Elvis, Presley

Elvis Presley 2026: Warum der King wieder überall ist

17.02.2026 - 22:25:59 | ad-hoc-news.de

Elvis Presley ist 2026 plötzlich wieder omnipräsent – Doku-Hype, KI-Duette, Chart-Comeback. Was dahintersteckt und warum das für dich wichtig ist.

Elvis Presley ist seit Jahrzehnten tot – und trotzdem fühlt es sich 2026 so an, als würde der King gerade sein größtes Comeback feiern. Neue Dokus, Hologramm-Gerüchte, frische Remixe auf TikTok, KI-Duette mit modernen Stars, dazu ein anhaltender Graceland-Hype: Plötzlich sprechen wieder alle über Elvis, von deinen Eltern bis zu den Kids auf der For You Page.

Offiziell alles zu Elvis Presley bei Graceland checken

In Deutschland explodiert das Interesse: Vinyl-Reissues verkaufen sich stark, Kinos zeigen Sondervorführungen der Biopics, Radiosender packen alte Elvis-Hits in neue Rotationen. Gleichzeitig diskutiert das Netz heiß darüber, ob KI-Elvis-Songs und Hologramm-Shows überhaupt noch okay sind – oder ob da eine Grenze überschritten wird. Zeit, das Ganze sauber zu sortieren.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Wenn du dich fragst, warum Elvis Presley 2026 wieder so präsent ist, dann liegt das an einem Mix aus Jahrestagen, Streaming-Boom und cleveren Kooperationen der Rechteinhaber. Rund um seinen Todestag im August fahren US-Medien jedes Jahr eine massive Berichterstattung hoch, aber in den letzten zwei, drei Jahren hat sich das Tempo spürbar erhöht. Grund: Die Streaming-Zahlen schießen nach oben, gerade bei Gen Z.

Aus Branchenkreisen wird gemeldet, dass Songs wie "Can't Help Falling in Love" und "Suspicious Minds" auf Spotify und YouTube stabil zweistellige Millionen-Streams pro Monat machen – und zwar nicht nur von Boomer-Playlists, sondern auch von LoFi-, Study- und Wedding-Playlists, die von jüngeren Usern kuratiert werden. Dazu kommen virale Clips, in denen Elvis-Songs hinter emotionalen TikTok-Stories liegen. Das Label reagiert: Mehr offizielle Lyric-Videos, mehr Kurzform-Content, neue Remaster.

Im Kino- und Serienbereich hält der Elvis-Biopic-Boom an. Nach dem großen Erfolg des "Elvis"-Films von Baz Luhrmann sind weitere Dokumentationen und Serien rund um Graceland, seine frühen Sun-Records-Jahre und die Vegas-Ära nachgeschoben worden. Deutsche Streamingdienste sichern sich fleißig Lizenzen, weil die Abrufzahlen stimmen. Für Fans hierzulande heißt das: Du musst keine rare US-DVD mehr jagen – vieles landet direkt bei den bekannten Plattformen.

Parallel dazu sorgen Gerüchte über mögliche "Elvis Experience"-Shows in Europa für Wellen. In UK liefen bereits große Orchester-Touren, bei denen ein komplettes Live-Orchester mit Original-Elvis-Vocals auf einer LED-Wand kombiniert wurde. Britische und skandinavische Medien berichten von sehr guten Ticketverkäufen. Konzernahe Quellen lassen durchblicken, dass man ähnliche Formate auch für Deutschland prüft – etwa in Arenen in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Bestätigt ist da offiziell noch nichts, aber die Tatsache, dass Orchesterarrangements neu aufgenommen und international beworben werden, spricht eine deutliche Sprache.

Ein weiterer Treiber: KI-Tools. Auf Reddit und TikTok kursieren hunderte Clips, in denen angeblich Elvis moderne Songs covert – von Billie Eilish bis The Weeknd. Zwar handelt es sich rechtlich meist um Grauzonen-Fanprojekte, aber sie halten die Marke "Elvis Presley" konstant im Gespräch. Die offiziellen Rechtehalter reagieren vorsichtig: Man dementiert Beteiligungen an inoffiziellen KI-Edits, testet aber parallel selbst, wie sich alte Aufnahmen per Machine Learning technisch aufwerten lassen, ohne die Originale zu verfälschen. Für Sammler könnten daraus in Zukunft neue Deluxe-Boxen mit verbesserter Audioqualität entstehen.

Für deutsche Fans bedeutet dieser ganze Schub: Elvis ist nicht mehr nur Retro-Nische. Er rutscht wieder in den Popkultur-Mainstream. Radios spielen verstärkt seine großen Hits in Themenwochen, Musikblogs analysieren seine Einflüsse auf heutige Artists wie Harry Styles oder Måneskin, und Coverbands melden volle Kalender. Wenn sich die Pläne für große Orchester- oder Hologramm-Touren konkretisieren, dürfte Deutschland ganz oben auf der Liste der Zielmärkte stehen – allein schon, weil seine Original-Touren durch die Bundesrepublik damals legendäre Nachfrage erlebt haben.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn Elvis Presley selbst nie wieder auf einer Bühne stehen wird: Die aktuelle Generation an Tribute- und Orchester-Shows orientiert sich extrem genau an historischen Setlists. Wer sich also fragt, was ihn bei einer möglichen großen "Elvis Experience" in Deutschland erwartet, kann bereits jetzt ziemlich präzise spekulieren.

Im Fokus stehen fast immer drei Phasen: die frühen Rock’n’Roll-Jahre, die goldene 60s-Popphase und die bombastische Vegas-Ära. Typische Eröffnungen lehnen sich an Originalkonzerte aus den 70ern an: Das Orchester spielt "Also sprach Zarathustra", direkt danach knallt "See See Rider" – in den Datenbanken von Fan-Communities taucht dieser Opener in einer ganzen Reihe von Vegas-Shows zwischen 1969 und 1973 immer wieder auf. Die Energie ist hoch, die Arrangements sind fett, Bläser und Streicher schieben den Groove nach vorne.

Anschließend folgen fast sicher Klassiker wie "Burning Love", "Suspicious Minds" und "In the Ghetto". In vielen der aktuellen Orchester-Produktionen wird die Originalstimme von Elvis aus Mehrspuraufnahmen isoliert und neu gemischt, damit sie auch in modernen Arenen druckvoll klingt. Du hörst also keine billige Coverstimme, sondern den echten King, eingebettet in ein Live-Setup, das auch 2026 konkurrenzfähig klingt.

Auch die 50s-Hits fehlen nie: "Heartbreak Hotel", "Hound Dog", "Jailhouse Rock", "Blue Suede Shoes" – oft in leicht gestrafften Versionen, damit die Show dramaturgisch geschlossen bleibt. Bei manchen Tourneen packt man medleyartige Blöcke rein, etwa ein "Rock’n’Roll-Medley" aus "That's All Right", "Mystery Train" und "Good Rockin' Tonight". Das hat den Vorteil, dass möglichst viel Material in zwei kompakte Stunden gequetscht werden kann, ohne dass es nach Karaoke wirkt.

Für Gänsehaut sorgen fast immer die Balladen- und Gospel-Blöcke. "Can't Help Falling in Love" ist in 99 Prozent der Fälle der finale Song oder Teil der Zugabe. Das Publikum singt laut mit, viele zücken Lichter oder Handytaschenlampen. Daneben tauchen häufig "Love Me Tender", "You've Lost That Lovin' Feelin'" oder "How Great Thou Art" auf. Gerade die Gospelnummern zeigen, wie krass Elvis als Sänger eigentlich war – fernab von Karikaturen im Glitzeranzug.

Spannend für 2026 ist der Trend, Elvis mit modernen Visuals zu kombinieren. LEDs zeigen nicht mehr nur alte Schwarzweiß-Clips, sondern auch stylische Motion-Graphics, Lyrics und animierte Collagen, in denen Fotos aus den 50ern, 60ern und 70ern ineinander übergehen. In manchen Pilotshows in den USA testet man sogar interaktive Elemente: Das Publikum stimmt per App darüber ab, ob im Zugabenblock eher "Viva Las Vegas" oder "Kentucky Rain" läuft. Fanberichte aus Übersee erzählen von emotionalen Peaks in genau diesen Momenten, weil die Crowd spürt, dass sie Einfluss auf den Verlauf der Show hat.

Wenn eine solche Produktion nach Deutschland käme, wäre die Setlist sehr wahrscheinlich an europäische Lieblingssongs angepasst. In hiesigen Radio-Statistiken tauchen zum Beispiel "It’s Now or Never" und "Wooden Heart" (die deutsche Version "Muss i denn" hat hier Nostalgiebonus) überdurchschnittlich oft auf. Gut möglich also, dass man gerade diese Stücke prominent platziert, um deutsche Fans abzuholen.

Ein weiteres Thema sind Special Guests. In UK hat man vereinzelt lokale Künstler eingeladen, die einen Song gemeinsam mit der projizierten Elvis-Stimme performen – ähnlich wie damals die "Virtual Duets" mit Celine Dion und den verstorbenen Stars bei TV-Galas. Denkbar wäre, dass man in Deutschland Artists mit starkem Retro- oder Rock’n’Roll-Bezug ins Boot holt, etwa Sängerinnen und Sänger aus der Rockabilly- oder Indie-Szene, die "Can't Help Falling in Love" oder "Always On My Mind" gemeinsam mit dem Elvis-Vocal singen.

Preislich liegen vergleichbare Orchester- und Tribute-Touren in Europa meist zwischen 40 und 120 Euro, je nach Stadt, Sitzplatzkategorie und Produktion. Erste interne Kalkulationen, über die in Branchenforen spekuliert wird, deuten darauf hin, dass man Elvis-Shows ähnlich positionieren würde wie große Film-orchestra-Touren ("Harry Potter In Concert", "The Music of Star Wars" etc.). Kurz: Kein Billig-Event, aber auch nicht exklusiv für Superreiche. Für viele Fans wäre das ein einmaliger Abend, der sich wie ein echtes Konzert von Elvis anfühlt – obwohl er physisch nicht mehr da ist.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit und TikTok ist Elvis Presley längst kein reines Nostalgiethema mehr, sondern ein aktiver Spielplatz für Fantheorien. Ein Dauerbrenner: die Frage, wie weit man mit KI und Hologramm-Technik gehen darf. In Threads auf r/Music und r/Elvis kursieren hitzige Debatten. Die einen feiern KI-Edits, in denen Elvis angeblich Songs wie "Blinding Lights" oder "As It Was" singt. Sie argumentieren, dass so eine neue Generation an die Stimme des Kings herangeführt wird, die sonst nie freiwillig eine 50s-Playlist öffnet.

Die skeptische Fraktion sieht das komplett anders. Dort liest du Sätze wie: "Wenn wir Elvis alles singen lassen, verliert die echte Kunst dahinter an Bedeutung." Viele langjährige Fans fürchten, dass sein Werk verwässert wird, wenn KI-Stimmen grenzenlos für Meme-Songs benutzt werden. Besonders sensibel reagieren sie auf die Idee, verstorbene Artists ohne klare Zustimmung digital weiterarbeiten zu lassen. Das Label hält sich offiziell zurück, aber Urheberrechtsprofis weisen ständig darauf hin, dass inoffizielle KI-Clips juristisch problematisch sind.

Ein zweites heißes Thema: mögliche Ticketpreise für zukünftige Elvis-Experience-Shows. In britischen und skandinavischen Foren berichten Fans von stark angezogenen Preisen bei ähnlichen Produktionen. Unter deutschen Usern macht deshalb die Sorge die Runde, dass eine Tour hierzulande schnell in den 100-Euro-plus-Bereich rutschen könnte – vor allem für gute Plätze. Auf TikTok warnen manche Commentary-Creator bereits vor einem "Goldrausch mit toten Legenden" und ziehen Parallelen zu extrem teuren Abba- oder Michael-Jackson-Produktionen.

Gleichzeitig gibt es eine sehr treue Hardcore-Fanbase, die sofort klarstellt: "Wenn das technisch respektvoll umgesetzt ist, zahlen wir das." In Kommentarspalten liest man oft, dass viele Fans Elvis nie live erlebt haben – teils aus Altersgründen, teils weil er Europa (und speziell Deutschland) nur begrenzt bespielt hat. Ein realistischer, hochwertiger Showersatz wirkt auf sie wie eine späte Chance, ein Kapitel Geschichte nachzuholen.

Dann wären da noch die kleineren, aber viralen Theorien, etwa rund um unveröffentlichtes Material. Immer wieder tauchen Behauptungen auf, in irgendwelchen Archiven würden komplette, nie gehörte Live-Mitschnitte oder Studio-Outtakes liegen, die demnächst als Super-Deluxe-Edition erscheinen. Ein Teil dieser Gerüchte entpuppt sich regelmäßig als überzogene Erwartung. Trotzdem ist es Fakt, dass Archivlabel in den letzten Jahren mehrfach tief in die Bänder gegriffen haben, um Raritäten aus den 50ern und 70ern auf den Markt zu bringen. Realistisch ist also: Es wird weiter punktuell neues altes Material geben – aber kaum sensationelle "verlorene Alben".

Interessant ist auch der Generationen-Clash, den du in Kommentarspalten zu Elvis-Clips siehst. Ältere Fans legen Wert auf biografische Details, diskutieren über einzelne Shows in Las Vegas oder Honolulu und korrigieren jede Kleinigkeit. Jüngere User reagieren vor allem emotional: "Crazy, dass jemand in den 50ern schon so performt hat" oder "Das Outfit würde heute bei jedem Festival funktionieren". Auf TikTok sammeln spezielle Edit-Accounts Millionen Views, die kurze Ausschnitte aus "Jailhouse Rock" oder den 1968er-"Comeback Special" mit modernen Übergängen und Text-Overlays kombinieren.

Aus Deutschland melden sich immer mehr Creator, die Elvis in den eigenen Alltag ziehen: Tanzvideos zu "A Little Less Conversation", Styling-Tutorials im 50s-Look, oder Reactions, in denen sie zum ersten Mal ein komplettes Elvis-Konzert schauen und live kommentieren. Je mehr solcher Inhalte viral gehen, desto realistischer wird es, dass Veranstalter und Rechtehalter den deutschsprachigen Raum als wichtigen Markt für zukünftige Projekte einplanen.

Alle Daten auf einen Blick

KategorieDetailKommentar
Geburtsdatum8. Januar 1935Geboren in Tupelo, Mississippi, USA
Sterbedatum16. August 1977Gestorben in Memphis, Tennessee (Graceland)
Erste Single"That's All Right" (1954)Aufgenommen bei Sun Records, gilt als Startschuss seiner Karriere
Erstes Album"Elvis Presley" (1956)Debüt-LP, in den USA ein Nummer-1-Erfolg
Wichtige Deutschland-ConnectionMilitärdienst 1958–1960Stationiert in Friedberg (Hessen), lebte zeitweise in Bad Nauheim
Legendäre TV-Show"Elvis '68 Comeback Special"US-TV-Special von 1968, markiert sein großes Bühnen-Comeback
Ikonische Live-Show"Aloha from Hawaii" (1973)Per Satellit übertragen, weltweit Millionenpublikum
Besucherziel #1Graceland, MemphisOffizielles Anwesen, Museum und Pilgerort für Fans
Streaming-TrendElvis-Songs in TikTok- und Insta-ReelsBesonders beliebt: "Can't Help Falling in Love" & "Suspicious Minds"
Typische Showlänge moderner Elvis-Produktionenca. 100–120 MinutenMit Pause, oft in zwei Akte (frühe Jahre / Vegas-Ära) geteilt
Preisrange vergleichbarer Orchester-Showsca. 40–120 EuroJe nach Stadt, Sitzplatz und Produktion
Beliebte Songs in Deutschland"It’s Now or Never", "Wooden Heart", "Jailhouse Rock"Häufig in deutschen Radios und Playlists

Häufige Fragen zu Elvis Presley

Wer war Elvis Presley überhaupt und warum gilt er als "King of Rock’n’Roll"?

Elvis Presley war ein US-amerikanischer Sänger und Entertainer, der Mitte der 50er-Jahre eine musikalische Mischung aus Rhythm & Blues, Country, Gospel und Pop in den Mainstream brachte. Er war nicht der einzige, der damals Rock’n’Roll spielte, aber er war der Artist, der diese Energie mit maximaler Sichtbarkeit ins weiße US-Massenpublikum trug. Seine frühen Singles bei Sun Records – etwa "That's All Right" oder "Mystery Train" – klangen roher und direkter als alles, was bis dahin im Radio lief.

Wichtig ist auch seine Bühnenpräsenz: Hüftbewegungen, Blickkontakt, ein damals gewagter körperlicher Ausdruck. Die US-Presse war schockiert, Teenager waren begeistert. Dazu kam seine Fähigkeit, Genres zu verbinden – er sang Gospel mit absoluter Überzeugung, coverte Country-Songs, lieferte Popschlager und entwickelte sich später in Las Vegas zu einem der größten Live-Entertainer seiner Zeit. Der Titel "King of Rock’n’Roll" ist also weniger eine offizielle Auszeichnung, sondern eher ein Symbol für seine Rolle als Katalysator einer musikalischen Revolution.

Welche Verbindung hat Elvis Presley zu Deutschland?

Die Deutschland-Connection von Elvis ist enger, als viele Gen-Z-Fans wissen. Zwischen 1958 und 1960 leistete er seinen Wehrdienst bei der US-Armee in Friedberg (Hessen). Er lebte während dieser Zeit in Bad Nauheim, wo es heute noch mehrere Gedenkorte und Fan-Treffen gibt. Genau hier entstanden viele legendäre Fotos, etwa auf der Treppe in der Goethestraße, die heute ein beliebter Pilgerpunkt für Fans ist.

In Deutschland lernte er auch Priscilla Beaulieu kennen, die später seine Frau wurde. Musikalisch war diese Phase ruhiger, weil der Militärdienst seine Karriere kurz ausbremste. Trotzdem nahm er während seiner Stationierung Studio-Sessions in den USA auf, zu denen er kurz eingeflogen wurde. Nach seiner Rückkehr feierte er ein massives Comeback und startete seine 60er-Jahre-Popphase. Für deutsche Fans ist die Bundesrepublik somit nicht nur ein Randkapitel, sondern ein realer Schauplatz seiner Biografie – etwas, das bis heute Fanreisen und Stadtführungen in Bad Nauheim und Friedberg befeuert.

Welche Elvis-Songs sind 2026 für Einsteiger am wichtigsten?

Wenn du ganz neu bei Elvis Presley bist, lohnt es sich, mit einer Mischung aus absoluten Klassikern und ein paar tieferen Cuts zu starten. Klassiker, die du auf jeden Fall hören solltest:

  • "Heartbreak Hotel" – früher Durchbruch, düsterer Blues-Vibe.
  • "Hound Dog" – reine Energie, perfekt, um seinen Rock’n’Roll-Sound zu checken.
  • "Jailhouse Rock" – wahrscheinlich einer der bekanntesten Rock’n’Roll-Songs überhaupt.
  • "Can't Help Falling in Love" – romantische Ballade, total TikTok-tauglich.
  • "Suspicious Minds" – späte 60er, emotionaler Höhepunkt vieler Liveshows.
  • "In the Ghetto" – sozialkritischer Song, zeigt eine andere, ernstere Seite.

Wenn du danach tiefer gehen willst, hör in das "Comeback Special" von 1968 rein, vor allem in die akustischen Sit-down-Sessions. Da hörst du Elvis ohne großes Vegas-Drumherum, sehr direkt, fast wie eine intime Clubshow. Viele aktuelle Critics und Musiker sehen genau diese Aufnahmen als Beweis, wie stark er als Live-Performer wirklich war.

Wird es in Deutschland echte Elvis-Konzerte oder nur Tribute-Shows geben?

Echte Elvis-Konzerte im klassischen Sinn wird es natürlich nicht mehr geben – er ist 1977 gestorben. Was dich aber in den nächsten Jahren realistisch erwartet, sind hochproduzierte Tribute- und Orchester-Shows mit Original-Elvis-Vocals. International gibt es dafür bereits Beispiele: große Arenaproduktionen in UK, skandinavische Touren mit Symphonieorchestern und Hunderte kleiner Tribute-Acts weltweit.

Für Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sowohl große, halboffizielle "Elvis Experience"-Produktionen kommen, als auch lokale Tribute-Acts in Clubs, Theatern und mittelgroßen Hallen touren. Ticketplattformen listen schon jetzt zahlreiche Elvis-Imitatoren und Tribute-Bands, die Klassiker wie "Love Me Tender", "Viva Las Vegas" oder "Blue Suede Shoes" performen. Sobald eine offizielle oder halb-offizielle Orchesterproduktion mit Original-Stimme angekündigt wird, dürften große Städte wie Berlin, Hamburg, München, Köln oder Frankfurt ganz oben auf der Liste stehen.

Wie stehe ich als Fan zu KI-Elvis – ist das eher cool oder respektlos?

Die Antwort hängt stark davon ab, wie du als Fan auf Authentizität blickst. KI-Elvis-Versionen von aktuellen Pop-Songs können ein witziger Einstieg sein, um Leute neugierig zu machen, die sonst nie ein Originalalbum hören würden. Viele jüngere Fans entdecken über solche Edits überhaupt erst, dass sie die Stimmfarbe von Elvis mögen. Einige nutzen KI-Tools auch kreativ, etwa um hypothetische Kollaborationen zu visualisieren oder kleine Fanfilme zu vertonen.

Aber: Der Respekt vor dem Original ist entscheidend. Sobald KI-Clips so tun, als wären sie offizielle Veröffentlichungen, oder wenn die Technik genutzt wird, um total unpassende oder beleidigende Inhalte mit seiner Stimme zu verbinden, kippt die Stimmung schnell ins Negative. Ein gesunder Mittelweg wäre: KI bewusst als Fan-Kreativfeld sehen, klar benennen, dass es inoffiziell und experimentell ist, und gleichzeitig die echten Aufnahmen und Konzerte weiterhin als Referenzpunkt feiern. Für tiefere Einblicke in sein Talent kommst du an den Original-Liveaufnahmen ohnehin nicht vorbei.

Lohnt sich eine Reise nach Graceland für deutsche Elvis-Fans wirklich?

Wenn du ein echter Elvis-Fan bist, ist Graceland mehr als nur ein Museum – es ist so etwas wie das Zentrum seiner Welt. Du siehst dort nicht nur das Haus, in dem er gelebt hat, sondern auch persönliche Gegenstände, Bühnenoutfits, Goldene Schallplatten und teils sehr intime Einblicke in seinen Alltag. Viele Besucher berichten von einem überraschend emotionalen Moment am Meditation Garden, wo Elvis und enge Familienmitglieder begraben sind.

Für deutsche Fans ist der Trip natürlich nicht billig: Flug in die USA, Unterkunft in Memphis, Eintrittstickets. Aber viele kombinieren Graceland mit einer größeren Musikreise durch den Süden der USA – etwa mit Abstechern nach Nashville (Country), New Orleans (Jazz & Blues) oder Clarksdale (Blues). Wenn du das Geld und die Zeit hast und Elvis für dich mehr ist als ein paar Songs auf einer Playlist, dann kann Graceland ein extrem intensives Fan-Erlebnis sein, das du nie vergisst.

Wie relevant ist Elvis Presley 2026 noch für die heutige Popkultur?

Mehr, als manche denken. Klar, klanglich ist vieles heute anders, aber du findest Spuren von Elvis überall: im Styling, in Bühnenshows, in der Art, wie Artists mit Kameras spielen. Harry Styles wird regelmäßig als moderner Artist genannt, der Teile der Elvis-Energie mit poppigem Twist weiterführt. Auch die Retro-Welle im Rock (Måneskin, Greta Van Fleet und Co.) baut auf einem Fundament, das Elvis mitgelegt hat: theatralische Shows, auffällige Outfits, starke Frontfiguren.

Dazu kommt der Social-Media-Effekt. Viral Clips aus den 50ern und 60ern wirken heute fast surreal, weil sie gleichzeitig alt und zeitlos aussehen. Das erzeugt genau die Art von Kontrast, die auf TikTok und Instagram gut funktioniert. Je mehr Creators Elvis in Edits, Fashion-Reels oder Tanzvideos einbauen, desto eher wird er als lebendiger Teil der Popkultur wahrgenommen – nicht nur als Kapitel in Geschichtsbüchern. Kurzum: Elvis ist 2026 kein historisches Artefakt, sondern ein aktiver Referenzpunkt, an dem sich neue Generationen immer wieder reiben und orientieren.


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