EON, Aktie

E.ON Aktie: Verkaufen trotz Rekordhoch?

27.02.2026 - 01:18:15 | boerse-global.de

E.ON präsentiert solide Jahreszahlen und klettert auf ein 14-Jahreshoch, doch die DZ Bank sieht die Aktie als überbewertet und empfiehlt den Verkauf.

Der Energiekonzern hat gestern seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und die kamen gut an. Die Aktie kletterte um 3,5 Prozent auf den höchsten Stand seit 2012 und näherte sich erstmals seit 2011 wieder der 20-Euro-Marke. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von über 20 Prozent zu Buche. Doch ausgerechnet jetzt stuft die DZ Bank die Aktie von „Halten" auf „Verkaufen" herab.

Analyst Werner Eisenmann begründet die Herabstufung heute mit einer Überbewertung: Die angekündigten Milliarden-Investitionen und die Ziele bis 2030 entsprächen lediglich den Erwartungen und seien in der stark gestiegenen Bewertung bereits „über Gebühr eingepreist". Auch mögliche Verbesserungen durch bessere Regulierungsbedingungen sieht er bereits im Kurs reflektiert. Den fairen Wert hob Eisenmann zwar von 15,50 auf 17,50 Euro an – das liegt aber deutlich unter dem gestrigen Schlusskurs von 19,60 Euro.

Solide Zahlen und ehrgeizige Investitionspläne

E.ON konnte 2025 das bereinigte operative Ergebnis steigern und übertraf damit die Erwartungen. Besonders positiv: Der Verschuldungsgrad liegt trotz der massiven Investitionen unterhalb des Konzernziels. Bis 2030 will der Konzern insgesamt 48 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Energieinfrastruktur stecken. Das regulierte Netzgeschäft soll dabei als stabiler Ergebnistreiber fungieren.

JPMorgan-Analyst Pavan Mahbubani attestierte dem Management Zuversicht, dass die staatlichen Vorgaben eine Grundlage für wertsteigernde Investitionen bieten. Auch die LBBW lobte die erfreulichen Jahreszahlen. Allerdings strich Analyst Erkan Ayçiçek seine bisherige Kaufempfehlung und sieht mit einem neuen Kursziel von 19,60 Euro das Ende der Fahnenstange erreicht.

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Defensive Qualität im Rückenwind

Der Kursanstieg seit Jahresbeginn hat E.ON wieder auf Augenhöhe mit dem DAX-Konkurrenten RWE gebracht. Energieaktien profitieren derzeit europaweit von ihrer defensiven Qualität – sie sind weniger anfällig für wirtschaftliche Schwankungen. Zudem treibt der massiv steigende Energiebedarf durch Künstliche Intelligenz die Nachfrage: US-Techriesen wie Microsoft, Amazon und Meta investieren Milliarden in den Bau und die Erweiterung von Rechenzentren.

Die Frage bleibt: Ist die Rally nun ausgereizt oder bietet die Energiewende weiteres Aufwärtspotenzial? Die DZ Bank hat ihre Meinung jedenfalls klar gemacht.

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