Elton, John

Elton John 2026: Kommt da doch noch was live?

18.02.2026 - 23:00:33

Elton John hat sich von der Bühne verabschiedet – doch Fans in Deutschland hoffen weiter. Was wirklich los ist, welche Songs wichtig bleiben & was das Netz spekuliert.

Ganz ehrlich: Du dachtest auch, Elton-John-Konzerte wären für immer Geschichte – und trotzdem tauchen ständig neue Clips, Gerüchte und Fan-Wünsche in deinem Feed auf. Der Abschied 2023 war riesig, aber die Faszination ist 2026 noch größer. Fans in Deutschland fragen sich: War das wirklich das letzte Mal "Rocket Man" live? Oder öffnet sich doch noch ein Hintertürchen für besondere Shows, vielleicht sogar in Europa?

Aktuellen Tour-Status von Elton John checken

Offiziell ist Elton John in Rente, inoffiziell ist die Diskussion um mögliche Special-Gigs, Vegas-Residency, Charity-Shows und Jubiläums-Auftritte aber lauter denn je. Dazu kommen Dokus, Biopic-Erfolge, neue Editionen alter Alben und ein Streaming-Hype, der seine Klassiker in jede Playlist katapultiert. Zeit für einen klaren Überblick: Was passiert gerade rund um Elton John – und was bedeutet das für dich als Fan in Deutschland?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Seit seinem letzten großen Auftritt der "Farewell Yellow Brick Road"-Tour im Sommer 2023 hat Elton John mehrfach klargestellt: klassische Welttourneen will er nicht mehr spielen. Der Mann ist über 75, hat Jahrzehnte am Stück getourt und öffentlich erzählt, wie sehr er mehr Zeit mit seinem Mann David Furnish und den zwei Söhnen verbringen will. In Interviews betont er immer wieder, dass er genug Hotelzimmer und Flughafenlounges gesehen hat.

Aber: Er hat die Tür für einzelne Projekte nie komplett zugeschlagen. In britischen Medien war immer wieder zu lesen, dass er sich spezielle Formate vorstellen kann – etwa einmalige Charity-Konzerte, TV-Auftritte oder residencies, bei denen er nicht dauernd unterwegs ist. Für deutsche Fans heißt das: Ein klassischer Tourblock mit 10 Städten ist extrem unwahrscheinlich, ein einmaliger Europa-Auftritt oder ein Festival-Slot dagegen nicht völlig ausgeschlossen.

Spannend ist auch, wie sehr sich die Elton-John-Welt ins Digitale verlagert hat. Streaming-Zahlen seiner Klassiker wie "Tiny Dancer", "Your Song" oder "Bennie and the Jets" sind durch das Biopic "Rocketman" und TikTok-Sounds hochgeschossen. Dazu kommen Kollabos wie "Cold Heart" mit Dua Lipa, die vor ein paar Jahren noch mal eine komplett neue Generation an ihn herangeführt haben. Viele Fans, die 2020 noch Teenager waren, haben ihn gar nicht in seiner Hochphase erlebt – und entdecken ihn jetzt über Playlists, Reels und Edits.

Musikmedien berichten außerdem, dass Elton im Studio nie komplett aufgehört hat zu arbeiten. Es gibt immer wieder Hinweise auf unveröffentlichte Sessions, mögliche Deluxe-Releases und Archiv-Schätze. Insider sprechen von riesigen Tape-Archiven aus den 70ern und 80ern, die Labels 2026 und darüber hinaus neu aufbereiten könnten. Für dich bedeutet das: Selbst wenn er keine neuen Songs schreibt, ist die Chance groß, dass bisher unveröffentlichte Versionen, Live-Mitschnitte oder Demo-Takes auftauchen.

Für Deutschland spielt noch ein anderer Faktor eine Rolle: Die emotionale Bindung. Elton John hat hier seit den 70ern regelmäßig gespielt, von kleinen Hallen bis zu Mega-Arenen. Viele deutsche Fans haben ihn mehrfach gesehen – teilweise mit Eltern und inzwischen sogar mit eigenen Kids. Wenn es jemals eine Reihe von Abschieds-Specials gäbe, wären Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Köln deshalb ziemlich sichere Kandidaten. Offiziell ist da aktuell nichts bestätigt, aber die Konzerthäuser und Veranstalter wissen genau, wie groß der Markt ist.

Ziemlich sicher ist dagegen: Seine Songs werden 2026 in Deutschland weiter extrem präsent bleiben – in Filmen, Serien, Talent-Shows, Karaoke-Bars und auf Stadtfestbühnen. Und wenn du wissen willst, ob sich doch noch irgendwas an seinem Live-Status ändert, ist die offizielle Tour-Seite die einzig wirklich verlässliche Quelle – alles andere sind (oft sehr kreative) Fan-Fantasien.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, warum Elton John live so eine Wucht ist, lohnt ein Blick auf die letzten Setlists der Farewell-Tour. Die Shows waren wie ein Best-of-Film in 2,5 Stunden, sehr dicht und ohne Lückenfüller. Typisch waren rund 20–23 Songs – fast jeder davon ein Hit.

Wichtige Fixpunkte der Setlist:

  • "Bennie and the Jets" – oft direkt am Anfang, als Türöffner. Die ersten Akkorde und das Publikum ist sofort drin.
  • "Tiny Dancer" – spätestens seit der berühmten Bus-Szene in "Almost Famous" ein Generationen-Song. Live immer ein Moment, in dem gefühlt jede zweite Person im Publikum filmt.
  • "Rocket Man (I Think It's Going to Be a Long, Long Time)" – auf der Tour oft als ausgedehnte Version mit längerem Instrumentalteil, in dem er das Piano wirklich ausreizt.
  • "Your Song" – eine der emotionalsten Stellen des Abends. Da wird auf den Rängen gekuschelt, am Handylicht gefummelt und gern auch eine Träne verdrückt.
  • "Crocodile Rock" – maximaler Mitsing-Faktor, Chor-Feeling inklusive.
  • "Saturday Night's Alright for Fighting" – im letzten Tourblock häufig als einer der energiereichsten Momente, bei dem die Band komplett aufdreht.
  • "Goodbye Yellow Brick Road" – oft als Schlusspunkt, sehr theatralisch, sehr bewusst gesetzt als Symbol für seinen Abschied von der Bühne.

Optisch war die Farewell-Tour eine Mischung aus Nostalgie und moderner Showproduktion: Riesen-LED-Wände, Videoeinspieler, Archivmaterial, animierte Sequenzen. Keine komplizierten Choreos, dafür eine Bühne, die ganz auf ihn und sein Klavier fokussiert ist. Elton John ist kein Künstler, der mit Feuerwerk seine Schwächen kaschieren muss – er setzt sich ans Piano und liefert.

Musikalisch fällt auf, wie viel live wirklich gespielt wird. Seine Band besteht aus langjährigen Weggefährten, die die Songs seit Jahrzehnten im Blut haben. Gitarren, Schlagzeug, Percussion, Backgroundvocals – das klingt nicht wie ein Playback-Festival, sondern wie eine echte Rockband, die zufällig einen der größten Songwriter aller Zeiten am Flügel sitzen hat.

Besonders spannend aus Fan-Sicht: Er hat auf der Abschiedstour zwar stark auf Hits gesetzt, aber trotzdem immer wieder Deep Cuts ausgepackt. Songs wie "Indian Sunset" oder "Take Me to the Pilot" tauchten in manchen Shows wieder auf, was für Hardcore-Fans kleine Sensationsmomente waren. Gleichzeitig ist er bei ein paar Stücken konsequent geblieben: Mehrere Aussagen von ihm lassen durchblicken, dass es bestimmte Songs gibt, die er selbst nie satt wird – "Your Song" gehört eindeutig dazu.

Wenn Elton John 2026 doch noch einmal live auftaucht, kannst du davon ausgehen, dass die Dramaturgie ähnlich laufen würde: Keine lange Promo für neues Material, sondern eine Verdichtung seiner stärksten Songs. Vielleicht ergänzt um spektakuläre Gäste – Dua Lipa für "Cold Heart", vielleicht Ed Sheeran, Sam Smith oder Harry Styles für eine Generationen-Überblendung. Der Mann weiß, wie man eine Setlist so baut, dass Boomers und TikTok-Generation gleichzeitig komplett abgeholt werden.

Und selbst wenn du ihn nur über Live-Mitschnitte und ganze Shows auf YouTube oder in Dokus siehst: Diese Setlists sind ein Masterclass-Katalog in Sachen Songwriting. Kein Füllmaterial, keine Experimente, die sich am Publikum vorbei orientieren. Jede Nummer erfüllt einen klaren Zweck – von der ersten Gänsehaut bis zum finalen, bittersüßen Abschiedsapplaus.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in Insta-Kommentaren wird Elton John seit seinem Tourende heiß diskutiert. Der größte Running Gag: "Farewell-Tour" bedeutet im Rock-Business angeblich nur "bis wir wieder Bock haben". Beispiele wie die zigsten Abschiedstouren von anderen Acts werden ständig zitiert, um zu begründen, warum Elton irgendwann doch schwach werden könnte.

Ein verbreiteter Fan-Take: Er kommt noch einmal für eine kurze Residency zurück – zum Beispiel in London oder Las Vegas. Das Argument: So muss er nicht mehr reisen, kann aber trotzdem gelegentlich spielen. Auf TikTok kursieren Edit-Videos mit fiktiven Plakatmotiven, Fantasie-Setlists und spekulativen Daten wie "Elton John – The Piano Man Returns – London 2027". Offiziell ist davon nichts bestätigt, aber der Wunsch ist klar: Viele Fans akzeptieren, dass die klassische Tour vorbei ist, hoffen aber auf dieses eine, besondere Event.

Ein zweiter großer Themenblock: Ticketpreise. Schon die Farewell-Tour war extrem teuer, besonders auf dem Zweitmarkt. In Diskussionen liest man häufig, dass Jugendliche und Studis sich die Top-Kategorien kaum leisten konnten. Einige Fans sprechen von "Luxus-Acts für Boomer", andere kontern, dass ein Künstler mit seinem Status und seiner Historie nun mal eine andere Preisklasse habe. Die Debatte verschärft sich noch, wenn Fantasie-Residencies durchgespielt werden – viele rechnen dann mit noch teureren Tickets, besonders in kleineren Venues.

Dann sind da die Fan-Theorien rund um mögliche neue Musik. Auf Reddit-Threads wird spekuliert, dass Elton und Bernie Taupin (sein langjähriger Texter) noch Demos herumliegen haben, die für ein letztes Album reichen könnten. Manche rechnen eher mit einer großen Box mit Raritäten, B-Seiten, Live-Versionen und unveröffentlichten Songs. Andere spinnen weiter und sehen eine komplette Kollabo-Platte mit jüngeren Stars kommen – so eine Art "Elton & Friends", inspiriert von dem Erfolg von "Cold Heart".

Auf TikTok findest du außerdem einen eigenen Microtrend: User schneiden ikonische Live-Momente von Elton John mit aktuellen Hyperpop-, House- oder Drum’n’Bass-Sounds zusammen. Piano-Läufe aus "Bennie and the Jets" werden geloopt und unterlegt, Vocals aus "I'm Still Standing" landen als Hook in DIY-Remixen. Viele junge Produzent:innen markieren Elton John ganz bewusst als Einfluss – nicht als Nostalgie-Act, sondern als jemanden, der harmonisch und melodisch immer noch Vorbild ist.

Ein weiterer Running-Gag: Wird Elton John irgendwann als Hologramm auf Tour geschickt, ähnlich wie bei ABBA Voyage? Fans diskutieren heftig, ob das ein legitimes Format wäre oder komplett an seiner Persönlichkeit vorbeigeht. Die einen sagen: lieber echtes Piano und echte Imperfektionen, die anderen meinen, eine hochwertige Show mit Originalband und Visuals wäre besser als gar nichts. Fakt ist: Offiziell gibt es dazu keine konkreten Pläne, aber technisch und wirtschaftlich wäre so etwas in den nächsten Jahren durchaus möglich – gerade, weil Elton John eine so starke Bildsprache und markante Bühnenpersona hat.

Zwischen all den Memes und Spekulationen bleibt ein ernsthafter Kern: Elton John ist für viele queere Fans eine Art Schutzfigur, ein Symbol für Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein. In Kommentaren liest du oft, wie seine Songs Menschen durch schwere Phasen gebracht haben. Diese emotionale Ebene ist auch der Grund, warum jedes Gerücht über einen Sonderauftritt sofort eskaliert: Es geht nicht nur um Nostalgie, sondern um Identität.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle Tourdaten können sich jederzeit ändern oder ergänzt werden. Den aktuellsten Stand findest du immer auf der offiziellen Page. Zur Orientierung hier ein kompakter Überblick über zentrale Eckpunkte der letzten Jahre und wichtige Veröffentlichungen, die 2026 für deutsche Fans relevant sind:

JahrEvent / ReleaseOrt / FormatKommentar für Fans
2018–2023Farewell Yellow Brick Road TourWeltweit, u.a. Berlin, Köln, Hamburg, MünchenLetzte große Welttournee, mehrere Deutschlandstopps, Setlists voller Hits
2019Filmbiografie "Rocketman"Kino / StreamingPushte seine Musik bei einer neuen Generation, Soundtrack mit Neuaufnahmen
2021Album "The Lockdown Sessions"Studioalbum mit KollabosFeatures mit u.a. Dua Lipa, Miley Cyrus, Young Thug, Gorillaz
2021/2022Single "Cold Heart" (PNAU Remix) feat. Dua LipaSingle / StreamingRiesiger Hit in Europa, besonders in Deutschland und UK
Sommer 2023Finale der Farewell-TourEuropa, u.a. London und GlastonburySymbolischer Abschluss seiner Touring-Karriere
2024–2026Archiv-, Deluxe- und Reissue-ProjekteAlben & BoxsetsNeuauflagen klassischer Alben, Live-Mitschnitte, teils remastert
laufendStreaming-Boom der KlassikerSpotify, Apple Music, YouTube etc."Your Song", "Rocket Man", "Tiny Dancer" in Millionen-Playlists weltweit

Wichtig: Konkrete neuen Tourdaten für 2026 sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht offiziell angekündigt. Wenn du etwas anderes in random Social-Posts siehst, check immer gegen die offizielle Tourseite gegen – sie ist die Referenz für alles, was wirklich bestätigt ist.

Häufige Fragen zu Elton John

Um dir die ewige Tab-Suche zu sparen, hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen, die Fans in Deutschland 2026 rund um Elton John bewegen.

1. Kommt Elton John 2026 noch einmal auf Tour nach Deutschland?

Stand jetzt sieht es nicht so aus. Elton John hat die Farewell Yellow Brick Road Tour sehr klar als Abschied von klassischen Welttourneen kommuniziert. In mehreren Interviews hat er betont, dass er kein Interesse mehr daran hat, monatelang von Stadt zu Stadt zu ziehen. Sein Fokus liegt auf Familie und ausgewählten Projekten abseits des Tourstresses.

Heißt das, dass du ihn niemals wieder live erleben kannst? Nicht zwingend. Einzelne Sonderauftritte – zum Beispiel bei Charity-Events, Award-Shows oder Festivals – schließt er nicht kategorisch aus. Aber: Selbst wenn so etwas stattfindet, ist völlig offen, ob Deutschland betroffen wäre. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, führt kein Weg an der offiziellen Tourseite vorbei – dort taucht alles auf, was wirklich geplant und bestätigt ist.

2. Wie sah die letzte Elton-John-Setlist in Deutschland ungefähr aus?

Die Setlists der Farewell-Tour waren relativ stabil und stark hitorientiert. Typische Shows in Deutschland beinhalteten Songs wie "Bennie and the Jets", "I Guess That's Why They Call It the Blues", "Tiny Dancer", "Rocket Man", "Daniel", "Sad Songs (Say So Much)", "Sorry Seems to Be the Hardest Word", "I'm Still Standing", "Crocodile Rock" und "Goodbye Yellow Brick Road".

Damit hast du an einem Abend im Prinzip den Soundtrack zu fünf Jahrzehnten Popgeschichte serviert bekommen. Für Hardcore-Fans waren vor allem die Überraschungs-Momente spannend, in denen er ältere Album-Tracks reaktiviert hat. Wenn du heute Live-Playlists nachbaust, kannst du dich genau an diesen letzten Setlists orientieren – sie sind so etwas wie sein persönliches finales Statement.

3. Wird es ein neues Studioalbum von Elton John geben?

Ein komplett neues Elton-John-Album mit frischen Songs ist möglich, aber keineswegs garantiert. Er hat in den letzten Jahren angedeutet, dass er nicht mehr denselben Druck verspürt wie früher, regelmäßig Alben abliefern zu müssen. Sein Fokus liegt eher auf ausgewählten Kollaborationen, Sonderprojekten und der Aufarbeitung des Archivs.

Wahrscheinlicher ist, dass wir in den kommenden Jahren weiter Deluxe-Editionen, Live-Alben und Boxsets bekommen, die bisher unveröffentlichtes Material enthalten. Denkbar wäre auch eine kuratierte Platte mit jüngeren Künstler:innen, die seine Songs neu interpretieren oder gemeinsam mit ihm aufnehmen. Solche Kollabo-Projekte passen gut zu seiner Rolle als Elder Statesman des Pop.

4. Warum ist Elton John für viele junge Fans 2026 überhaupt noch relevant?

Weil seine Songs erstaunlich zeitlos funktionieren – und weil sie durch neue Kontexte ständig wieder aufflackern. Filme wie "Rocketman" oder Serien, die seine Musik verwenden, holen ihn aus der Retro-Ecke raus. "Cold Heart" war im Streaming eine absolute Wucht und hat ihn endgültig in die Playlists einer Generation geholt, die eher mit Billie Eilish oder The Weeknd aufgewachsen ist.

Dazu kommt seine Persönlichkeit: offen queer, laut, oft sarkastisch, aber sehr klar in seiner Haltung zu Themen wie HIV, Drogen, Mental Health und LGBTQ+-Rechten. Viele jüngere Fans entdecken Interviews von ihm und merken: Da spricht jemand, der schon in den 70ern und 80ern Dinge durchgezogen hat, für die andere damals massiv Kritik kassiert haben. Diese Mischung aus Glamour, Haltung und Melodien bleibt auch 2026 spannend.

5. Welche Elton-John-Songs muss ich kennen, wenn ich ganz neu einsteige?

Wenn du mit Elton John erst 2026 so richtig anfängst, kannst du dir ein paar Einstiegspunkte bauen:

  • "Your Song" – vermutlich der emotionalste Einstieg, klassischer Singer-Songwriter-Vibe.
  • "Rocket Man" – perfekte Mischung aus Pop, Melancholie und großem Refrain.
  • "Tiny Dancer" – ikonisch, vor allem in der vollen Albumversion.
  • "Bennie and the Jets" – für alle, die sein Piano-Spiel und den Groove checken wollen.
  • "I'm Still Standing" – Energie pur, fast schon ein Musical-Song.
  • "Goodbye Yellow Brick Road" – als einzelner Song und als ganzes Album ein Pflichtprogramm.
  • "Cold Heart" (mit Dua Lipa) – zeigt, wie gut seine Melodien in modernen Produktionen funktionieren.

Wenn du tiefer gehen willst, nimm dir komplette Alben wie "Goodbye Yellow Brick Road", "Honky Château" oder "Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy" vor. Da merkst du erst, wie viele starke Tracks nie in den Charts waren, aber künstlerisch auf Top-Level liegen.

6. Wie sicher sind Gerüchte über Hologramm-Shows oder AI-Projekte mit Elton John?

Aktuell ist das alles Spekulation. Die Technik, Künstler als Hologramm oder in Virtual-Reality-Shows auftreten zu lassen, existiert – Beispiele gibt es genug. Aber zwischen "wäre technisch machbar" und "ist von Elton John und seinem Team wirklich geplant" liegt ein großer Unterschied.

Es ist nicht auszuschließen, dass Labels oder Rechteinhaber in Zukunft Sammlungen, KI-gestützte Remixe oder immersive Experiences rund um sein Werk bauen. Aber bei allem Hype um AI solltest du skeptisch bleiben: Ohne offizielle Ankündigung von Elton, seinem Management oder Label ist alles reine Fan-Fiktion. Und selbst wenn solche Formate kommen, ersetzen sie keine echte Liveshow, sondern sind eher Zusatzebenen für Hardcore-Fans.

7. Warum sprechen alle immer von Bernie Taupin, wenn es um Elton John geht?

Weil Bernie Taupin seit Ende der 60er-Jahre der wichtigste Texter an seiner Seite ist. Das Prinzip ist simpel: Bernie schreibt die Texte, Elton komponiert die Musik dazu. Dieser Zweierpack hat einen Großteil der größten Elton-John-Songs hervorgebracht – von "Your Song" über "Rocket Man" bis zu vielen Albumtracks, die Fans lieben.

Ohne Bernie wären die Songs wahrscheinlich deutlich anders geworden. Viele Zeilen, die sich in Köpfen eingebrannt haben, stammen aus seiner Feder. Wenn also neue Archiv-Veröffentlichungen kommen oder mögliche Demos auftauchen, ist fast immer Bernie im Spiel. Für das Gesamtbild von Elton John als Künstler ist er mindestens genauso wichtig wie die berühmte Brille oder der Flügel.

Unterm Strich bleibt: 2026 ist Elton John vielleicht nicht mehr der Mann, der jeden Sommer Stadion um Stadion füllt – aber er ist auch weit entfernt davon, nur noch ein Retro-Name zu sein. Seine Musik läuft, seine Geschichten werden weitererzählt, seine Haltung inspiriert – und die Chance, dass uns in den nächsten Jahren noch spannende Projekte rund um sein Werk überraschen, ist extrem hoch.


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