EON, Aktie

E.ON Aktie: Gewinnmitnahmen

25.02.2026 - 10:27:00 | boerse-global.de

Der Energiekonzern E.ON präsentiert solide Jahreszahlen für 2025, kündigt aber einen verhaltenen Ausblick für 2026 an. Die Aktie korrigiert nach einer starken Rallye leicht.

E.ON Aktie: Gewinnmitnahmen - Foto: über boerse-global.de
E.ON Aktie: Gewinnmitnahmen - Foto: über boerse-global.de

Die E.ON-Aktie gibt heute nach starker Rallye leicht nach. Nach der Vorlage der Geschäftszahlen rutschten die Papiere des Energiekonzerns am Mittwochvormittag um 1,2 Prozent auf 18,52 Euro ab. Erst am Dienstag hatte der Titel mit 19,03 Euro den höchsten Stand seit 2012 markiert. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von knapp 15 Prozent zu Buche.

Solide Zahlen, verhaltener Ausblick

E.ON legte für 2025 ein bereinigtes EBITDA von 9,8 Milliarden Euro vor – ein Anstieg von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und am oberen Ende der eigenen Prognose. Der bereinigte Konzernüberschuss kletterte auf 3,0 Milliarden Euro nach 2,9 Milliarden Euro in 2024. Die Aktionäre sollen mit 57 Cent je Aktie belohnt werden, 2 Cent mehr als im Vorjahr.

Für 2026 rechnet der Konzern mit einem bereinigten EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro sowie einem bereinigten Konzernüberschuss von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro. Damit bewegt sich E.ON auf Vorjahresniveau – ein konservativer Ausblick, der bei einigen Marktteilnehmern für Stirnrunzeln sorgte.

48 Milliarden Euro für die Netze

Der Essener Energieversorger plant bis 2030 Gesamtinvestitionen von 48 Milliarden Euro – deutlich mehr als die 43 Milliarden Euro für die Fünfjahresperiode 2024 bis 2028. Allein 2025 flossen 8,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Energienetze. Diese massiven Investitionen sollen das bereinigte Konzern-EBITDA bis 2030 auf rund 13 Milliarden Euro und den bereinigten Konzernüberschuss auf etwa 3,8 Milliarden Euro steigen lassen.

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Allerdings steht die ambitionierte Planung unter dem Vorbehalt "adäquater regulatorischer Rahmenbedingungen" – ein Punkt, den Analysten kritisch beäugen. JPMorgan-Analyst Pavan Mahbubani lobte zwar die Entwicklung in 2025, nannte die mittelfristigen Ziele jedoch enttäuschend. Ein Börsianer attestierte dem Konzern solide Zahlen über den Erwartungen, sieht den Fokus aber klar auf den geplanten Investitionen und dem regulatorischen Umfeld.

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