Emotiv-App, Gehirntraining

Emotiv-App misst Gehirntraining jetzt mit EEG-Daten

20.02.2026 - 10:49:12 | boerse-global.de

Emotiv kombiniert klassisches Gedächtnistraining mit EEG-Messung, um Nutzern erstmals objektive Einblicke in ihre kognitive Anstrengung zu bieten.

Emotiv hat sein App-Ökosystem um ein wissenschaftliches N-Back-Spiel erweitert. Die Neuerung kombiniert klassisches Gedächtnistraining mit Echtzeit-Messung der Gehirnaktivität. Nutzer können so erstmals objektiv sehen, wie sehr sich ihr Gehirn bei der Übung anstrengen muss.

Vom Gedächtnistest zum Neurofeedback

Das N-Back-Spiel gilt in der Neuropsychologie seit langem als Goldstandard für das Arbeitsgedächtnis. Die Aufgabe: Nutzer müssen erkennen, ob ein gezeigter Reiz mit dem vor „N“ Schritten übereinstimmt. Je höher die Zahl, desto schwieriger wird es.

Der Clou der Emotiv-Lösung liegt in der Symbiose. Während normale Apps nur Richtigkeit und Schnelligkeit bewerten, misst die Emotiv-App über ein gekoppeltes EEG-Headset auch die neuronale Aktivität. Die App erfasst Metriken wie „Cognitive Load“ (kognitive Belastung) und „Stress“. So erfährt der Nutzer nicht nur, wie gut er war, sondern auch, wie anstrengend es für sein Gehirn war.

Das N-Back-Spiel fungiert dabei als standardisierter Stresstest für das Gehirn.

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Kompatible Headsets: Vom Ohrhörer zum Profi-Headset

Die App-Funktion ist für die eigene Hardware von Emotiv optimiert. Nutzer können zwischen verschiedenen Geräten wählen:

  • Emotiv MN8: Diskrete EEG-Earbuds für den Alltag, die Gehirnwellen im Gehörgang messen.
  • Emotiv Insight: Ein 5-Kanal-Headset für detailliertere Daten, beliebt bei Biohackern.
  • Emotiv MW20: Aktive Noise-Cancelling-Kopfhörer mit integrierten EEG-Sensoren, die neueste Generation.

Die App dient als zentrale Schaltstelle. Sie visualisiert die Rohdaten und übersetzt sie mittels KI in verständliche Kennzahlen. Das N-Back-Spiel fungiert dabei als standardisierter Stresstest für das Gehirn.

Ein Fitbit fürs Gehirn?

Die Integration eines validierten Tests wie N-Back ist ein strategischer Schritt. Emotiv positioniert sich damit klar im wachsenden „Quantified Self“-Markt – vergleichbar mit einem Fitness-Tracker für die kognitive Gesundheit.

Während Konkurrenten wie Neuralink auf invasive Implantate setzen, zielt Emotiv auf den breiten Markt der Gesundheitsbewussten und Selbstoptimierer. Das Unternehmen baut derzeit auch seine Bildungsangebote massiv aus und veröffentlicht Hintergrundartikel zu Neurotechnologie.

Experten sehen in der Kombination aus kognitivem Training und physiologischem Monitoring einen klaren Trend. Könnte die Messung der „kognitiven Fitness“ bald so normal werden wie das Tracken der täglichen Schritte? Emotiv legt mit diesem Update einen wichtigen Grundstein dafür.

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