Eli Lilly Aktie: Zwei Katalysatoren im Anmarsch
31.03.2026 - 01:29:41 | boerse-global.deEli Lilly steht vor einem entscheidenden Quartal. Neue Phase-3b-Daten belegen eindrucksvoll den Nutzen einer Kombinationstherapie, und ab April könnten Millionen Medicare-Versicherte erstmals Zugang zu GLP-1-Medikamenten erhalten — beides zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie deutlich unter Druck steht.
Kombitherapie überzeugt mit starken Studiendaten
Auf dem Jahrestreffen der American Academy of Dermatology präsentierte Lilly die Ergebnisse der TOGETHER-PsA-Studie. Untersucht wurde die gleichzeitige Anwendung von Taltz (Ixekizumab) und Zepbound (Tirzepatid) bei Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis und Übergewicht — ein relevantes Patientenprofil, da schätzungsweise 65 % der US-Patienten mit dieser Erkrankung auch an Adipositas leiden.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Den primären Endpunkt — eine ACR50-Antwort kombiniert mit mindestens 10 % Gewichtsreduktion — erreichten 31,7 % der Patienten in der Kombinationsgruppe, gegenüber lediglich 0,8 % bei Taltz-Monotherapie. Beim sekundären Endpunkt zeigte die Kombination eine ACR50-Rate von 33,5 %, verglichen mit 20,4 % bei alleiniger Taltz-Gabe. Zudem erreichten 84,5 % der Kombinationspatienten eine Gewichtsreduktion von mindestens 10 %, gegenüber 4,5 % in der Vergleichsgruppe.
Für Lilly hat die Studie auch strategische Bedeutung: Taltz verliert in absehbarer Zeit seinen Patentschutz. Eine etablierte Kombinationsstrategie mit Zepbound könnte helfen, diesen Einnahmeausfall teilweise zu kompensieren.
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Medicare als Nachfragetreiber
Parallel zur klinischen Entwicklung nimmt ein struktureller Wachstumstreiber Gestalt an. Ab dem 1. April 2026 sollen Medicare-Versicherte Zepbound für maximal 50 US-Dollar pro Monat erhalten — vorausgesetzt, die FDA erteilt die Zulassung. CEO Dave Ricks schätzt, dass zwischen 20 und 30 Millionen Medicare-Versicherte für GLP-1-Behandlungen infrage kommen könnten.
Zeitgleich plant Lilly den Launch von Orforglipron, einer täglichen Adipositas-Pille, im zweiten Quartal 2026. Ricks erwartet, dass das Volumen in der zweiten Jahreshälfte anzieht, sobald die Medicare-Abdeckung vollständig greift — trotz eines anfänglichen Preisrückgangs durch die Preisvereinbarungen mit der US-Regierung.
Kursrückgang trifft auf stabile Analysteneinschätzungen
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 16 % verloren und damit deutlich schlechter abgeschnitten als der S&P 500. Anleger zweifeln, ob die Nachfrage nach GLP-1-Medikamenten die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllen kann.
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Die großen Investmentbanken bleiben dennoch konstruktiv. Morgan Stanley bestätigte ein Übergewichten-Rating mit einem Kursziel von 1.313 US-Dollar und sieht rund 6 % Aufwärtspotenzial bei den 2026er-Schätzungen für Mounjaro und Zepbound. Jefferies hält ebenfalls an einem Kaufvotum mit Kursziel 1.300 US-Dollar fest.
Am 30. April legt Lilly seine Quartalszahlen vor — kurz nach der erwarteten FDA-Entscheidung zu Orforglipron im April. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die klinischen Fortschritte und die Medicare-Nachfrage die Stimmung der Anleger drehen können.
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