Elmos, Semiconductor

Elmos Semiconductor Aktie: Cashflow-Wunder trotz Gewinnrückgang

24.02.2026 - 11:46:19 | boerse-global.de

Elmos Semiconductor meldet schwächere Gewinne für 2025, überzeugt Anleger jedoch mit starkem Cashflow, einer drastischen Dividendenerhöhung und optimistischen Prognosen für 2026.

Der Halbleiterkonzern Elmos Semiconductor hat heute vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen gemischter aus als erwartet. Zwar kletterte der Umsatz minimal auf ein neues Rekordhoch von 582,6 Millionen Euro (2024: 581,1 Millionen Euro), doch das operative Ergebnis (EBIT) brach um 12,8 Prozent auf 127 Millionen Euro ein. Die EBIT-Marge rutschte von 25,1 auf 21,8 Prozent. Dennoch schnellte die Aktie heute um bis zu elf Prozent nach oben auf ein Allzeithoch von 144,20 Euro. Was steckt dahinter?

Die Antwort liegt im freien Cashflow – und im Ausblick für 2026. Trotz schwächerer Profitabilität legte der Mittelzufluss kräftig zu, getrieben durch eine deutlich niedrigere Steuerbelastung. Das Management kündigte prompt eine Dividendenerhöhung um 50 Prozent auf 1,50 Euro an und startete ein Aktienrückkaufprogramm über zehn Millionen Euro. Anleger honorierten die Kapitalallokation mit Kursgewinnen.

2026: Zurück auf Wachstumskurs

Für das laufende Jahr stellt Elmos ein Umsatzplus von elf Prozent (plus/minus drei Prozentpunkte) in Aussicht. Die EBIT-Marge soll auf 24 Prozent (plus/minus zwei Prozentpunkte) klettern. Der bereinigte freie Cashflow wird mit über 17 Prozent vom Umsatz angegeben. Warburg-Analyst Malte Schaumann wertet die Prognosen als solide und bekräftigt seine Kaufempfehlung mit Kursziel 145 Euro – vom aktuellen Niveau bei 137 Euro aus sind das noch rund sechs Prozent Potenzial.

Besonders bemerkenswert: Elmos hebt die Cashflow-Prognose für 2030 an. Statt einer "sukzessiven Verbesserung" peilt das Management nun konkret rund 17 Prozent vom Umsatz an – auf dem Niveau von 2026. Ermöglicht wird das durch eine niedrigere Investitionsquote. Die Umsatzziele für 2030 (rund eine Milliarde Euro bei 25 Prozent EBIT-Marge) bleiben unverändert.

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China kompensiert Europa-Schwäche

Der leichte Umsatzanstieg 2025 verschleiert die operative Stärke. Bei konstantem Dollar-Kurs wäre das Wachstum bei 2,5 Prozent gelegen. Der starke Euro bremste also spürbar. Zudem litten die Geschäfte im ersten Halbjahr unter Bestandsbereinigungen im Automobilmarkt – 94 Prozent der Erlöse erzielt Elmos in diesem Segment. Im Jahresverlauf normalisierten sich die Bestellmengen wieder.

Wachstumstreiber blieb China, wo knapp zwei Drittel der Kunden sitzen. Europa trägt nur 30 Prozent zum Umsatz bei. Das Konzernergebnis sank 2025 um lediglich 0,7 Prozent auf 101 Millionen Euro. CEO Arne Schneider betonte die "Resilienz und operative Stärke" – laut Unternehmen entwickelte sich Elmos deutlich besser als direkte Wettbewerber. Mit einem Jahresplus von 42 Prozent führt die Aktie die SDAX-Rangliste an.

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