E.ON: Zweimillionste grüne Anlage angeschlossen
30.04.2026 - 20:33:43 | boerse-global.deFür die erste Million Anschlüsse brauchte E.ON mehr als 15 Jahre. Die zweite Million ans Stromnetz gekoppelter Ökostromanlagen erreichte der Versorger nun in gerade einmal zweieinhalb Jahren. Dieses enorme Tempo beim Ausbau der Verteilnetze prägt derzeit das operative Geschäft des Konzerns. An der Börse rückt derweil die Erholung nach der jüngsten Gewinnausschüttung in den Fokus.
Rückgrat der Energiewende
Inzwischen fließen rund 70 Prozent der deutschen Onshore-Windkapazität über die Leitungen der Essener. Bei der Photovoltaik-Leistung wickelt der Konzern knapp die Hälfte ab. Um diese schwankenden Einspeisemengen zu steuern, treibt das Management die Digitalisierung voran. Aktuell meldet das Unternehmen eine Million installierte Smart Meter im eigenen Netzgebiet.
Neben dem klassischen Netzgeschäft erschließt der Versorger neue Einnahmequellen. Gemeinsam mit dem Finanzierer Neot und dessen Anteilseigner Mitsui baut E.ON ein europaweites Abonnement-Modell für Lkw-Ladeinfrastruktur auf. Logistikunternehmen können darüber Ladesäulen und auf Wunsch auch die passenden Elektro-Lkw im Paket buchen. Der Konzern wandelt sich damit schrittweise vom reinen Energievertrieb zum integrierten Infrastruktur-Dienstleister.
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Solides Fundament für 2026
Am Aktienmarkt zeigt sich das Papier am Donnerstag erholt. Nach dem gestrigen Dividendenabschlag in Höhe von 0,57 Euro klettert der Kurs auf 18,65 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein prozentual zweistelliges Plus auf der Kurstafel. Ein technischer Indikator wie der RSI von 28 signalisiert aktuell ein überverkauftes Niveau, was kurzfristige Gegenbewegungen begünstigen kann.
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro an. Wie stark temporäre regulatorische Effekte im Netzbereich diese Prognose belasten, wird der nächste tiefe Einblick in die Bücher zeigen. Am 13. Mai veröffentlicht E.ON die Geschäftszahlen zum ersten Quartal.
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