Elementos: Wolfram-Ressource um 115% gestiegen
27.04.2026 - 09:00:12 | boerse-global.deWährend der globale Zinnmarkt auf ein Defizit zusteuert, bringt sich Elementos strategisch in Stellung. Der australische Explorer meldet signifikante Fortschritte bei seinen Projekten in Europa und Tasmanien. Die Börse reagiert prompt: Die Aktie springt am Montag um 15 Prozent nach oben und notiert mit 0,46 AUD nur knapp unter ihrem Jahreshoch.
Rückenwind durch EU-Rohstoffstrategie
In Andalusien rückt das Oropesa-Zinnprojekt näher an die Realisierung. Die spanische Regierung hat Zinn kürzlich als prioritären Rohstoff eingestuft. Das dürfte die Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Sichtbarkeit des Projekts innerhalb der EU erhöhen. Indes treibt das Management die vertikale Integration voran. Elementos sicherte sich eine bindende Option auf 50 Prozent der Anteile an Iberian Smelting. Die Schmelzhütte liegt rund 220 Kilometer vom Projektstandort entfernt.
Zeitgleich intensivierte das Unternehmen die Suche nach strategischen Partnern. Gespräche über Abnahmeverträge und Finanzierungsmodelle liefen über das Quartalsende hinaus. Das Ziel bleibt der Aufbau einer integrierten Lieferkette für den europäischen Markt.
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Wolfram-Vorkommen in Tasmanien massiv erhöht
In Tasmanien lieferte das Cleveland-Projekt einen deutlichen Zuwachs bei den Ressourcen. Eine neue Schätzung für die Foleys-Zone ergab eine Steigerung der Wolfram-Vorkommen um 115 Prozent auf rund 8,5 Millionen Tonnen. Im Vergleich zur Kalkulation von 2014 hat sich die Menge des enthaltenen Wolframs damit fast verdoppelt.
Um die Aufmerksamkeit für die strategischen Metalle zu erhöhen, beteiligte sich das Management an einer Roadshow in Nordamerika. Gemeinsam mit Vertretern der tasmanischen Regierung warb das Unternehmen um Investoren für seine kritischen Rohstoffprojekte. Finanziell ist Elementos für die weitere Erschließung gerüstet. Zum Ende des März-Quartals verfügte das Unternehmen über eine Nettocash-Position von rund 39,8 Millionen Dollar.
Marktumfeld stützt Expansionskurs
Der Zeitpunkt für den Ausbau der Kapazitäten ist bewusst gewählt. Analysten erwarten für 2026 ein Marktdefizit, da die weltweite Nachfrage um 3,5 Prozent steigen soll, während das Angebot kaum wächst. Vor allem der Bedarf an Loten für die Elektronikindustrie sowie Anwendungen in der Elektromobilität und Robotik treiben den Markt.
Bis 2030 könnte das globale Marktvolumen auf fast neun Milliarden US-Dollar anwachsen. Die zunehmende Komplexität bei Genehmigungen und das Auslaufen bestehender Minenreserven begrenzen das Angebot weltweit. In den kommenden Monaten stehen bei Elementos die weiteren Lizenzierungsschritte in Spanien im Fokus.
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