausch und attraktive Kredite. Das Ziel: Eigentümer sollen ihre Immobilien zukunftsfit machen können.
Dennoch bleibt die Herausforderung groß. Ein erheblicher Teil des deutschen Gebäudebestands ist sanierungsbedürftig. Experten gehen davon aus, dass die Wertunterschiede zwischen sanierten und unsanierten Objekten weiter zunehmen werden.
Keine Entspannung in Sicht
Für die kommenden Jahre ist kein Ende des Trends zu erwarten. Die EU-Vorgaben sehen eine schrittweise Reduzierung des Energieverbrauchs im Gebäudesektor bis 2035 vor. Der Sanierungsdruck bleibt also hoch.
Ab Mai 2026 kommt eine neue, strengere Energieeffizienzskala (A bis G) für Ausweise. Sie soll für mehr Transparenz sorgen, verschärft aber auch die Anforderungen an Top-Gebäude. Für Eigentümer und Käufer wird die gründliche Prüfung des energetischen Zustands unerlässlich.
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