Electro Optic Systems Aktie: Massive Expansion
30.01.2026 - 03:36:31Nach einer bemerkenswerten Kursrallye von über 700 Prozent im vergangenen Jahr legte die Aktie zuletzt eine Atempause ein. Doch operativ drückt das Rüstungsunternehmen weiter aufs Tempo: Mit einer strategischen Übernahme in Europa und gefüllten Auftragsbüchern vollzieht der Konzern derzeit einen entscheidenden Wandel vom reinen Zulieferer zum Systemanbieter.
Strategischer Zukauf in Europa
Am 12. Januar 2026 gab Electro Optic Systems (EOS) die Übernahme von MARSS bekannt, einem europäischen Spezialisten für Führungs- und Kontrollsysteme (C2) zur Drohnenabwehr. Der Deal umfasst eine sofortige Barzahlung von 36 Millionen US-Dollar (ca. 54 Millionen AUD). Weitere erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 100 Millionen Euro sind an zukünftige Aufträge geknüpft.
Dieser Schritt ist von hoher strategischer Bedeutung. Bisher lieferte EOS vor allem Sensoren und Effektoren (Waffensysteme). Durch die Integration der MARSS-Technologie, die KI-gestützte Entscheidungsfindung bietet, kann das Unternehmen nun Komplettlösungen aus einer Hand anbieten – von der Erkennung bis zur Bekämpfung von Drohnenbedrohungen. Während sich die Übernahme im laufenden Geschäftsjahr 2026 voraussichtlich neutral auf das Ergebnis auswirkt, rechnet das Management ab 2027 mit signifikanten Umsatzbeiträgen.
Volle Auftragsbücher und Großprojekte
Die Expansionsstrategie wird durch eine solide Auftragslage untermauert. Der feste Auftragsbestand stieg per Ende Dezember 2025 auf rund 459 Millionen AUD. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über liquide Mittel von mehr als 100 Millionen AUD.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei einem am 15. Dezember unterzeichneten Vertrag mit Südkorea im Wert von 80 Millionen US-Dollar (ca. 120 Millionen AUD). Dieser umfasst die Lieferung eines 100kW-Hochenergie-Lasersystems sowie Technologielizenzen. Der Deal ist allerdings an Bedingungen geknüpft, darunter eine Anzahlung und eine Werksinspektion, die noch vor Ende dieses Monats abgeschlossen sein sollen.
Zusätzlich sicherte sich die US-Tochter EOS Defense Systems einen Vertrag mit General Dynamics Land Systems für die US-Army. Das Anfangsvolumen von rund 22 Millionen US-Dollar ist zwar moderat, das Projekt ist jedoch langfristig angelegt und könnte die Produktion bis über das Jahr 2030 hinaus sichern.
Kursentwicklung und Ausblick
An der Börse sorgte die rasante Entwicklung zuletzt für Volatilität. In der vergangenen Woche korrigierte der Kurs um rund 10 Prozent, was angesichts des massiven Anstiegs der letzten zwölf Monate als normale Gewinnmitnahme gewertet werden kann.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf die kurzfristige Finalisierung des Südkorea-Deals, dessen Frist am 31. Januar 2026 endet. Gelingt der Abschluss wie geplant, wäre dies nach einem Auftrag aus Westeuropa bereits der zweite Exporterfolg für das leistungsstarke Lasersystem. Zudem befindet sich das Management nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Gesprächen mit weiteren Kunden für den erweiterten Bereich der Drohnenabwehr.
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